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Kategorie: Hauptspeisen -

Kräuter-Speckschnecken



 

Heute möchte ich euch Kräuter-Speckschnecken zeigen, mit einer kräftigen Portion Bärlauch. Der ist aber nicht zwingend notwendig, aber da er vorhanden ist, rein damit, er macht auch einen guten Geschmack. Man kann sie als Fingerfood essen oder so wie bei uns mit Salat, sie schmecken auch kalt sehr köstlich und sind eine Alternative zu den Pizzaschnecken.


Zutaten für den Teig:

500 g Mehl universal

300 ml lauwarmes Wasser

20 g frische Germ (Hefe), ein halber Würfel

1 Teel. Kristallzucker

1 ½  Teel. Salz

5 Essl. Öl

 

Fülle:

250 g Kräuterfrischkäse

100 g Bärlauch (kann aber weggelassen werden)

200 g Speck

geriebener Käse


Zubereitung:

Die Germ mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl, Salz und Öl miteinander in eine Rührschüssel geben und vermischen, danach das Germwasser dazugeben und mit einem Knethacken zu einem glatten Teig verarbeiten. An einem warmen Platz stellen und ca. 1 Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Speck würfelig schneiden, den Bärlauch waschen und in feine Streifen schneiden. Den Speck ohne Fett in einer heißen Pfanne knusprig braten, von der Herdplatte nehmen und den geschnittenen Bärlauch untermischen. Nun den Teig nochmals mit der Hand durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen, mit dem Kräuterfrischkäse bestreichen und die Speck-Bärlauchmischung darüber verteilen. Den Teig aufrollen und Scheiben in der gewünschten Größe abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und nochmals an einem warmen Ort  zugedeckt, für 15 Minuten gehen lassen. Mit dem geriebenen Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 20 – 25 Minuten backen.

 

 




Bärlauchbraten



Heute habe ich mich in aller Früh schon aus dem Bett gequält, trotz Zeitumstellung, um Bärlauch zu pflücken. Ich habe es gleich mit dem Morgensport verbunden und bin bis zum ersten Bärlauchplatz, ca. 3 Kilometer gewalkt. Es war eine sehr interessante Erfahrung, so direkt vom Bett in die Turnschuhe, nur mit einem kleinen Schluck Kaffee. Aber was macht Frau nicht alles für ein gutes Mittagessen, eines ist klar, es gibt etwas mit Bärlauch. Dieses Mal zeige ich euch das Rezept von einem Bärlauchbraten und der war so richtig lecker. Übrigens kann man ihn auch super kalt zur Jause genießen.


Zutaten für 6 Personen:

Ca. 1,2 kg mageres Bauchfleisch

300 g Bärlauch

1 kleine Zwiebel

150 g Schinken, würfelig geschnitten

100 g  geriebener Emmentaler

Salz

Pfeffer

Butter

300 ml Suppe


Zubereitung:

Den Bärlauch reinigen und im kochenden Wasser kurz blanchieren, danach sofort im kalten Wasser abkühlen, ausdrücken und fein schneiden. Nun eine kleine Zwiebel fein schneiden und in erhitzter Butter kurz anbraten, den Bärlauch und den würfelig geschnittenen Schinken kurz mitbraten. Vom Herd nehmen, den geriebenen Emmentaler untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schwarte vom Bauchfleisch schröpfen und zu einer Platte aufschneiden, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Bärlauchfüllung über dem Fleisch verteilen, das Fleisch aufrollen und mit einem Küchengarn fixieren, sodass ein Rollbraten entsteht. In einem Bräter geben, mit der Suppe untergießen und in den vorgeheizten Backofen, bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze geben. Ca. 2 Stunden braten, öfters mit dem Bratensaft übergießen und in der Halbzeit, den Braten umdrehen, sodass die Schwarte oben ist, damit sie knusprig wird.

