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Kategorie: Mehlspeisen -

Käsekuchen mit karamellisierten Nüssen



 

Endlich wieder ein Samstag, wo ich nicht zur Arbeit musste, lange schlafen und ausgiebig frühstücken. Zum Frühstück holte ich mir einen Stoß Kochzeitschriften und das schmökern ging los – ich suchte nach einem Kuchenrezept. Natürlich wurde ich fündig, schrieb schnell eine Einkaufsliste, besorgte alle Sachen und schon ging das Backen los. Dieses Mal zeige ich euch ein Rezept von einem Käsekuchen mit karamellisierten Nüssen.


Zutaten für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser:

Mürbteig:

250 g Mehl universal

150 g kalte Butter

70 g Staubzucker (Puderzucker)

Prise Salz

1 Ei

 

Fülle:

400 g Doppelrahm-Frischkäse

200 g Sauerrahm (saure Sahne)

120 g Staubzucker

1 Pkg. Vanillezucker

3 Eier

Saft und Schale von einer Orange, am besten Bio

40 g Speisestärke, bei mir war es Maizena

 

Weiters:

150 g grob gehackte Walnüsse

5 Essl. brauner Zucker

5 Essl flüssiges Obers (Sahne)


Zubereitung:

Alle Zutaten für den Mürbteig miteinander zu einem glatten Teig verkneten und ein halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Fülle zubereiten, dafür den Frischkäse, Sauerrahm, Staubzucker, Vanillezucker, Schalenabrieb und Saft von einer Orange miteinander verrühren, die Eier einzeln unterrühren und zum Abschluss die Speisestärke einrühren.

Nach der halben Stunde den Teig aus dem Kühlschrank holen und mittig in eine gefettete und bemehlte Tarteform legen, mit den Fingern gleichmäßig auseinander drücken, auch den Rand hoch. Wer möchte kann natürlich den Teig auch mit der Teigrolle ausrollen. Nun die Fülle darüber verteilen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175° Grad Umluft ca. 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, die grob gehackten Nüsse, den braunen Zucker und das flüssige Obers darüber verteilen. Nochmals für 10 Minuten bei 225° Grad Umluft in den Backofen geben und fertig backen. Aber aufpassen, das Nüsse nicht zuviel karamellisieren, damit sie nicht zu dunkel werden. Den Kuchen in der Form ca. 3 Stunden auskühlen lassen.

 

 

 

 

 

 




Früchtebrot



 

Ich liebe Trockenfrüchte, daher ist es naheliegend ein Früchtebrot zu backen. Aber da ich die einzige in meiner Familie bin, die es isst, muss es gut überlegt sein, welches zu backen, habe mich aber dazu entschlossen, es zu tun. Ausschlaggebend war ein Rezept, dass so einfach war, das ich nicht widerstehen konnte. Zu meiner Überraschung kostete auch meine Tochter und befand es als sehr gut.


Zutaten:

250 g Dörrzwetschken oder getrocknete Pflaumen

100 g getrocknete Datteln ohne Kerne

100 g getrocknete Feigen

80 g Aranzini

100 g Rosinen

30 g Mandeln im Ganzen

30 g Walnüsse im Ganzen

30 g Haselnüsse im Ganzen

250 g griffiges Mehl

100 g Kristallzucker

1 Pkg. Vanillezucker

3 Teel. Zimt


Zubereitung:

Datteln, Dörrzwetschken, Feigen, Mandeln, Walnüsse und Haselnüsse grob schneiden. Das  Mehl mit dem Zimt, dem Kristallzucker und dem Vanillezucker vermischen. Nun alle Zutaten miteinander vermischen, ¼ l lauwarmes Wasser dazugeben und schnell zu einem Teig verkneten. Den Teig in eine ausgefettete Kastenform mit 30 cm Länge füllen. Im vorgeheizten Backofen, bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten backen. Nach dem Backen für etwa 20 Minuten in der Kastenform überkühlen lassen, danach rausstürzen und vollständig auskühlen lassen.

 

Tipp: In Frischhaltefolie einwickeln, dann ist 3 Wochen bei Zimmertemperatur haltbar.

