Easy Plugin for AdSense by Unreal
Kategorie: Mehlspeisen -

Fruchtiger Erdbeerkuchen



Es ist Erdbeerzeit und ich liebe Erdbeeren, am besten schmecken sie ganz frisch vom Feld gepflückt. Selbst besitze ich auch einige in meinem Minigarten und Walderdbeeren wachsen ebenfalls in unserem Garten. Heute möchte ich euch das Rezept von einem sehr fruchtigen Erdbeerkuchen zeigen. Den hat es auch in meiner Kindheit schon gegeben und der wurde immer gleich aufgegessen.


Zutaten für den Teig:

6 Eier

180 g Staubzucker (Puderzucker)

180 g Mehl universal


Zubereitung:

Die Eier trennen und das Eiweiß zu festen Eischnee schlagen. Dann zügig der Reihe nach, den Staubzucker und die Eidotter unterrühren. Das Mehl unterheben und die Teigmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 15 – 20 Minuten backen und auskühlen lassen.


Weiters:

Erdbeeren

Erdbeermarmelade

2 Pkg. rotes Tortengelee

Nun den ausgekühlten Biskuitboden mit Erdbeermarmelade bestreichen und mit Erdbeeren belegen. Das Tortengelee nach Packungsanweisung  zubereiten, etwas überkühlen lassen und über den Erdbeeren verteilen.




Ribiselkuchen mit Schneehaube und dunklem Boden



Ich bin gerade dabei meine Tiefkühltruhe zu leeren, es befinden sich noch diverse Obst und Gemüsevorräte vom letzten Jahr darin. Also nach dem Motto alles muss raus, habe ich dieses Mal eine große Packung Ribiseln, oder auf hochdeutsch Johannisbeeren aufgetaut. Da im Garten auf meinem Ribiselstrauch schon die nächste Ernte wächst, ist es wirklich schon höchst notwendig, die alte Ernte kulinarisch zu veredeln. Es wird das Rezept von einem Ribiselkuchen mit Schneehaube und dunklem Boden sein, der wirklich sensationell köstlich schmeckt.


Zutaten für den Teig:

5 Eigelb

200 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg. Vanillezucker

200 g Mehl universal

1 Pkg. Vanillepuddingpulver

½ Pkg Backpulver

2 gestrichene Essl. Kakao

1/8 l Öl

1/8 L Wasser


Zubereitung:

Das Eigelb mit dem Staubzucker, Vanillezucker, dem Öl und dem Wasser sehr schaumig rühren. Das Mehl mit dem Vanillepuddingpulver, Backpulver und dem Kakao vermischen und auf kleinster Stufe oder händisch unter die Eigelbmasse rühren. Diesen Teig auf ein gefettetes und bemehltes Backblech streichen und bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten vorbacken. In der Zwischenzeit den Ribiselschnee zubereiten.


Zutaten für den Ribiselschnee:

5 Eiweiß (Eiklar)

180 g Kristallzucker

350 g Ribiseln (rote Johannisbeeren)


Zubereitung:

Das Eiweiß kurz anschlagen, den Kristallzucker zufügen und zu einem festen Eischnee schlagen, Ribiseln darunterheben. Den vorgebackenen Teig nach den 15 Minuten aus dem Backofen holen und die Eischneemasse darüber verteilen. Das Backrohr auf 170° Grad runter schalten und den Kuchen ca. 20 Minuten fertigbacken.

 

Tipp: Nach dem Backen etwas Staubzucker über den Kuchen streuen, das verhindert die Goldtröpfchen. Außerdem habe ich nur ¾ vom Backblech genutzt, da der Kuchen sonst zu flach geworden wäre.

 

 

 




Spinatkuchen mit Mascarponecreme



 

Letztes Wochenende hatte ich Zeit und Lust zu backen, ich wollte wieder etwas Neues ausprobieren und da es kurz vor Ostern ist, sollte der Kuchen zur Thematik passen. Es wird ein Spinatkuchen mit Mascarponecreme und wenn ihr euch denkt, Spinat im Kuchen, wie geht das, das kann nicht schmecken, dann habt ihr euch getäuscht. Er hat sensationell gut gemundet, vom Spinatgeschmack keine Spur und er ist auch ein echter Hingucker.


