Minigugelhupfe aus Joghurtmasse



Vor kurzem habe ich Minigugelhupfförmchen aus Silikon gekauft und auch gleich ausprobiert. Der Teig bestand aus einer Butter – Joghurtmasse, war sehr flaumig und die Minigugelhupfe ließen sich auch wunderbar aus den Förmchen lösen. Als nächsten Arbeitsschritt gab ich einen Teelöffel flüssige Schokoglasur in die Förmchen und habe die ausgekühlten Gugelhupfe wieder rein gedrückt. Dann ab damit in den Gefrierschrank für 15 Minuten und sofort aus den Förmchen lösen und genießen. Ich verwende sie auch gerne als Mitbringsel.

 


Zutaten für 24 Stück, 2 Silikon-Backformen

150 g zimmerwarme Butter

100 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg. Vanillezucker

2 Eier

Prise Salz

80 g Joghurt natur, zimmerwarm

1 Zitrone

160 g Mehl universal

1 Teel. Backpulver

 

Glasur:

weiße Schokoladeglasur

dunkle Schokoladeglasur

 

Zubereitung:

Butter, Staubzucker, Vanillezucker und Prise Salz  mit einem Mixer sehr schaumig rühren, danach die Eier einzeln unterrühren. Nun den Saft und Abrieb von einer Zitrone mit dem Joghurt unter die Teigmasse rühren. Zum Abschluss wird das mit Backpulver vermischte Mehl untergehoben und der Teig in die gefetteten Förmchen gefüllt, dass geht am besten mit einem Spritzsack. Bei 170° Grad ,  Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Backofen, ca. 20 Minuten backen, danach auskühlen lassen.

Die Schokoglasur schmelzen und einen Teelöffel Glasur in die gereinigten Backförmchen geben, die Gugelhupfe reindrücken und sofort in die Tiefkühltruhe geben. Nach 15 Minuten rausnehmen und sofort aus der Form geben.

 

Tipp: Am schnellsten lassen sich die Förmchen mit einem Back-Trennspray fetten.

 




Topfenstrudel aus der Kastenform (Hefeteig)



Heute zeige ich euch das Rezept von einem Topfenstrudel in einer Kastenform gebacken, ideal zu einer Tasse Kaffee. Die Topfenfülle wird mit einer Germteigmasse (Hefeteig) umhüllt und danach in eine Kastenform gelegt, darin darf sie noch 20 Minuten ruhen, danach geht es in den Backofen. Viel Spaß beim Nachbacken.


Zutaten für eine Kastenform mit 30 cm Länge:
Teig:
250 g glattes Mehl
40 g Kristallzucker
20 g Butter
125 ml Milch
7 g Trockengerm (Trockenhefe)
2 Eidotter
Prise Salz


Zubereitung:
Die Butter in einem Topf leicht erwärmen bis sie flüssig ist und mit der Milch aufgießen, sodass alles eine zimmerwarme Temperatur erreicht. Wichtig ist beim Germteig (Hefeteig) das die Zutaten nicht zu heiß sind, sonst geht die Hefe kaputt und verliert ihre Triebkraft. Nun das Mehl, Zucker, Eidotter, Prise Salz und die Trockenhefe in eine Rührschüssel geben, die flüssig Zutaten dazugeben und mit einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit die Topfenfülle herstellen.


Zutaten für die Topfenfülle:
250 g Topfen
50 g Staubzucker (Puderzucker)
2 Esslöffel Maisstärke
1 Ei
Etwas Zitronenabrieb
2 cl Rum
1 Essl. Rosinen


Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander zu einer glatten Masse verrühren.


Endfertigung:
Den Hefeteig nochmals mit der Hand durchkneten und mit einem Teigroller zu einem Rechteck ausrollen, wie die Kastenform lang ist. Mit der Topfenfülle bestreichen und einrollen, in eine gefettete und mit Brösel ausgestreute Kastenform mit dem Schluss nach unten, geben. Nochmals 20 Minuten gehen lassen, dann im vorgeheizten Backofen bei 160 ° Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten backen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.




