Pfirsich im Strudelblatt



 

Pfirsich im Strudelblatt ist das Rezept, das ich heute vorstelle. Pfirsiche lieb ich ohne Ende und die haben einen relativen hohen Betakarotin-Gehalt, der wiederum für meine Haut gut ist. Es ist auch wichtig für den Sehvorgang und hat auch eine antioxidative Wirkung im Körper. Außerdem enthalten sie auch viel Vitamin C und Kalium. Getrocknete Pfirsiche haben sogar einen höheren Nährwert als frische, aber es ist besser, immer welche ohne Konservierungsstoffe zu kaufen. Das Ursprungsland der Pfirsiche ist China und die weltgrößten Produzenten sind derzeit – Italien, USA, Griechenland und China.


Zubereitung für 4 Stück:

4 Pfirsiche

2 Stk. Strudelblätter

100 ml Marillenlikör (Aprikosenlikör)

1 Ei

20 g zimmerwarme Butter

20 g Staubzucker (Puderzucker)

120 g Topfen 20% (Quark)

20 g Kristallzucker

10 g Kartoffelstärke oder Maizena

Flüssige Butter zum Bestreichen der Strudelblätter


Zubereitung:

Die gereinigten Pfirsiche kreuzweise einschneiden, im kochendem Wasser kurz blanchieren und im eiskalten Wasser abschrecken. Die Haut abziehen, halbieren und entkernen, danach mit etwas Marillenlikör übergießen und zugedeckt ca. 3 Stunden ziehen lassen. Für die Füllung das Ei trennen und den Eidotter mit der weichen Butter und dem Staubzucker schaumig rühren, den Topfen dazugeben und kurz unterrühren. Das Eiweiß kurz anschlagen und den Kristallzucker nach und nach unterrühren, bis ein fester Eischnee entsteht. Nun das Stärkemehl unter die Topfenmasse einrühren und den Eischnee vorsichtig unterheben. Ein Strudelblatt auflegen und mit der flüssigen Butter bestreichen, das zweite Strudelblatt darüberlegen und nochmals mit der Butter bestreichen. In vier Teile schneiden und die Topfenmasse gleichmäßig darauf verteilen, nun die abgetropften Pfirsiche darüberlegen. Die Teigenden zusammenfassen und über den Pfirsichen zusammendrehen, nochmals mit flüssiger Butter bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten backen, etwas überkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

 

 

 

 

 

 




Nussröllchen



Weihnachten naht und ich habe ein neues Keksrezept ausprobiert, das gut schmeckt und auch relativ schnell gemacht ist. Es sind Nussröllchen, bestehend aus Walnüssen, die sehr gesund sind, das enthaltene Fett besteht zu 86% aus ungesättigten Fettsäuren. Außerdem sind sie reich an Magnesium, Kupfer, Kalium, Vitamin B und Folsäure. Noch ein kleiner Tipp von mir – ich reibe die Nüsse und gefrier sie ein, hat den Vorteil das sie nicht ranzig werden und auch keine Schädlinge dazukommen.


Zutaten:

250 g Mehl universal

100 g Butter

1 Prise Salz

½ Teel. Backpulver

1 Essl. Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg. Vanillezucker

1 Ei

125 ml Sauerrahm

 

Füllung:

120 g Ribisel- oder Brombeermarmelade

100 g geriebene Walnüsse

etwas Rum

 

weiters:

1 Ei

 

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig in drei Teile teilen und jeden Teil auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Danach Quadrate von 4 x 4 cm ausschneiden. Die Zutaten der Fülle miteinander vermischen und glatt verrühren und in einem Spritzsack mit einer großen Lochtülle einfüllen. Die Nussfülle auf einer Seite von den Quadraten aufspritzen und dann einrollen. Mit einem verquirlten Ei bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 15 – 20 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

 




Brandteigkrapferl



Mein Mann und ich gehen seit geraumer Zeit zu einem Tanzkurs und dort haben wir sehr viele nette Neotänzer kennengelernt. Inzwischen sind wir schon ein sehr lustiger Haufen und aus dem anfänglichen Beschnuppern, ist nun eine richtig freundschaftliche Runde geworden. Man erzählt sich schon dies und das und auch mein Kochblog wurde zum Thema. Das Rezept das nun folgt, stammt von einer sehr netten Dame, die in der Schule Kochunterricht gab. Es sind Brandteigkrapferl, die Rezeptur ist genial einfach und mit Vanillecreme gefüllt, unwiderstehlich gut.