Zutaten für den Spinatkuchen:

5 Eier

200 g Staubzucker

1 Pkg. Vanillezucker

Prise Salz

1/8 l geschmacksneutrales Öl

250 g passierten Spinat (am besten Tiefkühlspinat, aufgetaut, samt Wasser)

250 g Mehl universal

1 Pkg Backpulver

 


Zubereitung:

Die Eier trennen und die Eidotter (Eigelb) mit dem Staubzucker, Vanillezucker, Prise Salz, Öl und dem passierten Spinat verrühren. Nun das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gleichmäßig verstreichen, bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 30 Minuten backen, danach auskühlen lassen.


Zutaten für die Mascarponecreme:

500g  Mascarpone

6 Blatt Gelatine

500 ml  Obers  (Sahne)

80 g Staubzucker (Puderzucker)

Saft von einer halben Zitrone

2 Essl. Brombeermarmelade

 

weiters

evtl. 200 ml Obers

geriebene Pistazien

Osterdekor


Zubereitung:

Die Gelatine im kalten Wasser einweichen und das Obers steif schlagen. Mascarpone mit dem Staubzucker und dem Zitronensaft verrühren, die Gelatine ausdrücken und in einem Topf erhitzen, bis sie flüssig wird. Die Hälfte des geschlagenen Obers zu der Mascarpone geben und mit der aufgelösten Gelatine schnell unterrühren. Nun das restliche Obers vorsichtig unterheben, bis eine glatte Creme entsteht. Die Mascarponecreme nun halbieren und in eine Hälfte die Brombeermarmelade unterrühren, somit entsteht eine schöne Färbung.


Endfertigung:

Nun den ausgekühlten Kuchen in der Mitte halbieren und da beide Kuchenhälften sehr hoch sind, wie eine Torte mittig durchschneiden, so das 4 gleiche Teile entstehen. Diese nun abwechselnd mit den Cremen füllen, beginnend mit der weißen Creme. Verzieren nach Lust und Laune, ich habe noch einen Becher Obers steif geschlagen und den Kuchen damit eingestrichen und ein Muster gespritzt. Mit geriebene Pistazien bestreut und mit Osterdekor verziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Puddingcremeschnitte



 

Heute zeige ich euch wieder ein Rezept aus meiner Kindheit, es sind Negerschnitten. Aber Negerschnitten sollte nicht mehr gesagt werden, weil das diskriminiert sei. Darüber zu diskutieren, ist nicht meine Absicht, also werden sie umgetauft und heißen ab jetzt Puddingcremeschnitten.

 

Zutaten für ein Backblech:

Teig:

5 Eier

200 g Staubzucker (Puderzucker)

1/8 l neutrales Öl

Prise Salz

1 Pkg. Vanillezucker oder so wie bei mir, selbstgemachten Zucker

250 g Mehl universal

1 Pkg. Backpulver

2 Essl. Kakao

50 g Kristallzucker fein


Zubereitung:

Die Eier trennen, das Eiweiß kurz aufschlagen und nach und nach den Kristallzucker unterrühren, bis ein fester Eischnee entsteht. Die Eidotter mit dem Staubzucker, Vanillezucker, Prise Salz und 1/8 l lauwarmen Wasser ca. 6 Minuten sehr schaumig schlagen. Danach das Öl in einem dünnen Strahl, sehr langsam in die Eiermasse einrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao vermischen und zügig unter die Teigmasse geben. Ebenso 1/3 vom Eischnee unterrühren und den restlichen Eischnee mit einer Teigspachtel vorsichtig unterheben, so bleibt der Teig schön luftig. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen, vom Backpapier befreien und wieder auf eine feste Unterlage geben.


Puddingcreme:

½ L Milch (500ml)

1 Pkg. Vanillepuddingpulver

3 Essl. Kristallzucker

200 g zimmerwarme Butter

1 Pkg. Vanillezucker

200 g Staubzucker (Puderzucker)


Zubereitung:

Aus der Milch, Kristallzucker und dem Vanillepuddingpulver einen Pudding zubereiten, in eine Schüssel geben, ein bisschen mit Staubzucker bestreuen, damit sich keine Haut bildet und danach auf Zimmertemperatur auskühlen lassen. Die zimmerwarme Butter mit dem Staubzucker sehr schaumig schlagen, es sollte weiß aussehen und den Pudding nun esslöffelweise unterrühren.


Endfertigung:

Variante 1: Den Teigboden mit etwas Marmelade eurer Wahl bestreichen und danach die Puddingcreme darüber verteilen.

Variante 2: Beim Originalrezept, kommt sofort die Puddingcreme über den Teigboden.