Reisauflauf mit Äpfeln und Schneehaube



 

Reisauflauf ist auch ein Rezept aus meiner Kindheit, den ich eigentlich ohne bestimmte Rezeptur bewerkstellige. Nun habe ich mir die Mühe gemacht, alle Zutaten abzuwiegen und das war gar nicht so einfach, denn es verhält sich ganz anders mit einer Waage. Es ist alles einfach eine Gefühlssache und mit einer Waage war es irritierend, echt lustig, wie sich manche Abläufe des Tuns eingebrannt haben. Das ist vermutlich in allen Bereichen des Lebens so, ohne das es bewusst ist. Spannend - werde mich von nun an mehr beobachten.


Zutaten:

1 l Milch

100 g Kristallzucker

250 g Reis (ich nehme immer Risottoreis)

Prise Salz

120 g zimmerwarme Butter

4 Eidotter (Eigelb)

4 Eiklar (Eiweiß)

4 Äpfel

Zimt

Ribiselmarmelade (Johannisbeermarmelade)

80 g Kristallzucker

etwas Butter zum Befetten der Auflaufform


 

Zubereitung:

Die Milch mit dem Kristallzucker und einer Prise Salz aufkochen, den Reis dazugeben und bei geringer Temperatur weichkochen, danach auskühlen lassen. Nun die zimmerwarme Butter sehr schaumig schlagen, die Eidotter nach und nach unterrühren, dann den abgekühlten Reis unterheben. 2 Eiweiß zu festen Eischnee schlagen und ebenfalls unter die Reismasse heben. Eine Auflaufform mit Butter befetten und die Hälfte der Reismasse einfüllen, die geschälten und in kleine Stücke geschnittenen Äpfel darüber verteilen, mit etwas Zimt und evtl. Zucker nach Geschmack bestreuen. Jetzt kommt die restliche Reismasse darüber, gleichmäßig verstreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten backen oder bis eine leichte Bräunung auf der Oberfläche entsteht. In der Zwischenzeit die restlichen 2 Eiweiße mit 80 g Kristallzucker zu festen Eischnnee schlagen. Aus dem Backofen nehmen, mit der Ribiselmarmelade bestreichen und den Eischnee darüber verteilen, nochmals bei reduzierter Hitze in das Backrohr geben. Überbacken bis ein Hauch von einer Bräunung entsteht und danach einfach geniessen.

 

Tipp: Sollten Sie übriggebliebenes Eiweiß haben, kann es natürlich auch für die Reismasse verwendet werden, sodass 4 ganze Eier darin sind. Ebenfalls kann die Schneehaube darüber mehr sein, einfach pro Eiweiß den Zucker um 40 g erhöhen.

 




Gasteiner Krapferl



 

Vielleicht habt ihr auch so ein handgeschriebenes Kochbuch, wo Rezepte von der Familie niedergeschrieben wurden. Ich habe meines gerade in der Hand, da hatte ich auch noch eine leserliche Handschrift. Aber ich vermute dass die jüngere Generation so etwas nicht mehr besitzt, denn heutzutage ist alles im Internet zu finden. Schade, dadurch geht auch Wissen verloren, dass von Generation zu Generation weitergeben wurde. Meine Tochter hat da etwas mehr Glück, denn von mir wird alles schriftlich festgehalten und auch im Internet veröffentlicht und das unentgeltlich, sodass auch andere kochbegeisterte Menschen es nutzen können. Also heute gibt es ein Rezept von meinem handgeschriebenen Kochbuch und das sind Gasteiner Krapferl - warum sie so heißen, das weis ich nicht. Aber sie sind köstlich und für Kaffeeliebhaber ein absolutes Muss.