 

Beilage: Salat, Kartoffelknödeln, Petersilienkartoffel

 




Bärlauch-Kartoffelstrudel



 

Unsere Wälder sind derzeit voll mit Bärlauch. Bärlauch hat seinen Namen von den Bären, die im Frühjahr erwachen, aus ihren Höhlen kommen und nach Nahrung suchen. Es ist eines des ersten Kräuter im Frühling das reichlich wächst und es ist sehr gesund. Er gehört zu der Familie der Lauchgewächse und stammt ursprünglich aus West- und Mitteleuropa. Bärlauch enthält sehr viel Kalium, Zink, Mangan und Vitamin C, die Blätter sollten vor der Blüte gesammelt werden, weil da noch die meiste Energie, also Inhaltsstoffe beinhaltet sind. Danach steckt die Pflanze die ganze Kraft in die Blüte, die ebenfalls essbar und sehr gesund sind. Heute zeige ich euch ein Rezept von einem Bärlauch-Kartoffelstrudel.


Zutaten für 2 Strudel:

2 Blätterteige oder ersatzweise Strudelteig

800 g Kartoffel (ich habe mehlige und festkochende, gemischt)

100 g Bärlauch

250 g Speck

1 Zwiebel

½ Becher Sauerrahm

2 Eier

Salz

Pfeffer

1 Ei zum Bestreichen


Zubereitung:

Die Kartoffeln kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. In der Kochzeit der Kartoffeln, den Bärlauch waschen und in Streifen schneiden, den Speck und die Zwiebel in feine Würfel schneiden. Nun den Speck und die Zwiebel in einer Pfanne ohne Fett anbraten, bis es eine schöne Bräunung hat, vom Herde nehmen und den geschnittenen Bärlauch untermischen. Zu den noch warmen Kartoffeln die Speck-Bärlauchmasse, ½ Becher Sauerrahm, 2 Eidotter, Salz und Pfeffer geben. Alles gut vermischen, das Eiweiß zu steifem Eischnee schlagen und vorsichtig unter die Kartoffelmasse heben. Den Blätterteig aufrollen und die Hälfte der Masse im ersten Drittel des Teiges platzieren. Die Seiten des Blätterteigs einschlagen und danach den Teig zu einem Strudel aufrollen, mit einem verquirlten Ei bestreichen. Ebenso den 2. Strudel fertigen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen, bis eine schöne Bräunung entsteht.

 

Tipp: Falls keine Kartoffelpresse vorhanden ist, geht auch eine Reibe oder eine flotte Lotte.

 

Beilage: Salat, Schnittlauchsauce, Knoblauchsauce

 




Karfiolbombe



Vor kurzer Zeit hatte ich ein Foto und ein Rezept von einer Karfiolbombe gesehen, hat mich sehr angesprochen. Tatsächlich war dieses Mal in meiner wöchentlichen Biokiste ein Karfiol (Blumenkohl) dabei und da kam mir sofort der Gedanke dieses Rezept auszuprobieren. Nur leider wusste ich nicht mehr wo dieses Rezept von mir gesichtet wurde, Improvisation ist alles, wie Faschiertes (Hack) gemacht wird, weis ich und so schwer kann das schon nicht sein. Gedacht, getan und das Ergebnis war äußert zufriedenstellend, also absolut köstlich und wird auch zukünftig in meiner Alltagsküche einen Fixplatz bekommen.


Zutaten für 4 Personen:

1 kleiner Karfiol (Blumenkohl)

600 g gemischtes Faschiertes (Hack)

2 altbackene Semmerl (Brötchen)

Salz

Pfeffer

60 g feingehackte Zwiebel

1 Knoblauchzehe feingeschnitten

2 Eier

2 Essl. feingehackte Petersilie

1 schwacher Essl. Estragonsenf

1 Teel. Suppenwürze (ich nehme meine Selbstgemachte)

Bröseln

150 g Schinkenspeck oder Speck

250 ml Suppe, ersatzweise Suppenpulver


Zubereitung:

Den ganzen Karfiol in kochenden, gesalzenen Wasser, ca. 10 Minuten garen, bis er bissfest ist. Die altbackenen Semmeln (vom Vortag) in Wasser einweichen, die feingehackte Zwiebel im Fett goldbraun rösten. Das Faschierte in eine Schüssel geben, die eingeweichten Semmel fest ausdrücken und fein zerdrücken (zermatschen), sodass nur kleine Semmelstücke zum Fleisch kommen. Alle restlichen Zutaten dazugeben und zu einem Fleischteig vermischen, gut würzen. Die Masse sollte kompakt sein, sollte das nicht der Fall sein, Bröseln dazugegeben, bis die Masse fester wird. Nun etwas von dem Fleischteig in eine Auflaufform geben, den Karfiol darauf setzen und mit der restlichen Fleischmasse umschließen. Mit dem Speck abdecken, etwas Suppe angießen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde braten. Vielleicht nach der Hälfte der Garzeit mit der Hitze etwas zurück schalten.