Ich bevorzuge die 1. Variante, es kommt ein fruchtiger Geschmack dazu, aber jeder wie er es möchte. Die Puddingcremeschnitte vor dem glasieren kurz kalt stellen und danach mit einer Schokoglasur überziehen.


Glasur:

150 g Schokolade

30 g Kokosfett


Zubereitung:

Die Schokolade mit dem Kokosfett über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Wichtig ist, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, sonst verliert die Schokolade ihren Glanz.

 

 




Käsekuchen mit karamellisierten Nüssen



 

Endlich wieder ein Samstag, wo ich nicht zur Arbeit musste, lange schlafen und ausgiebig frühstücken. Zum Frühstück holte ich mir einen Stoß Kochzeitschriften und das schmökern ging los - ich suchte nach einem Kuchenrezept. Natürlich wurde ich fündig, schrieb schnell eine Einkaufsliste, besorgte alle Sachen und schon ging das Backen los. Dieses Mal zeige ich euch ein Rezept von einem Käsekuchen mit karamellisierten Nüssen.


Zutaten für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser:

Mürbteig:

250 g Mehl universal

150 g kalte Butter

70 g Staubzucker (Puderzucker)

Prise Salz

1 Ei

 

Fülle:

400 g Doppelrahm-Frischkäse

200 g Sauerrahm (saure Sahne)

120 g Staubzucker

1 Pkg. Vanillezucker

3 Eier

Saft und Schale von einer Orange, am besten Bio

40 g Speisestärke, bei mir war es Maizena

 

Weiters:

150 g grob gehackte Walnüsse

5 Essl. brauner Zucker

5 Essl flüssiges Obers (Sahne)


Zubereitung:

Alle Zutaten für den Mürbteig miteinander zu einem glatten Teig verkneten und ein halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Fülle zubereiten, dafür den Frischkäse, Sauerrahm, Staubzucker, Vanillezucker, Schalenabrieb und Saft von einer Orange miteinander verrühren, die Eier einzeln unterrühren und zum Abschluss die Speisestärke einrühren.

Nach der halben Stunde den Teig aus dem Kühlschrank holen und mittig in eine gefettete und bemehlte Tarteform legen, mit den Fingern gleichmäßig auseinander drücken, auch den Rand hoch. Wer möchte kann natürlich den Teig auch mit der Teigrolle ausrollen. Nun die Fülle darüber verteilen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175° Grad Umluft ca. 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, die grob gehackten Nüsse, den braunen Zucker und das flüssige Obers darüber verteilen. Nochmals für 10 Minuten bei 225° Grad Umluft in den Backofen geben und fertig backen. Aber aufpassen, das Nüsse nicht zuviel karamellisieren, damit sie nicht zu dunkel werden. Den Kuchen in der Form ca. 3 Stunden auskühlen lassen.

 

 

 

 

 

 




Früchtebrot



 

Ich liebe Trockenfrüchte, daher ist es naheliegend ein Früchtebrot zu backen. Aber da ich die einzige in meiner Familie bin, die es isst, muss es gut überlegt sein, welches zu backen, habe mich aber dazu entschlossen, es zu tun. Ausschlaggebend war ein Rezept, dass so einfach war, das ich nicht widerstehen konnte. Zu meiner Überraschung kostete auch meine Tochter und befand es als sehr gut.


Zutaten:

250 g Dörrzwetschken oder getrocknete Pflaumen

100 g getrocknete Datteln ohne Kerne

100 g getrocknete Feigen

80 g Aranzini

100 g Rosinen

30 g Mandeln im Ganzen

30 g Walnüsse im Ganzen

30 g Haselnüsse im Ganzen

250 g griffiges Mehl

100 g Kristallzucker

1 Pkg. Vanillezucker

3 Teel. Zimt


Zubereitung:

Datteln, Dörrzwetschken, Feigen, Mandeln, Walnüsse und Haselnüsse grob schneiden. Das  Mehl mit dem Zimt, dem Kristallzucker und dem Vanillezucker vermischen. Nun alle Zutaten miteinander vermischen, ¼ l lauwarmes Wasser dazugeben und schnell zu einem Teig verkneten. Den Teig in eine ausgefettete Kastenform mit 30 cm Länge füllen. Im vorgeheizten Backofen, bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten backen. Nach dem Backen für etwa 20 Minuten in der Kastenform überkühlen lassen, danach rausstürzen und vollständig auskühlen lassen.

 

Tipp: In Frischhaltefolie einwickeln, dann ist 3 Wochen bei Zimmertemperatur haltbar.