Zutaten für den Teig:

60 g zimmerwarme Butter

2 Eier

120 g Staubzucker (Puderzucker)

20 g Kakaopulver

30 g geriebene Walnüsse

2 Esslöffel Rum

1/8 l starker, ausgekühlter Kaffee

180 g Mehl universal

½ Pkg. Backpulver


Zubereitung:

Die Eier trennen und das Eiweiß zu festen Eischnee schlagen. Die Butter mit dem Staubzucker sehr schaumig aufschlagen und nach und nach die Eidotter unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, Kakao und den Nüssen vermischen und den Rum zu dem Kaffee zufügen. Nun das Mehl-Nussgemisch abwechselnd mit dem Kaffee unter den vorab geschlagenen Butterabtrieb einrühren und zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben. Alles auf ein kleines mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen oder einfach mit Alufolie eine Trennwand basteln, dann kann auch das große Backblech verwendet werden. Bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

Creme:

3 Eigelb

150 g Kristallzucker

2 Essl starker Kaffee

150 g zimmerwarme Butter

 

Weiters:

Kokosette

Schokoglasur


Zubereitung:

Eigelb, Zucker und Kaffee in einen hitzebeständigen Topf geben und über einen Kochtopf mit leicht köchelten Wasser stellen und sofort mit einem Handmixer aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht. Die Creme erkalten lassen. Die Butter sehr schaumig aufschlagen und die erkaltete Creme unterrühren.

Nun von dem gebackenen Teig mit einem runden Keksaustecher , die Krapferlrohlinge ausstechen und diese halbieren. Mit der Creme bestreichen und wieder zusammensetzen, den Rand ebenfalls mit der Creme bestreichen und in Kokosette wälzen. Schokoglasur erwärmen und den Oberteil der Krapferl damit glasieren.




Punschkekse



 

Nach langem hin und her habe ich mich doch aufgerafft und Kekse gebacken. So richtig mit Freude bin ich dieses Mal nicht an die Sache gegangen, wahrscheinlich weil ich relativ viel um die Ohren habe. Da noch Biskuitreste vorhanden waren, wurden von mir Punschkekse gebacken.

 

Zutaten für den Mürbteig:

300 g Mehl universal

200 g Butter

100 g Staubzucker (Puderzucker)

2 Eigelb

Prise Salz


Zubereitung:

Aus allen Zutaten einen glatten Teig kneten, in Folie einwickeln und eine halbe Stunde kühl stellen. Danach den Teig dünn ausrollen und kleine runde Kekse ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze backen, bis eine leichte Bräunung entsteht. Danach auskühlen lassen.


Zutaten für die Punschfülle:

100 g Biskuitreste oder Biskottenbrösel

60 g Kristallzucker

½ Orange – vorzugsweise Bio

½ Zitrone – vorzugsweise Bio

150 g geriebene Walnüsse

2 Essl Rum

2 – 3 Essl rote Marmelade – bei mir war es Brombeer

 

Weiters:

Punschglasur

Schokoglasur

Kokosette


Zubereitung:

3/16 l Wasser mit dem Kristallzucker und den in Scheiben geschnittenen Zitronen und Orangen aufkochen, so lange bis ein Sirup entsteht. Dann mit einem Esslöffeln den Saft von den Zitrusfrüchten ausdrücken, damit das Aroma rausgeht. Nun die Biskuitreste zerbröseln und mit dem Zitrussirup, den Walnüssen, Rum und der Marmelade vermischen, sodass eine streichfähige Masse entsteht, sollte nicht zu weich sein.

Endfertigung:

Nun einen Mürbteigkeks mit der Punschmasse bestreichen und mit einem zweiten Keks abdecken, genau so mit den restlichen Keksen weiterverfahren. Wenn alle Kekse gefüllt sind, den Rand in erwärmter Schokoglasur eintauchen und sofort in Kokosette rollen, dann fest werden lassen. Punschglasur erwärmen und damit die Oberfläche glasieren. Frohes Gelingen!