 

 

 

 

 




Weintraubenstrudel




 

Es ist kaum zu glauben, aber bei uns im Garten sind noch immer Weintrauben, die sehr süß schmecken. Wir besitzen insgesamt 5 Weinstöcke und die Ernte war heuer reichlich, jetzt ist nur noch ein Restbestand vorrätig, wir haben reichlich genascht und auch sehr viele verschenkt. Rezepte mit Weintrauben habe ich nicht wirklich, Gelee oder Saft zu machen ist kein Thema, isst oder trinkt bei uns keiner. Durch Zufall in einem Gespräch mit einer sehr guten Bekannten, kamen wir auf dieses Thema. Sie sagte, dass sie schon des öfteren einen Weintraubenstrudel gemacht hätte und die Rezeptur sehr einfach wäre. Nun hier ist das Rezept, dass sehr schmackhaft ist, nochmals ein großes Dankeschön.


Zutaten für 2 Strudeln:

Strudelteig , 200 g / 5 Blätter

4 Eier

Prise Salz

160 g Staubzucker (Puderzucker)

110 g Mehl universal

bisschen Zitronenabrieb

Butter

300 g Weintrauben


Zubereitung:

Die ganzen Eier mit einer Prise Salz, etwas Zitronenabrieb und den Staubzucker sehr schaumig aufschlagen, das Mehl vorsichtig unterheben. Etwas Butter in einem Topf erhitzen, bis sie flüssig ist. Nun ein Strudelblatt aus der Verpackung nehmen und mit der flüssigen Butter bestreichen, ein zweites Strudelblatt darüberlegen. Nun wird die Hälfte des Teiges auf die halbe Seite des Strudelblattes verteilt, die halben Weintrauben darüber gestreut und der Strudel eingerollt. Ebenso wird der zweite Strudel gemacht, danach werden beide nochmals mit flüssiger Butter bestrichen und bei 180° Grad Heißluft, ca. 45 Minuten gebacken, bis er eine schöne Farbe hat. Mit Staubzucker bestreuen, so genießen oder noch warm mit einer Fruchtsauce anrichten.

 

Tipp: Da bei den Strudelteig 5 Blätter drinnen sind, mache ich aus dem einzelnen Blatt noch einen halben Strudel. Dementsprechend ist auch die Teigaufteilung.




Apfelspatzen



 

Apfelüberschuss, mir gehen schon die Ideen aus, was mit Äpfel alles angestellt werden kann. Wir haben rote Äpfel in Unmengen die sehr aromatisch schmecken, aber leider nur kurze Zeit haltbar sind, danach werden sie mehlig. Sie sind sehr köstlich, wenn sie zu Apfelmus verarbeitet werden, aber allzu viel Apfelmus auf Vorrat brauchen wir auch nicht. Heute möchte ich euch ein Rezept aus meiner Kindheit zeigen, es sind Apfelspatzen.

Zutaten für die Spatzen, reicht für 3 Personen:

250 g glattes Mehl

2 Eier

1 Eidotter

100 ml Milch

Prise Salz

1 schwacher Essl. Öl


Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Kochlöffel gut verschlagen, bis Bläschen im Teig entstehen. In einem Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Mit einem Esslöffel Nocken (Spatzen) aus dem Teig abstechen und in das kochende Wasser einlegen und ein paar Minuten aufkochen lassen und danach abseihen.


Zutaten für das Apfelmus:

1 kg Äpfel

150 g Kristallzucker

Saft von einer Zitrone

5 Gewürznelken

1 Zimtstange


Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und im Zitronensaft wenden. In einem Topf mit ca. ¼ l Wasser geben, den Zucker und die Gewürze dazu und weichkochen. Gewürze herausnehmen und mit einem Pürierstab pürieren, bis ein sämiges Apfelmus entsteht. Es muss ein bisschen aufgepasst werden, dass nicht zuviel Wasser im Topf ist, sonst passt das Verhältnis nicht. Vielleicht nochmals abschmecken.


Endfertigung:

Die Spatzen in das Apfelmus geben und servieren.

 

 

 




Scheiterhaufen




 

Unsere Äpfel sind reif, eine Sorte ist nicht lagerungsfähig und muss sofort verbraucht werden. Sie sind sehr aromatisch, schmecken leicht säuerlich und sind daher ideal für einen Scheiterhaufen. Das Rezept davon, möchte ich euch nun zeigen, die Süße des Striezels und die Säure der Äpfel harmonisieren wunderbar zusammen.