 

Beilage: Püree, Reis, Salate




Weißkraut-Curry mit Hühnerfleisch



 

Diese Woche war wieder ein Weißkraut in unserer Biokiste und ich hatte Lust wieder etwas Neues auszuprobieren. Weißkraut kann vielfältig verwendet werden, ist sehr gesund, enthält sehr viel Vitamin C, also ideal in der Winterzeit. Heute zeige ich euch ein sehr schmackhaftes Weißkraut-Curry mit Hühnerfleisch.


Zutaten für 4 Personen:

1 kg Weißkraut (Weißkohl)

300 g Karotten

2 Knoblauchzehen

150 g Jungzwiebeln

1 roter Paprika

600 g Hühnerfilet

Salz

Pfeffer

Prise Zucker

1 Chilischote (ersatzweise Chiliflocken)

1 ½  Teel. rote Currypaste

1 cm von einer Ingwerwurzel

200 ml Kokosmilch

400 ml Suppe (ersatzweise Suppenpulver)

1/8 l Obers (Sahne)

Öl


Zubereitung:

Das Kraut in 1,5 cm dicke Streifen schneiden, also nicht zu fein und den Paprika ebenfalls in feine Streifen schneiden. Die Karotten schälen und je nachdem wie dick sie sind halbieren und in feine Ringe schneiden. Die Jungzwiebel reinigen und in feine Ringe schneiden. Den Ingwer fein reiben und die Knoblauchzehen und Chilischote in kleine Stücke schneiden. Die Hühnerfilet in mundgerechte Streifen schneiden und in einer Pfanne mit erhitztem Öl rundherum scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, danach aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Nun das ganze Gemüse, sowie Ingwer, Knoblauch und Chili in die Pfanne geben, kurz unter ständigem Umrühren, anbraten. Die Currypaste zufügen und unterrühren, mit der Kokosmilch und der Suppe aufgießen und ca. 15 Minuten zugedeckt garen lassen. Die gebratenen Hühnerfiletstreifen dazugeben, mit dem Obers aufgießen, macht einen runden Geschmack, kann aber auch weggelassen werden. Nochmals aufkochen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker nachwürzen, falls nötig und genießen.

 

Beilage: Reis

 




Reisfleisch



Heute möchte ich das Rezept vom Reisfleisch zeigen, Rezeptur stammt aus meiner Kindheit. Nur der Reis wurde von mir ausgetauscht, ich nehme immer Risottoreis – original  war es Langkornreis. Ich habe es lange Zeit nicht gegessen, der Verursacher war meine Oma, die unglücklicherweise Zimt, statt Paprikapulver erwischte. Das Ergebnis war grauenhaft und blieb sehr lange in meinem Gedächtnis.


Zutaten für 4 Personen:

600 g Schweineschulter würfelig geschnitten

200 g Zwiebel

2 Essl. Paprikapulver

1 schwachen Essl. scharfes Paprikapulver, kann auch weggelassen werden

Salz

Pfeffer

1l Suppe, ersatzweise Suppenpulver

Öl

300 g Reis, ich nehme Risottoreis, in meiner Kindheit war es Langkornreis


Zubereitung:

Die Zwiebel feinwürfelig schneiden und im erhitzten Öl anrösten, das in Würfel geschnittene Fleisch dazugeben, bis die Zwiebel goldgelb angebraten ist. Nun das Paprikapulver darüber streuen, kurz unterrühren und sofort mit einem ½  l Suppe angießen. Das Paprikapulver darf nicht zu lange in der Hitze sein, sonst wird es bitter. Das Fleisch nun halbweich dünsten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun den Reis und 1/4l von der Suppe zufügen, kurz aufkochen lassen und bei kleiner Hitze unter mehrmaligen Rührens weichkochen. Restliche Suppe dazugeben, falls das Reisfleisch zu trocken wird, notfalls auch mit Wasser. Wir lieben es wenn es ein bisschen cremiger ist, aber das kann ein jeder selber bestimmen. Nochmals abschmecken und mit etwas Parmesan servieren.