 

 

 

 

 




Weintraubenstrudel




 

Es ist kaum zu glauben, aber bei uns im Garten sind noch immer Weintrauben, die sehr süß schmecken. Wir besitzen insgesamt 5 Weinstöcke und die Ernte war heuer reichlich, jetzt ist nur noch ein Restbestand vorrätig, wir haben reichlich genascht und auch sehr viele verschenkt. Rezepte mit Weintrauben habe ich nicht wirklich, Gelee oder Saft zu machen ist kein Thema, isst oder trinkt bei uns keiner. Durch Zufall in einem Gespräch mit einer sehr guten Bekannten, kamen wir auf dieses Thema. Sie sagte, dass sie schon des öfteren einen Weintraubenstrudel gemacht hätte und die Rezeptur sehr einfach wäre. Nun hier ist das Rezept, dass sehr schmackhaft ist, nochmals ein großes Dankeschön.


Zutaten für 2 Strudeln:

Strudelteig , 200 g / 5 Blätter

4 Eier

Prise Salz

160 g Staubzucker (Puderzucker)

110 g Mehl universal

bisschen Zitronenabrieb

Butter

300 g Weintrauben


Zubereitung:

Die ganzen Eier mit einer Prise Salz, etwas Zitronenabrieb und den Staubzucker sehr schaumig aufschlagen, das Mehl vorsichtig unterheben. Etwas Butter in einem Topf erhitzen, bis sie flüssig ist. Nun ein Strudelblatt aus der Verpackung nehmen und mit der flüssigen Butter bestreichen, ein zweites Strudelblatt darüberlegen. Nun wird die Hälfte des Teiges auf die halbe Seite des Strudelblattes verteilt, die halben Weintrauben darüber gestreut und der Strudel eingerollt. Ebenso wird der zweite Strudel gemacht, danach werden beide nochmals mit flüssiger Butter bestrichen und bei 180° Grad Heißluft, ca. 45 Minuten gebacken, bis er eine schöne Farbe hat. Mit Staubzucker bestreuen, so genießen oder noch warm mit einer Fruchtsauce anrichten.

 

Tipp: Da bei den Strudelteig 5 Blätter drinnen sind, mache ich aus dem einzelnen Blatt noch einen halben Strudel. Dementsprechend ist auch die Teigaufteilung.




Apfelspatzen



 

Apfelüberschuss, mir gehen schon die Ideen aus, was mit Äpfel alles angestellt werden kann. Wir haben rote Äpfel in Unmengen die sehr aromatisch schmecken, aber leider nur kurze Zeit haltbar sind, danach werden sie mehlig. Sie sind sehr köstlich, wenn sie zu Apfelmus verarbeitet werden, aber allzu viel Apfelmus auf Vorrat brauchen wir auch nicht. Heute möchte ich euch ein Rezept aus meiner Kindheit zeigen, es sind Apfelspatzen.

Zutaten für die Spatzen, reicht für 3 Personen:

250 g glattes Mehl

2 Eier

1 Eidotter

100 ml Milch

Prise Salz

1 schwacher Essl. Öl


Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Kochlöffel gut verschlagen, bis Bläschen im Teig entstehen. In einem Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Mit einem Esslöffel Nocken (Spatzen) aus dem Teig abstechen und in das kochende Wasser einlegen und ein paar Minuten aufkochen lassen und danach abseihen.


Zutaten für das Apfelmus:

1 kg Äpfel

150 g Kristallzucker

Saft von einer Zitrone

5 Gewürznelken

1 Zimtstange


Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und im Zitronensaft wenden. In einem Topf mit ca. ¼ l Wasser geben, den Zucker und die Gewürze dazu und weichkochen. Gewürze herausnehmen und mit einem Pürierstab pürieren, bis ein sämiges Apfelmus entsteht. Es muss ein bisschen aufgepasst werden, dass nicht zuviel Wasser im Topf ist, sonst passt das Verhältnis nicht. Vielleicht nochmals abschmecken.


Endfertigung:

Die Spatzen in das Apfelmus geben und servieren.

 

 

 




Scheiterhaufen




 

Unsere Äpfel sind reif, eine Sorte ist nicht lagerungsfähig und muss sofort verbraucht werden. Sie sind sehr aromatisch, schmecken leicht säuerlich und sind daher ideal für einen Scheiterhaufen. Das Rezept davon, möchte ich euch nun zeigen, die Süße des Striezels und die Säure der Äpfel harmonisieren wunderbar zusammen.