Zutaten für 4 Personen:

500 g Striezel (Hefezopf)

3/8 l = 375 ml Milch

Prise Salz

2 Eier

650 g geschälte, feinblättrig, geschnittene, säuerliche Äpfel

50 g Kristallzucker (kann auch weggelassen werden)

Zimt nach Geschmack

50 g geriebene Haselnüsse

2 Essl. Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)

Rosinen nach Belieben

80 g Butter


Eischnee:

3 Eiweiß

Prise Salz

120 g Kristallzucker


Zubereitung:

Den Striezel feinblättrig schneiden. Die Milch mit einer Prise Salz und 2 Eiern verquirlen, über den geschnittenen Striezel gießen und danach ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel vorbereiten, mit Zucker, Zimt, Haselnüsse, Marillenmarmelade und Rosinen vermischen. Eine Auflaufform einfetten und mit einer Lage Striezel auslegen, darüber die Hälfte der Apfelmischung verteilen und das Ganze wiederholen. Zum Abschluss mit einer Lage Striezel abdecken, die Butter in kleine Stückchen darüber verteilen. Jetzt kommt der Scheiterhaufen bei 160° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten in den Backofen, bis er eine schöne Bräunung bekommt. Nun wird das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Kristallzucker zu einem festen Eischnee geschlagen und über dem Scheiterhaufen verteilt. Nochmals für 10 Minuten in den Backofen gegeben, bis der Eischnee eine leichte Bräunung bekommt.

 




Apfeltorte mit braunen Streusel und Nüssen



In unserem Garten stehen 2 Apfelbäume, die heuer reichlich Früchte tragen, es fallen auch schon Unmengen herunter, die wir schweren Herzens meisten entsorgen. Ich werde sicherlich noch Apfelmus machen, aber so viel brauchen wir auch nicht und in unserem Umfeld sind heuer alle bestens mit Obst versorgt. Daher gibt es Apfelkuchen, Apfelstrudel und Süßspeisen aller Art mit Äpfeln, denn Apfelgerichte sind immer beliebt. Auch neue Rezepte werden ausprobiert und eines habe ich entdeckt, das uns extrem gut schmeckt, eine Apfeltorte mit braunem Streusel und Nüssen. Die Streusel sind nicht so wie herkömmlich bekannte, sondern werden mit Voll-Rohrzucker gemacht und schmecken sehr karamellig. Zusammen mit Nüssen, die eine knackige Komponente geben, ist das einfach genial.


Zutaten für eine Tortenform mit 26 cm Durchmesser:

Teig:

250 g Mehl universal

100 g Staubzucker (Puderzucker)

125 g kalte Butter

1 Ei

Prise Salz


Zubereitung:

Das Mehl, den Staubzucker und eine Prise Salz auf eine Arbeitsfläche geben. Die Butter in kleine Stücke zerteilen und über dem Mehl verteilen, nun eine kleine Mulde machen und darin das Ei platzieren. Alle Zutaten zügig zu einem Teig verkneten, zu einer Kugel formen, auf ein Teller geben, mit Klarsichtfolie abdecken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.


Füllung:

1 kg Äpfel

Saft von einer halben Zitrone

50 g Kristallzucker

70 g Rosinen (wer mag)

1 Teel. Zimtpulver

1 Pkg. Vanillepuddingpulver


Zubereitung:

Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in feine Spalten schneiden. Mit dem Zitronensaft, dem Kristallzucker, den Rosinen, den Zimtpulver und dem Puddingpulver vermischen. Das Puddingpulver ist sehr wichtig, da es die entstehende Flüssigkeit von den Äpfeln bindet.


Streuseln:

80 g Voll-Rohrzucker

40 g Mehl universal

50 g Butter

Prise Zimt

80 g Walnusskerne


Zubereitung:

Walnusskerne grob hacken und beiseite stellen, alle übrigen Zutaten in eine Schüssel geben und bröselig verarbeiten, sodass Streuseln entstehen.


Endfertigung:

Die Tortenform fetten und bemehlen, den Teig mittig reinlegen und mit den Fingern gleichmäßig auseinander drücken und auch am Tortenrand hoch drücken. Nun die Äpfeln über den Teigboden verteilen, darüber die grob gehackten Nüsse geben und zum Abschluss die Streuseln darauf geben. Im vorgeheiztem Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 55 Minuten backen, falls ihr das Gefühl habt, die Streuseln werden zu schnell braun, kurzeitig mit Alufolie abdecken. Nach der Backzeit auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.