 

Beilage: Blattsalat




Rehgulasch




 

Bei unserem regionalen Geschäft „ NahGuad“ gibt es auch Wildfleisch und da habe ich ein Stück Rehschulter für ein Gulasch eingekauft. Wildfleisch ist überhaupt die natürlichste und gesündeste Form vom Fleisch, da sie sich frei bewegen, falls sie nicht in einem Gehege gehalten wurden und nur das fressen, was die Natur zu bitten hat. Also zeige ich euch heute ein sehr köstliches Rehgulasch.


Zutaten für 4 Personen:

6oo g Rehschulter

600 g Zwiebeln

3 Essl. Paprikapulver edelsüß

2 Essl. Tomatenmark

¼ l guten Rotwein

  1. ¾ l Rindsuppe oder Wildsuppe, ersatzweise Suppenpulver

2 Lorbeerblätter

Majoran und Kümmelpulver nach Geschmack

3 Essl. Preiselbeermarmelade

Salz

Pfeffer

Öl


Zubereitung:

Die Rehschulter von Sehnen und Häuten befreien und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Zwiebeln fein schneiden und in einem Topf mit erhitzen Öl goldgelb anbraten, danach das Rehfleisch und das Tomatenmark zufügen, ebenfalls kurz anbraten. Nun das Paprikapulver darüber streuen und sehr rasch mit dem Fleisch-Zwiebelgemisch vermischen, nicht zu lange, damit das Paprikapulver nicht bitter wird. Mit dem Rotwein ablöschen und etwas ein reduzieren lassen, danach mit der Suppe aufgießen.  Alle Gewürze dazugeben und so lange garen bis das Fleisch weich ist, es entsteht ein sämiger Saft, sollte das nicht der Fall sein, kann mit 2 Esslöffeln glatten Mehl mit etwas Wasser vermischt, vorsichtig unterrühren, damit keine Purzeln entstehen, nachgeholfen werden. Zum Abschluss die Preiselbeermarmelade unterrühren und nochmals abschmecken.

 

Beilage: Serviettenknödel, Semmelknödeln, Nudeln

 

 




Räuberschnecken



Ich war vor kurzem bei einer Damenrunde eingeladen und da gab es Räuberschnecken. Vermutlich ein entfernter Verwandter der Pizzaschnecke, ein bisschen Spaß muss sein. Wird auch aus Germteig (Hefeteig) gemacht, es unterscheidet sich nur durch die Füllung. Schmeckt extrem gut, wurde von mir sofort nachgemacht, als Mittagessen mit Salat.


Zutaten für 28 Schnecken:

Teig:

500 g glattes Mehl

1 Teel. Salz

1 Pkg. Germ (Hefe)

1 Teel. Kristallzucker

4 Essl. Olivenöl


Füllung:

1 große Zwiebel

150 g Speck roh

2 Pkg. Mozzarella

3 Knoblauchzehen

600 g gemischtes Faschiertes (Hack)

3 Essl. Oregano getrocknet

4 Essl. Tomatenmark

4 Essl. Ketchup

Salz

Pfeffer

100 g Emmentaler

Öl


Zubereitung:

Für den Teig die Germ mit dem Kristallzucker in einem ¼ l lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl, Salz und Olivenöl in einer Rührschüssel vermischen, das Germwasser dazugeben und mit dem Knethacken zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls der Teig zu fest ist, etwas lauwarmes Wasser hinzufügen, danach an einem warmen Ort zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. Das Volumen des Teiges sollte sich verdoppeln. In der Zwischenzeit die Fülle vorbereiten. Den Zwiebel, Knoblauch und den Speck in kleinwürfelig schneiden, den Mozzarella auch in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Speck in einer mit Öl erhitzten Pfanne ca. 3 Minuten anbraten, danach den Knoblauch und das Faschierte zufügen und kräftig durchrösten. Mit dem Tomatenmark vermischen und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen, nochmals kurz durchbraten, es sollte keine Flüssigkeit in der Pfanne sein, etwas überkühlen lassen. Nun den Teig halbieren und zu einem 30 cm großen Quadrat ausrollen, mit 2 Esslöffeln Ketchup bestreichen, die Hälfte der Füllung darüber verteilen und ebenfalls die Hälfte des Mozzarellas darüber geben. Den Teig eng aufrollen und in 14 Stück, ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, nochmals abdecken und 15 Minuten gehen lassen. Mit etwas geriebenem Emmentaler bestreuen und im Backofen bei 200° Grad, Ober-und Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Mit dem restlichen Teig und der Füllung ebenso verfahren.