Zutaten für ca. 22 Stück:

¼ l Wasser

120 g Butter

120 g Mehl

4 Eier

Prise Salz


Zubereitung:

Wasser und Butter mit einer Prise Salz aufkochen lassen, das Mehl dazugeben und solange rühren, bis sich der Teig vom Gefäß löst und einen Klumpen bildet. Die Eier in einem Becher versprudeln und in den überkühlten Teig nach und nach einrühren. Die Teigmasse in einen Spritzsack füllen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun kleine Krapferl aufspritzen und das Blech mit etwas Wasser besprengen, im vorgeheizten Backofen bei 220° Grad, Ober- und Unterhitze backen. Nach etwa 15 Minuten den Backofen auf 180° Grad zurückstellen und noch ca. 15 Minuten backen.

 

Wichtig:  In den ersten 15 Minuten darf der Backofen nicht geöffnet werden.

Die Krapferl noch warm durchschneiden und überkühlen lassen.


Zutaten für Vanillecreme:

1 Pkg. Puddingpulver Vanille

½ l Milch

3 Essl. Kristallzucker

250  ml Obers (Sahne)

4 Blatt Gelatine


Zubereitung:

Aus dem Vanillepuddingpulver, Milch und Zucker einen Pudding zubereiten und vollständig auskühlen lassen. Gelatine im kalten Wasser einweichen und das Obers steif schlagen. Den ausgekühlten Pudding kurz mit dem Mixer durchrühren, wer möchte kann auch etwas Staubzucker dazugeben, bei uns kommt keiner dazu, da wir etwas Zucker reduzieren. Gelatine ausdrücken und in einem Topf erhitzen, bis sie flüssig ist, danach mit 1/3 des geschlagenen Obers zügig unter den Pudding rühren. Restliches Obers vorsichtig unter die Creme heben, kurz kühl stellen und dann in die Brandteigkrapferl einfüllen. Entweder mit Staubzucker bestreuen oder mit Schokoglasur bestreichen.

 

Tipp: Die Brandteigkrapferl können auch mit Schlagobers, Eis oder auch als Jause mit einem Schinken-Topfenaufstrich gefüllt werden.

 

 

 

 




Kräuter-Speckschnecken



 

Heute möchte ich euch Kräuter-Speckschnecken zeigen, mit einer kräftigen Portion Bärlauch. Der ist aber nicht zwingend notwendig, aber da er vorhanden ist, rein damit, er macht auch einen guten Geschmack. Man kann sie als Fingerfood essen oder so wie bei uns mit Salat, sie schmecken auch kalt sehr köstlich und sind eine Alternative zu den Pizzaschnecken.


Zutaten für den Teig:

500 g Mehl universal

300 ml lauwarmes Wasser

20 g frische Germ (Hefe), ein halber Würfel

1 Teel. Kristallzucker

1 ½  Teel. Salz

5 Essl. Öl

 

Fülle:

250 g Kräuterfrischkäse

100 g Bärlauch (kann aber weggelassen werden)

200 g Speck

geriebener Käse


Zubereitung:

Die Germ mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl, Salz und Öl miteinander in eine Rührschüssel geben und vermischen, danach das Germwasser dazugeben und mit einem Knethacken zu einem glatten Teig verarbeiten. An einem warmen Platz stellen und ca. 1 Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Speck würfelig schneiden, den Bärlauch waschen und in feine Streifen schneiden. Den Speck ohne Fett in einer heißen Pfanne knusprig braten, von der Herdplatte nehmen und den geschnittenen Bärlauch untermischen. Nun den Teig nochmals mit der Hand durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen, mit dem Kräuterfrischkäse bestreichen und die Speck-Bärlauchmischung darüber verteilen. Den Teig aufrollen und Scheiben in der gewünschten Größe abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und nochmals an einem warmen Ort  zugedeckt, für 15 Minuten gehen lassen. Mit dem geriebenen Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 20 – 25 Minuten backen.