Kürbis-Topfenstrudel



Es gibt unzählige Kürbissorten, mein bevorzugter ist der Hokkaido. Bei dieser Sorte kann auch die Schale mitgekocht werden, ich verwende ihn für Suppe, Kürbisgulasch und auch für das heutige Gericht einen Kürbis-Topfenstrudel. So mag ihn mein Ehemann am liebsten, denn mit den Kürbis hat er es nicht so. Für den Strudel wird die Schale entfernt, ausprobieren, schmeckt sehr gut.

 

Zutaten:

2 Pkg. Blätterteig 250 g

300 g Kürbis (Bei mir war es ein Hokkaido)

60 g Kristallzucker

10 ml Cointreau (Orangenlikör)

80 ml Orangensaft

30 ml Rum

140 g Butter zimmerwarm

Prise Salz

3 Eidotter

2 Eiweiß

60 g Kristallzucker

80 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg Vanillezucker (ich nehme immer meinen selbstgemachten)

500 g Magertopfen

1 Pkg. Vanillepuddingpulver

1 Ei


Zubereitung:

Den Kürbis ohne Schale in kleine, würfelige Stückchen schneiden. In einer Pfanne 60 g Kristallzucker schmelzen, bis er zu karamellisieren beginnt, mit dem Cointreau, Rum und den Orangensaft ablöschen. Die Kürbisstückchen zufügen, unterrühren, den karamellisierten Zucker auflösen und so lange köcheln lassen bis der Kürbis bissfest gegart ist, beziehungsweise die Flüssigkeit verkocht ist. Danach auskühlen lassen. Das Eiweiß mit 60 g Kristallzucker zu festen Eischnee schlagen. Die Butter mit einer Prise Salz, den Eidotter, Staubzucker und Vanillezucker cremig rühren. Nun den Topfen und das Vanillepuddingpulver zügig unterrühren. Zum Abschluss den Eischnee mit den abgetropften Kürbisstückchen vorsichtig unterheben.  Den Blätterteig aus dem Papier rollen und die Hälfte der Fülle mittig aufstreichen, nun die die Ränder des Blätterteiges mit einem verquirlten Ei einstreichen. Den Teig zuerst von der kurzen Seite einklappen, danach die Längsseiten übereinander klappen und auf ein Backblech legen. Das ganze nochmals mit dem 2. Blätterteig wiederholen und beiden mit dem verquirlten Ei bestreichen. Bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 30 Minuten backen, bis der Teig eine schöne braune Farbe bekommt.

 

 

 




Heidelbeerauflauf



Seit kurzem sind in meiner Biokiste Heidelbeeren, leider nicht aus dem Wald, sondern gezüchtete. Sie sind größer und nicht so intensiv im Geschmack, aber schmecken hervorragend. Bei mir werden sie heute zu einem Heidelbeerauflauf verarbeitet. Achtung extrem köstlich- Suchtgefahr.


Heidelbeerauflauf für 4 Personen:

100 g zimmerwarme Butter

140 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg Vanillezucker (Ich mache meinen Vanillezucker immer selber)

Prise Salz

5 Eier zimmerwarm

250 g Topfen 20% (Quark)

250 g Sauerrahm (Saure Sahne)

100 g Grieß

2 Pkg. Vanillepuddingpulver

250 g Heidelbeeren (Blaubeeren)

evtl. Staubzucker (Puderzucker) zum Bestreuen


Zubereitung:

Die zimmerwarme Butter, Prise Salz, Staubzucker und Vanillezucker sehr schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe nach und nach unter Buttermasse rühren, das Eiweiß zu festem Eischnee schlagen. In dem Butterabtrieb wird nun Topfen, Sauerrahm, Grieß und Puddingpulver untergerührt, zum Abschluss wird der Eischnee vorsichtig untergehoben. Diese Teigmasse wird in eine gefettete und mit Bröseln ausgestreute Auflaufform gefüllt und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 35 Minuten gebacken. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

 

 




Marillenkuchen mit Mandelplättchen



Meine Mutter hat mir Marillen aus der Wachau mitgebracht, die duften wunderbar und schmecken einfach großartig. Sie wurden von mir auch sofort verarbeitet, einige wurden geteilt für Kuchen, einige wurden ganz gelassen für Marillenknödel und die nicht so schönen und überreifen wurden zu köstlicher Marillenmarmelade. Ein Marillenkuchen wurde auch gebacken und dieses Rezept möchte ich euch heute weitergeben.