 

Beilage: Salat

Tipp: Übrig gebliebene Schnecken können tiefgefroren werden und noch tiefgefroren bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze aufgebacken werden. Dauer ca. 15 Minuten.

 

 

 

 




Chinakohl-Nudelpfanne




Heute möchte ich euch ein Rezept von meiner Chinakohl-Nudelpfanne zeigen. Chinakohl gehört zu den Kohlsorten, hat aber einen höheren Wassergehalt, weshalb er knackiger und frischer schmeckt. Normalerweise wird er bei uns immer als Salat gegessen, meistens mit geriebener Karotte. Dieses Gemüse beinhaltet sehr viel Vitamin C, das auch im gegarten Zustand noch vorhanden ist, außerdem Kalium, Folsäure und Vitamin A.

 

Zutaten für 2 Personen:

500 g Chinakohl

150 g Karotten

4 Stk. Jungzwiebeln (Frühlingszwiebeln)

200 g Faschiertes gemischt (Hack)

200 g Bandnudeln

2 Essl. Sojasauce

½  Teel. Sambal Olek

Salz

Pfeffer

Prise Ingwerpulver oder frischen

Öl


Zubereitung:

Chinakohl, Karotten und Jungzwiebeln reinigen. Karotten schälen und in dünne Streifen schneiden, Chinakohl vierteln und in 1 cm dicke Streifen schneiden. Die Jungzwiebeln ebenfalls in dünne Ringe schneiden und den dunkleren Teil vom hellen Teil der Zwiebeln trennen. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und das Faschierte krümelig anbraten, parallel die Bandnudeln nach Packungshinweis weich kochen. Nun den Chinakohl, Karotten und den hellen Teil der Jungzwiebeln zum Faschierten geben und ca. 5 Minuten mitbraten. Die Karotten sollten noch einen leichten knackigen Biss haben, danach den dunkleren Teil der Jungzwiebeln zufügen und ebenfalls kurz an rösten. Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, Sambal Olek und wer mag mit etwas Ingwer würzen, die frisch gekochten, abgetropften Bandnudeln dazugeben und alles miteinander vermischen. Abschmecken und genießen.

 

 

 

 




Scheiterhaufen




 

Unsere Äpfel sind reif, eine Sorte ist nicht lagerungsfähig und muss sofort verbraucht werden. Sie sind sehr aromatisch, schmecken leicht säuerlich und sind daher ideal für einen Scheiterhaufen. Das Rezept davon, möchte ich euch nun zeigen, die Süße des Striezels und die Säure der Äpfel harmonisieren wunderbar zusammen.


Zutaten für 4 Personen:

500 g Striezel (Hefezopf)

3/8 l = 375 ml Milch

Prise Salz

2 Eier

650 g geschälte, feinblättrig, geschnittene, säuerliche Äpfel

50 g Kristallzucker (kann auch weggelassen werden)

Zimt nach Geschmack

50 g geriebene Haselnüsse

2 Essl. Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)

Rosinen nach Belieben

80 g Butter


Eischnee:

3 Eiweiß

Prise Salz

120 g Kristallzucker


Zubereitung:

Den Striezel feinblättrig schneiden. Die Milch mit einer Prise Salz und 2 Eiern verquirlen, über den geschnittenen Striezel gießen und danach ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel vorbereiten, mit Zucker, Zimt, Haselnüsse, Marillenmarmelade und Rosinen vermischen. Eine Auflaufform einfetten und mit einer Lage Striezel auslegen, darüber die Hälfte der Apfelmischung verteilen und das Ganze wiederholen. Zum Abschluss mit einer Lage Striezel abdecken, die Butter in kleine Stückchen darüber verteilen. Jetzt kommt der Scheiterhaufen bei 160° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten in den Backofen, bis er eine schöne Bräunung bekommt. Nun wird das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Kristallzucker zu einem festen Eischnee geschlagen und über dem Scheiterhaufen verteilt. Nochmals für 10 Minuten in den Backofen gegeben, bis der Eischnee eine leichte Bräunung bekommt.