 

 




Vanillekekse



 

Jetzt beginnt wieder die Weihnachtszeit und dazu gehören Kekse. Unser absolutes Lieblingskeks sind die Orangenstangerl, die muss es jedes Jahr geben, das Rezept findet ihr in meinem Blog. Aber immer die gleichen Kekse sind langweilig, darum probiere ich jedes Jahr neue Rezepturen aus, alles was für gut befunden wird, wird auf meinem Blog verewigt. Somit zeige ich euch einen Neuzugang, die Vanillekekse, die ein großes Potential zum Lieblingskeks haben.


Zutaten:

Mürbteig:

200 g Butter

100 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg. Vanillezucker

1 Eidotter

200 g glattes Mehl

Prise Salz

40 g Kartoffelstärkemehl


Füllung:

¼ l Milch

1 Pkg. Vanillepuddingpulver

1 Pkg. Vanillezucker

3 Essl. Kristallzucker

120 g zimmerwarme Butter

 

Weiters:

Marmelade eurer Wahl, bei mir war es Brombeermarmelade

 

Glasur:

200 g Backschokolade

20 g Kokosfett


Zubereitung:

Mit einigen Esslöffel Milch das Puddingpulver mit dem Kristallzucker glatt verrühren, die restliche Milch aufkochen und das Milch-Puddingpulvergemisch zügig unterrühren. Kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und auskühlen lassen, ich streue immer etwas Kristallzucker darüber, damit sich keine Haut bildet. Nun wird der Mürbteig zubereitet. Alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verkneten, mit Klarsichtfolie abdecken und für eine Stunde in dem Kühlschrank geben. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit einer Teigrolle dünn auswalzen, ca 3 mm. Falls der Teig klebt mit Mehl bestäuben oder zwischen 2 Backfolien ausrollen. Nun Kekse ausstechen, meine Ausstechform hatte 3 cm Durchmesser. Die Keksrohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 8 Minuten backen, danach auskühlen lassen.

Für die Füllung den Butter mit dem Vanillezucker sehr schaumig schlagen und den Pudding unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht. Idealerweise sollte der Pudding auch Zimmertemperatur haben, damit die Creme nicht ausflockt. Die Creme in einem Spritzsack geben und die Hälfte der Kekse damit füllen.  Die restlichen Kekse mit der Marmelade bestreichen und mit der Marmeladenseite auf die Vanillecreme legen.

Für die Schokoglasur einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, darüber stellt ihr eine Schüssel mit der zerkleinerten Schokolade und dem Kokosfett und bringt beides  langsam zum Schmelzen. Am besten mit einem Schneebesen immer kräftig durchrühren und es sollte von unten auch nicht zuviel Hitze kommen, denn dann verliert die Schokolade ihren Glanz. Etwas überkühlen lassen und die Kekse nur mit der Oberseite eintunken und abtrocknen lassen. Ich habe etwas Krokant darüber gestreut, aber das ist Geschmackssache.

 




Räuberschnecken



Ich war vor kurzem bei einer Damenrunde eingeladen und da gab es Räuberschnecken. Vermutlich ein entfernter Verwandter der Pizzaschnecke, ein bisschen Spaß muss sein. Wird auch aus Germteig (Hefeteig) gemacht, es unterscheidet sich nur durch die Füllung. Schmeckt extrem gut, wurde von mir sofort nachgemacht, als Mittagessen mit Salat.