Zutaten für 4 Personen:

500 g Striezel (Hefezopf)

3/8 l = 375 ml Milch

Prise Salz

2 Eier

650 g geschälte, feinblättrig, geschnittene, säuerliche Äpfel

50 g Kristallzucker (kann auch weggelassen werden)

Zimt nach Geschmack

50 g geriebene Haselnüsse

2 Essl. Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)

Rosinen nach Belieben

80 g Butter


Eischnee:

3 Eiweiß

Prise Salz

120 g Kristallzucker


Zubereitung:

Den Striezel feinblättrig schneiden. Die Milch mit einer Prise Salz und 2 Eiern verquirlen, über den geschnittenen Striezel gießen und danach ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel vorbereiten, mit Zucker, Zimt, Haselnüsse, Marillenmarmelade und Rosinen vermischen. Eine Auflaufform einfetten und mit einer Lage Striezel auslegen, darüber die Hälfte der Apfelmischung verteilen und das Ganze wiederholen. Zum Abschluss mit einer Lage Striezel abdecken, die Butter in kleine Stückchen darüber verteilen. Jetzt kommt der Scheiterhaufen bei 160° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten in den Backofen, bis er eine schöne Bräunung bekommt. Nun wird das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Kristallzucker zu einem festen Eischnee geschlagen und über dem Scheiterhaufen verteilt. Nochmals für 10 Minuten in den Backofen gegeben, bis der Eischnee eine leichte Bräunung bekommt.

 




Apfeltorte mit braunen Streusel und Nüssen



In unserem Garten stehen 2 Apfelbäume, die heuer reichlich Früchte tragen, es fallen auch schon Unmengen herunter, die wir schweren Herzens meisten entsorgen. Ich werde sicherlich noch Apfelmus machen, aber so viel brauchen wir auch nicht und in unserem Umfeld sind heuer alle bestens mit Obst versorgt. Daher gibt es Apfelkuchen, Apfelstrudel und Süßspeisen aller Art mit Äpfeln, denn Apfelgerichte sind immer beliebt. Auch neue Rezepte werden ausprobiert und eines habe ich entdeckt, das uns extrem gut schmeckt, eine Apfeltorte mit braunem Streusel und Nüssen. Die Streusel sind nicht so wie herkömmlich bekannte, sondern werden mit Voll-Rohrzucker gemacht und schmecken sehr karamellig. Zusammen mit Nüssen, die eine knackige Komponente geben, ist das einfach genial.


Zutaten für eine Tortenform mit 26 cm Durchmesser:

Teig:

250 g Mehl universal

100 g Staubzucker (Puderzucker)

125 g kalte Butter

1 Ei

Prise Salz


Zubereitung:

Das Mehl, den Staubzucker und eine Prise Salz auf eine Arbeitsfläche geben. Die Butter in kleine Stücke zerteilen und über dem Mehl verteilen, nun eine kleine Mulde machen und darin das Ei platzieren. Alle Zutaten zügig zu einem Teig verkneten, zu einer Kugel formen, auf ein Teller geben, mit Klarsichtfolie abdecken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.


Füllung:

1 kg Äpfel

Saft von einer halben Zitrone

50 g Kristallzucker

70 g Rosinen (wer mag)

1 Teel. Zimtpulver

1 Pkg. Vanillepuddingpulver


Zubereitung:

Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in feine Spalten schneiden. Mit dem Zitronensaft, dem Kristallzucker, den Rosinen, den Zimtpulver und dem Puddingpulver vermischen. Das Puddingpulver ist sehr wichtig, da es die entstehende Flüssigkeit von den Äpfeln bindet.


Streuseln:

80 g Voll-Rohrzucker

40 g Mehl universal

50 g Butter

Prise Zimt

80 g Walnusskerne


Zubereitung:

Walnusskerne grob hacken und beiseite stellen, alle übrigen Zutaten in eine Schüssel geben und bröselig verarbeiten, sodass Streuseln entstehen.


Endfertigung:

Die Tortenform fetten und bemehlen, den Teig mittig reinlegen und mit den Fingern gleichmäßig auseinander drücken und auch am Tortenrand hoch drücken. Nun die Äpfeln über den Teigboden verteilen, darüber die grob gehackten Nüsse geben und zum Abschluss die Streuseln darauf geben. Im vorgeheiztem Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 55 Minuten backen, falls ihr das Gefühl habt, die Streuseln werden zu schnell braun, kurzeitig mit Alufolie abdecken. Nach der Backzeit auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.