Hühnerkeulen nach Försterart

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Ich bin wie­der in Pro­bier­lau­ne und die­ses Mal gibt es Hüh­ner­keu­len nach Förs­ter­art. War­um Förs­ter­art – es wird so ähn­lich wie Wild zube­rei­tet, also am Vor­tag mari­niert und über die Nacht darf das Fleisch dann durch­zie­hen. Ich habe statt Rot­wein einen Johan­nis­beer­saft genom­men, das ist für Kin­der bekömm­li­cher und tut dem Geschmack ganz gut. Rezep­te mit Wein kann man ganz gut mit Säf­te erset­zen, bei Rot­wein sind rote Säf­te zu bevor­zu­gen, es kann auch halb Wein und halb Saft genom­men wer­den.


Zuta­ten für 4 Per­so­nen:

4 gro­ße Hüh­ner­keu­len

4 Karot­ten

450 g Sel­le­rie

4 Zwie­beln

Salz

Pfef­fer

2 Lor­beer­blät­ter

1 Stän­gel Ros­ma­rin

biss­chen Thy­mi­an

Wachol­der­bee­ren

500 ml Johan­nis­beer­saft rot

250 ml Hüh­ner­sup­pe

Peter­si­lie

1 Essl. Toma­ten­mark

250 g Cham­pi­gnons

100 g Speck roh

Öl


Zube­rei­tung:

Am Vor­tag die Hüh­ner­keu­len tei­len und mit Salz und Pfef­fer wür­zen. 2 Zwie­beln, Karot­ten und Sel­le­rie schä­len und wür­fe­lig schnei­den. Nun die Hüh­ner­tei­le, Sel­le­rie, Karot­ten, Zwie­beln, Ros­ma­rin, Thy­mi­an, Wachol­der­bee­ren und Lor­beer­blät­ter in einen gro­ßen Gefrier­beu­tel geben und mit dem Johan­nis­beer­saft über­gie­ßen. Gut ver­schlie­ßen und über die Nacht im Kühl­schrank durch­zie­hen las­sen, am nächs­ten Tag 1,5 Stun­den vor dem wei­ter­ver­ar­bei­ten raus­neh­men, damit es sich etwas erwärmt. Die Hüh­ner­tei­le aus der Mari­na­de heben und mit einem Küchen­pa­pier gut abtrock­nen, das Gemü­se absei­hen und die Mari­na­de auf­be­hal­ten, eben­so mit dem Gemü­se ver­fah­ren. Jetzt wer­den noch­mals 2 Zwie­beln fein geschnit­ten und in einer Pfan­ne oder Brä­ter etwas Öl erhitzt, dar­in wer­den nun die Hüh­ner­tei­le rund­her­um scharf ange­bra­ten, danach raus­ge­nom­men und warm­ge­stellt. In dem Bra­ten­an­satz kom­men die frisch geschnit­te­nen Zwie­beln und das mari­nier­te Gemü­se, das nun eben­falls kräf­tig ange­bra­ten wird, kurz vorm auf­gie­ßen kommt noch 1 Ess­löf­fel Toma­ten­mark dazu, kurz mitrös­ten. Mit der Mari­na­de  und ca. 250 ml Hüh­ner­sup­pe (ersatz­wei­se Was­ser) auf­gie­ßen, kurz auf­ko­chen las­sen, Hüh­ner­tei­le dazu und alles in einen back­of­en­taug­li­chen Gefäß mit Deckel geben. Im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei 200° Grad, Ober- und Unter­hit­ze ca. 45 Minu­ten zuge­deckt garen. In der Zwi­schen­zeit den Speck wür­fe­lig schnei­den und die Cham­pi­gnons eben­falls in  dicke­re Schei­ben zer­tei­len. Den Speck in einer Pfan­ne ohne zusätz­li­chen Fett knusp­rig anbra­ten, raus­neh­men, danach die Cham­pi­gnons  anrös­ten und von der Herd­plat­te neh­men. Den Speck und fein­ge­schnit­te­ne Peter­si­lie nach Geschmack zu den Pil­zen geben und mit Salz und Pfef­fer wür­zen. Die gegar­ten Hühn­chen aus dem Ofen holen und das Fleisch aus der Sau­ce neh­men, auf eine Plat­te geben und im Back­ofen warm hal­ten oder sowie bei mir, die Tem­pe­ra­tur auf 150° Grad Ober- und Unter­hit­ze ein­stel­len, damit das Hühn­chen eine knusp­ri­ge Haut bekommt. Für die Sau­ce, ca. 2- 3 Schöp­fer Gemü­se und auch die Gewür­ze raus­neh­men und das rest­li­che Gemü­se mit einem Pürier­stab pürie­ren, damit eine sämi­ge Sau­ce ent­steht. Soll­te die Sau­ce zu dick wer­den, mit etwas Hüh­ner­sup­pe, Was­ser oder wie bei mir mit Nudel­was­ser ver­dün­nen. Zum Abschluss das Gemü­se, Cham­pi­gnon- Speck­ge­misch und Hüh­ner­tei­le dazu­ge­ben, noch­mals abschme­cken.  Mit Nudeln und Salat anrich­ten.

Tipp: Das Was­ser von gekoch­ten Nudeln eig­net sich her­vor­ra­gend für Sau­cen, das es Stär­ke beinhal­tet.

Die Kräu­ter in einen lee­ren Tee­beu­tel geben und so in die Sau­ce rein­ge­ben, hat den Vor­teil das sie am Ende der Gar­zeit leicht raus­zu­neh­men sind.

 

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