Zutaten für 28 Schnecken:

Teig:

500 g glattes Mehl

1 Teel. Salz

1 Pkg. Germ (Hefe)

1 Teel. Kristallzucker

4 Essl. Olivenöl


Füllung:

1 große Zwiebel

150 g Speck roh

2 Pkg. Mozzarella

3 Knoblauchzehen

600 g gemischtes Faschiertes (Hack)

3 Essl. Oregano getrocknet

4 Essl. Tomatenmark

4 Essl. Ketchup

Salz

Pfeffer

100 g Emmentaler

Öl


Zubereitung:

Für den Teig die Germ mit dem Kristallzucker in einem ¼ l lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl, Salz und Olivenöl in einer Rührschüssel vermischen, das Germwasser dazugeben und mit dem Knethacken zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls der Teig zu fest ist, etwas lauwarmes Wasser hinzufügen, danach an einem warmen Ort zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. Das Volumen des Teiges sollte sich verdoppeln. In der Zwischenzeit die Fülle vorbereiten. Den Zwiebel, Knoblauch und den Speck in kleinwürfelig schneiden, den Mozzarella auch in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Speck in einer mit Öl erhitzten Pfanne ca. 3 Minuten anbraten, danach den Knoblauch und das Faschierte zufügen und kräftig durchrösten. Mit dem Tomatenmark vermischen und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen, nochmals kurz durchbraten, es sollte keine Flüssigkeit in der Pfanne sein, etwas überkühlen lassen. Nun den Teig halbieren und zu einem 30 cm großen Quadrat ausrollen, mit 2 Esslöffeln Ketchup bestreichen, die Hälfte der Füllung darüber verteilen und ebenfalls die Hälfte des Mozzarellas darüber geben. Den Teig eng aufrollen und in 14 Stück, ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, nochmals abdecken und 15 Minuten gehen lassen. Mit etwas geriebenem Emmentaler bestreuen und im Backofen bei 200° Grad, Ober-und Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Mit dem restlichen Teig und der Füllung ebenso verfahren.

 

Beilage: Salat

Tipp: Übrig gebliebene Schnecken können tiefgefroren werden und noch tiefgefroren bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze aufgebacken werden. Dauer ca. 15 Minuten.

 

 

 

 




Feiertagsstriezel



Ich bin beim Frühstücken nicht so der Fan von Süßem, aber bei einem selbstgemachten Striezel (Hefezopf) da kann ich einfach nicht nein sagen. Ganz besonders gut schmeckt er mir am Sonntag, mit meiner selbstgemachten Brombeermarmelade und einer Tasse Kaffee, das ist für mich Wochenende. Heute zeige ich euch das Rezept eines Feiertagsstriezels, der hat den Namen dadurch erhalten, weil mehr Eier, bzw. Eidotter in der Teigmasse enthalten sind.


Zutaten für den Striezel:

500 g Mehl universal

200 ml Milch

25 g Germ (Hefe)

100 g Kristallzucker

100 g Butter

Prise Salz

1 Ei

3 Eidotter

1 Pkg Vanillezucker


Zubereitung:

Die Hälfte der Milch lauwarm erwärmen, 1 Esslöffel  Kristallzucker und die Germ darin auflösen und mit etwas Mehl bedecken. An einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.  In der Zwischenzeit die restliche Milch erhitzen und darin den Zucker, den Vanillezucker und die Butter auflösen, etwas überkühlen lassen und das Ei und die Eidotter untersprudeln. Das Mehl mit der Prise Salz vermengen, mit dem Vorteig und der Milch-Butter-Eimischung zu einem Teig verkneten. An einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, danach den Teig nochmals durchkneten und in 3 Teile portionieren. Daraus 3 Stränge formen und zu einem Zopf flechten, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, nochmals 15 Minuten abgedeckt rasten lassen. Danach mit einem verquirlten Ei bestreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen.




Pizzaschnecken



Momentan liebe ich es Germteig (Hefeteig) zu machen, war vor einigen Jahren noch so Teig mit dem es Probleme gab. Aber inzwischen funktioniert es schon sehr gut, überhaupt seit dem Geheimtipp einer Freundin, den Teig doch im Backofen auf der niedrigsten Stufe gehen zu lassen, ist es kein Problem mehr. Also gibt es heute ein Rezept von Pizzaschnecken, mögen Kinder sehr gerne, ist auch ideal für eine Geburtstagsjause.