 

 

 




Puddingkekse



 

Meine Tochter war vor dem Lockdown nochmals die Oma und die Cousine ihres Freundes besuchen und dort gab es schon leckere Weihnachtskekse. Unter anderen auch Puddingkekse - von diesen war meine Tochter dermaßen begeistert, dass sie sich das Rezept geben ließ. Wir haben sie dann gemeinsam gebacken und ich kann ihre Begeisterung nachvollziehen. Es sind sehr schnell gemachte, einfache Kekse ohne großen Aufwand und sind für Backanfänger ideal.


Zutaten:

90 g zimmerwarme Butter

40 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Essl Vanillezucker (ich mache in selber)

Prise Salz

90 g glattes Mehl

1 Pkg Vanillepuddingpulver

Etwas Maizena (Maisstärke)


Zubereitung:

Die Butter mit Staubzucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz vermischen und mit den Händen etwas durchdrücken. Das Mehl mit dem Vanillepuddingpulver vermischen und mit dem Butter-Staubzuckergemisch verkneten, danach ca. 1 Stunde den Teig im Kühlschrank bedeckt ruhen lassen. Aus dem Teig kleine, gleichmäßige Kugeln formen und mit einer in Maizena getauchten Gabel flach drücken, so ergibt sich das Muster. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 14 Minuten backen.




Lebkuchenschnitten mit Glühweinglasur



 

Die Adventzeit beginnt nun bald und zur Einstimmung habe ich Lebkuchenschnitten mit Glühweinglasur gebacken. Noch mehr weihnachtliche Aromen in einem Gebäck sind fast nicht mehr möglich. Typisch für das Lebkuchengewürz sind Anis, Ingwer, Kardamom, Nelke, Zimt, Koriander und Muskat. Der Name des Lebkuchens kommt vermutlich von dem lateinischen Wort „ libum“ das übersetzt Fladen heißt.


Zutaten:

150 g zimmerwarme Butter

250 g Staubzucker (Puderzucker)

3 Essl. Honig

1 Pkg. Vanillezucker

4 Eier, ebenfalls zimmerwarm

320 g Mehl universal

1 Pkg. Backpulver

130 g geriebene Haselnüsse

2 Teel. Lebkuchengewürz

1 Teel. gemahlen Nelken

1/8 l Milch

 

Glasur:

200 g Staubzucker

3 – 4 Essl Glühwein


Zubereitung:

Butter, Staubzucker, Honig und Vanillezucker sehr schaumig rühren und die Eier nach und nach unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, Haselnüsse und Gewürze vermischen und abwechselnd mit der Milch unter den vorab gerührten Teig unterrühren. Nun den Teig auf ein gefettetes und bemehltes Backblech gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen, danach auskühlen lassen.

Für die Glasur einen Glühwein zubereiten, bei mir war es Rotwein mit Glühfix. Dann einfach Staubzucker mit etwas Glühwein verrühren, aber sehr vorsichtig dossieren, damit die Glasur nicht zu flüssig wird und über den Kuchen streichen.

 

 




Lieblingsgugelhupf mit Erdnussbutter



 

Wurde von mir schon einmal erwähnt, dass ich Erdnüsse liebe? Und das in allen Variationen. Da habe ich echt Suchtpotenzial und darum zeige ich euch heute das Rezept von meinem Lieblingsgugelhupf mit Erdnussbutter. Erdnüsse bestehen aus hochwertigen Eiweiß und Fettsäuren. Ebenfalls enthalten unverarbeitete Erdnüsse Vitamin B1, Magnesium, Kalium, Kupfer, Zink und etwas Eisen. Der Gugelhupf ist relativ schnell zubereitet und duftet herrlich. Er wird mit Schokoglasur überzogen und das Highlight sind karamellisierte Nüsse, die darüber gestreut werden.