Zutaten für ein Backblech:

400 g zimmerwarme Butter

400 g Staubzucker (Puderzucker)

Prise Salz

1 Pkg, Vanillezucker

6 Eier zimmerwarm

Saft von einer halben Zitrone

400 g Mehl universal

1 Pkg Backpulver

Ca. 1250 g Marillen (Aprikosen)

etwas Kristallzucker

Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)

Mandelplättchen zum Bestreuen, wer es mag


Zubereitung:

Die zimmerwarme Butter mit der halben Menge des Staubzuckers, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eidotter (Eigelbe) nach und nach unterrühren, danach zügig den Saft der halben Zitrone untermengen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach darunter rühren, das Eiweiß mit den restlichen Staubzucker zu festen Eischnee schlagen. Den Eischnee zum Abschluss vorsichtig unter den Teig heben und auf ein gefettetes und bemehltes Backblech – am besten mit höheren Rand – gleichmäßig verstreichen. Die Marillen in der Mitte durchschneiden, entkernen, auf dem Teig verteilen und mit etwas Kristallzucker bestreuen. Bei 180° Grad, Ober-und Unterhitze ca. 40 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Mandelplättchen ohne Fett in einer Pfanne leicht bräunen und die Marillenmarmelade in einem Topf erhitzen, bis sie wieder flüssig ist. Den nun gebackenen Kuchen kurz überkühlen lassen, mit der erwärmten Marmelade bestreichen und mit den gebräunten Mandelplättchen bestreuen.

 




Erdbeercharlotte



Mein mir Angetrauter hatte Geburtstag und da ist bei uns in der Familie Tradition, dass sich der Gratulant sein Wunschessen aussuchen kann. Zuerst kam ein lapidares „ist mir egal“, aber dann im Nachspann wurde doch noch ein Wunsch geäußert. Dreimal dürft ihr raten, was die Hauptspeise war? Richtig, es waren Schnitzel und Cordon Bleu. Da war noch das Thema der Mehlspeise, da auch Besuch erwartet wurde, da meinte er das solle ich entscheiden, so wurde es dann eine Erdbeercharlotte.


Zutaten für die Biskuitroulade:

6 Eier

Prise Salz

180 g Staubzucker (Puderzucker)

180 g Mehl glatt

Weiters:

Erdbeermarmelade


Zubereitung:

Die Eier trennen und das Eiweiß zu festen Eischnee schlagen. Den Staubzucker mit einer Prise Salz unterrühren, danach die Eidotter sehr zügig unterrühren und zum Abschluss das Mehl unterheben. Die Teigmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 15 – 20 Minuten backen. Sofort auf die Arbeitsfläche stürzen und mit der Erdbeermarmelade bestreichen und ohne Zeitverzögerung zu einer Roulade rollen, auskühlen lassen.

 


Creme:

200 g pürierte Erdbeeren

Saft von einer Zitrone

100 g Staubzucker

6 Blatt Gelantine

300 g Joghurt natur

300 g Obers (Sahne)


Zubereitung:

Die Gelantine im kaltem Wasser einweichen und die pürierten Erdbeeren mit dem Zitronensaft vermischen. Das Obers steif schlagen und das Joghurt mit dem Staubzucker und dem Erdbeerpüree verrühren. Die Gelantine ausdrücken und in einem Topf erhitzen, bis sie flüssig wird, danach mit der Hälfte des geschlagenen Obers sehr zügig unter die Joghurtmasse rühren. Das restliche Obers vorsichtig unter die Creme heben.


Endfertigung:

Die ausgekühlte Roulade in feine Scheiben schneiden, bei mir waren es 28 Stück. Eine ovale Form mit Klarsichtfolie auslegen, danach mit den Rouladenscheiben auslegen, aber Reste zurückbehalten für die Abdeckung. Nun die Creme einfüllen und mit den restlichen Scheiben abdecken und mindestens 6 Stunden kühl stellen, am besten über die Nacht. Nachdem die Creme fest ist, aus der Form stürzen, die Folie abziehen und geniessen.