Archive

Karfiolbombe



Vor kur­zer Zeit hat­te ich ein Foto und ein Rezept von einer Kar­fi­ol­bom­be gese­hen, hat mich sehr ange­spro­chen. Tat­säch­lich war die­ses Mal in mei­ner wöchent­li­chen Bio­kis­te ein Kar­fi­ol (Blu­men­kohl) dabei und da kam mir sofort der Gedan­ke die­ses Rezept aus­zu­pro­bie­ren. Nur lei­der wuss­te ich nicht mehr wo die­ses Rezept von mir gesich­tet wur­de, Impro­vi­sa­ti­on ist alles, wie Faschier­tes (Hack) gemacht wird, weis ich und so schwer kann das schon nicht sein. Gedacht, getan und das Ergeb­nis war äußert zufrie­den­stel­lend, also abso­lut köst­lich und wird auch zukünf­tig in mei­ner All­tags­kü­che einen Fix­platz bekom­men.


Zuta­ten für 4 Per­so­nen:

1 klei­ner Kar­fi­ol (Blu­men­kohl)

600 g gemisch­tes Faschier­tes (Hack)

2 alt­ba­cke­ne Sem­merl (Bröt­chen)

Salz

Pfef­fer

60 g fein­ge­hack­te Zwie­bel

1 Knob­lauch­ze­he fein­ge­schnit­ten

2 Eier

2 Essl. fein­ge­hack­te Peter­si­lie

1 schwa­cher Essl. Estra­gon­senf

1 Teel. Sup­pen­wür­ze (ich neh­me mei­ne Selbst­ge­mach­te)

Brö­seln

150 g Schin­ken­speck oder Speck

250 ml Sup­pe, ersatz­wei­se Sup­pen­pul­ver


Zube­rei­tung:

Den gan­zen Kar­fi­ol in kochen­den, gesal­ze­nen Was­ser, ca. 10 Minu­ten garen, bis er biss­fest ist. Die alt­ba­cke­nen Sem­meln (vom Vor­tag) in Was­ser ein­wei­chen, die fein­ge­hack­te Zwie­bel im Fett gold­braun rös­ten. Das Faschier­te in eine Schüs­sel geben, die ein­ge­weich­ten Sem­mel fest aus­drü­cken und fein zer­drü­cken (zer­mat­schen), sodass nur klei­ne Sem­mel­stü­cke zum Fleisch kom­men. Alle rest­li­chen Zuta­ten dazu­ge­ben und zu einem Fleisch­teig ver­mi­schen, gut wür­zen. Die Mas­se soll­te kom­pakt sein, soll­te das nicht der Fall sein, Brö­seln dazu­ge­ge­ben, bis die Mas­se fes­ter wird. Nun etwas von dem Fleisch­teig in eine Auf­lauf­form geben, den Kar­fi­ol dar­auf set­zen und mit der rest­li­chen Fleisch­mas­se umschlie­ßen. Mit dem Speck abde­cken, etwas Sup­pe angie­ßen und im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei 200° Grad, Ober- und Unter­hit­ze ca. 1 Stun­de bra­ten. Viel­leicht nach der Hälf­te der Gar­zeit mit der Hit­ze etwas zurück schal­ten.

 

Bei­la­ge: Püree, Reis, Sala­te

Reisfleisch



Heu­te möch­te ich das Rezept vom Reis­fleisch zei­gen, Rezep­tur stammt aus mei­ner Kind­heit. Nur der Reis wur­de von mir aus­ge­tauscht, ich neh­me immer Risot­to­reis – ori­gi­nal  war es Lang­korn­reis. Ich habe es lan­ge Zeit nicht geges­sen, der Ver­ur­sa­cher war mei­ne Oma, die unglück­li­cher­wei­se Zimt, statt Papri­ka­pul­ver erwisch­te. Das Ergeb­nis war grau­en­haft und blieb sehr lan­ge in mei­nem Gedächt­nis.


Zuta­ten für 4 Per­so­nen:

600 g Schwei­ne­schul­ter wür­fe­lig geschnit­ten

200 g Zwie­bel

2 Essl. Papri­ka­pul­ver

1 schwa­chen Essl. schar­fes Papri­ka­pul­ver, kann auch weg­ge­las­sen wer­den

Salz

Pfef­fer

1l Sup­pe, ersatz­wei­se Sup­pen­pul­ver

Öl

300 g Reis, ich neh­me Risot­to­reis, in mei­ner Kind­heit war es Lang­korn­reis


Zube­rei­tung:

Die Zwie­bel fein­wür­fe­lig schnei­den und im erhitz­ten Öl anrös­ten, das in Wür­fel geschnit­te­ne Fleisch dazu­ge­ben, bis die Zwie­bel gold­gelb ange­bra­ten ist. Nun das Papri­ka­pul­ver dar­über streu­en, kurz unter­rüh­ren und sofort mit einem ½  l Sup­pe angie­ßen. Das Papri­ka­pul­ver darf nicht zu lan­ge in der Hit­ze sein, sonst wird es bit­ter. Das Fleisch nun halb­weich düns­ten und mit Salz und Pfef­fer abschme­cken. Nun den Reis und 1/4l von der Sup­pe zufü­gen, kurz auf­ko­chen las­sen und bei klei­ner Hit­ze unter mehr­ma­li­gen Rüh­rens weich­ko­chen. Rest­li­che Sup­pe dazu­ge­ben, falls das Reis­fleisch zu tro­cken wird, not­falls auch mit Was­ser. Wir lie­ben es wenn es ein biss­chen cre­mi­ger ist, aber das kann ein jeder sel­ber bestim­men. Noch­mals abschme­cken und mit etwas Par­me­san ser­vie­ren.

 

Bei­la­ge: Blatt­sa­lat