Zutaten:

4 Eier zimmerwarm

230 g Staubzucker (Puderzucker)

180 g Butter zimmerwarm

Prise Salz

160 g cremige Erdnussbutter

180 g geriebene Haselnüsse

180 g glattes Mehl

100 g dunkle Schokolade

1 Pkg. Backpulver

Prise Zimt

1/8 l Milch


Zubereitung:

Die Butter in einem Topf erwärmen damit sie flüssig wird. Sie sollte bei der weiteren Verwendung nur zimmerwarm sein und die Schokolade fein reiben. Die zimmerwarmen Eier mit dem Staubzucker, Prise Salz, flüssiger Butter und der Erdnussbutter kurz verrühren. Das Mehl mit den Haselnüssen, Backpulver, geriebener Schokolade und dem Zimt vermischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eiermasse einrühren. Nun den Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 170° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten backen. Kurz überkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und auskühlen lassen. Mit Schokoglasur überziehen - ich habe noch karamellisierte Nüsse und Schokostückchen darüber gestreut.




Mohnbuchteln



 

Mohnbuchteln sind das heutige Rezept das ich euch präsentiere, bei uns mit Vanillesauce, aber es geht auch ohne, dann ganz einfach mit Staubzucker bestreuen und dazu eine Tasse Kaffee oder Tee. Sehr köstlich, das finden wir, aber es gibt auch sehr viele Mohngegner und es ist auch etwas lästig, wenn sich die Mohnkörnchen in den Zähnen verfangen. Genaugenommen ist in unseren Buchteln Graumohn aus dem Waldviertel enthalten, den mir eine liebe Freundin mitgenommen hat. Er wurde noch vor Ort gequetscht und kam bei mir sofort in die Tiefkühltruhe, da er sonst ranzig werden würde. Er wird dann immer portionsweise aus dem Tiefkühler genommen und ist dadurch lange haltbar.


Zutaten für den Germteig (Hefeteig):

550 g Mehl universal

5 g Trockengerm

2 Eier zimmerwarm

250 ml Milch

40 g Kristallzucker

Prise Salz

50 g Butter

 

Füllung:

200 g Graumohn

240 ml Milch

1 Ei

50 g Kristallzucker

Schalenabrieb von einer Zitrone unbehandelt

 

Weiters:

Ca. 100 g Butter


Zubereitung:

Für den Germteig die Milch erwärmen, aber nicht zu heiß, eher Körpertemperatur, ebenso die Butter zerlassen, denn bei zu hoher Hitze, das heißt über 40° Grad geht die Triebkraft der Germ (Hefe) verloren und der Teig bleibt sitzen. Nun alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Knethacken einen Teig herstellen, danach mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Mohnfülle herstellen, dazu den Mohn in eine Schüssel geben und mit erhitzter Milch übergießen und gut verrühren. Nun die restlichen Zutaten unterrühren und überkühlen lassen.

Bevor nun mit dem Teig weitergearbeitet wird, wird in einer ofenfesten Pfanne 100 g Butter zerlassen, es kann auch zerlassene Butter in eine Auflaufform gegeben werden.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, nochmals durchkneten, am besten immer von außen nach innen drücken, danach eine Rolle formen und ca. 40 g schwere Teiglinge abstechen. Jetzt wir ein Teigstück genommen und rund auseinander gezogen, dann in die Handfläche gelegt und mit einem Esslöffel Mohnfülle befüllt und verschlossen. In die Pfanne oder Auflaufform geben und mit einem Pinsel rundherum mit der zerlassen Butter bestreichen, den Vorgang wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist. Nochmals mit einem Tuch abdecken und für 10 Minuten gehen lassen, danach im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Noch heiß mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen und genießen oder so wie wir mit Vanillesauce verzehren. Der absolute Geheimtipp: Ein Kleks Marillenmarmelade verfeinert das ganze Gericht noch einmal.

 




Hühnerkeulen nach Försterart



 

Ich bin wieder in Probierlaune und dieses Mal gibt es Hühnerkeulen nach Försterart. Warum Försterart – es wird so ähnlich wie Wild zubereitet, also am Vortag mariniert und über die Nacht darf das Fleisch dann durchziehen. Ich habe statt Rotwein einen Johannisbeersaft genommen, das ist für Kinder bekömmlicher und tut dem Geschmack ganz gut. Rezepte mit Wein kann man ganz gut mit Säfte ersetzen, bei Rotwein sind rote Säfte zu bevorzugen, es kann auch halb Wein und halb Saft genommen werden.


Zutaten für 4 Personen:

4 große Hühnerkeulen

4 Karotten

450 g Sellerie

4 Zwiebeln

Salz

Pfeffer

2 Lorbeerblätter

1 Stängel Rosmarin

bisschen Thymian

Wacholderbeeren

500 ml Johannisbeersaft rot

250 ml Hühnersuppe

Petersilie

1 Essl. Tomatenmark

250 g Champignons

100 g Speck roh

Öl


Zubereitung:

Am Vortag die Hühnerkeulen teilen und mit Salz und Pfeffer würzen. 2 Zwiebeln, Karotten und Sellerie schälen und würfelig schneiden. Nun die Hühnerteile, Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Rosmarin, Thymian, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter in einen großen Gefrierbeutel geben und mit dem Johannisbeersaft übergießen. Gut verschließen und über die Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen, am nächsten Tag 1,5 Stunden vor dem weiterverarbeiten rausnehmen, damit es sich etwas erwärmt. Die Hühnerteile aus der Marinade heben und mit einem Küchenpapier gut abtrocknen, das Gemüse abseihen und die Marinade aufbehalten, ebenso mit dem Gemüse verfahren. Jetzt werden nochmals 2 Zwiebeln fein geschnitten und in einer Pfanne oder Bräter etwas Öl erhitzt, darin werden nun die Hühnerteile rundherum scharf angebraten, danach rausgenommen und warmgestellt. In dem Bratenansatz kommen die frisch geschnittenen Zwiebeln und das marinierte Gemüse, das nun ebenfalls kräftig angebraten wird, kurz vorm aufgießen kommt noch 1 Esslöffel Tomatenmark dazu, kurz mitrösten. Mit der Marinade  und ca. 250 ml Hühnersuppe (ersatzweise Wasser) aufgießen, kurz aufkochen lassen, Hühnerteile dazu und alles in einen backofentauglichen Gefäß mit Deckel geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten zugedeckt garen. In der Zwischenzeit den Speck würfelig schneiden und die Champignons ebenfalls in  dickere Scheiben zerteilen. Den Speck in einer Pfanne ohne zusätzlichen Fett knusprig anbraten, rausnehmen, danach die Champignons  anrösten und von der Herdplatte nehmen. Den Speck und feingeschnittene Petersilie nach Geschmack zu den Pilzen geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gegarten Hühnchen aus dem Ofen holen und das Fleisch aus der Sauce nehmen, auf eine Platte geben und im Backofen warm halten oder sowie bei mir, die Temperatur auf 150° Grad Ober- und Unterhitze einstellen, damit das Hühnchen eine knusprige Haut bekommt. Für die Sauce, ca. 2- 3 Schöpfer Gemüse und auch die Gewürze rausnehmen und das restliche Gemüse mit einem Pürierstab pürieren, damit eine sämige Sauce entsteht. Sollte die Sauce zu dick werden, mit etwas Hühnersuppe, Wasser oder wie bei mir mit Nudelwasser verdünnen. Zum Abschluss das Gemüse, Champignon- Speckgemisch und Hühnerteile dazugeben, nochmals abschmecken.  Mit Nudeln und Salat anrichten.

Tipp: Das Wasser von gekochten Nudeln eignet sich hervorragend für Saucen, das es Stärke beinhaltet.

Die Kräuter in einen leeren Teebeutel geben und so in die Sauce reingeben, hat den Vorteil das sie am Ende der Garzeit leicht rauszunehmen sind.