Zutaten für ca. 30 kleine Pizzaschnecken:

Teig:

500 g Mehl universal oder so wie bei mir, die Hälfte mit Dinkelmehl ersetzen

20 g Germ (Hefe)

2 Essl. Öl

1 Teel. Salz

¼ l Milch

Prise Zucker

 

Fülle:

Ketchup

250 g Schinken

1 kleinen roten Paprika

1 kleinen grünen Paprika

1 kl. Dose Mais

Oregano

Können auch andere Zutaten genommen werden. Zwiebel, Champions, usw.

200 g geriebener Emmentaler oder Käse eurer Wahl

 

Zubereitung:

Die Milch für den Teig handwarm erwärmen, nicht zu heiß, den das würde die Hefebakterien zerstören. Eine Prise Zucker zufügen und die Germ darin auflösen und das Mehl mit dem Salz vermischen. Das Mehl zu dem Hefewasser geben, noch 2 Esslöffeln Öl dazu und gut durchrühren oder kneten, wie einer jeder möchte. Falls der Teig zu fest ist, eventuell noch etwas Flüssigkeit dazu oder im umgekehrten Fall, wenn der Teig zu weich ist, noch etwas Mehl dazu geben. Danach an einem warmen Ort ca eine Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit die Fülle zubereiten, Schinken und Paprika in kleine Würfel schneiden, Mais abtropfen lassen. Nach der Gehzeit den Teig halbieren und zu einem Rechteck ausrollen, mit Ketchup bestreichen, mit Oregano nach Geschmack bestreuen und die Hälfte der vorbereiteten Fülle darüber verteilen. Danach eng einrollen und ca. 3 cm breite Scheiben schneiden, auf ein mit Bachpapier ausgelegtes  Backblech legen, ebenso mit der zweiten Hälfte des Teiges verfahren. Wer möchte, kann die Pizzaschnecken mit einem Tuch abdecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Oder so wie bei mir, weil die Zeit knapp war,  gleich dick mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober-und Unterhitze ca. 15 – 20 Minuten backen.

 

Tipp: Eine Schale mit Wasser in den Backofen stellen, dadurch wird der Teig auch flaumiger. Wer größere Schnecken möchte, sollte den ganzen Teig auf ein Rechteck ausrollen, damit entsteht mehr Umfang. Dadurch wird aber auch die Backzeit länger.

 

 




Gebackene Mäuse



Normalerweise laden wir am Ostermontag immer den engsten Familienkreis zum Osterbrunch ein, aber heuer war es anders. Da wir auch eine sogenannte Patchworkfamilie sind, ist es nicht immer leicht einen Termin zu finden, wo auch alle Zeit haben. Wenn dann noch zusätzliche Termine hinzukommen, dann geratet alles durcheinander. Also war für unseren Brunch heuer nur ein Zeitrahmen von 2 Stunden machbar, denn zu Mittag stand eine 50. Jahrfeier auf dem Terminplan. Außerdem sollte auch gar nichts zum Essen gemacht werden, weil es später wieder reichlich gäbe und der Magen vom Vortag schon überstrapaziert wäre. Aber ganz ohne irgendetwas essbaren auf den Tisch war für mich auch komisch, daher habe ich gebackene Mäuse gemacht. Sie haben auch wunderbar geschmeckt, waren noch lauwarm und die darin befundenen Rosinen wurden als Schokostückchen verkauft, was den wissenden ein Lächeln ins Gesicht zauberte.


Zutaten:

250 g glattes Mehl

1 Pkg Backpulver

4 Essl. Feinkristallzucker

1 Pkg Vanillezucker

1 Prise Salz

250 g Topfen (Quark) 20 %

3 Eier

2 Essl. Rosinen

Rum

Fett zum Ausbacken


Zubereitung:

Die Rosinen mit etwas Rum bedecken und ziehen lassen. Mehl mit dem Backpulver vermischen und in eine Rührschüssel geben. Kristallzucker, Vanillezucker, Prise Salz und den Topfen dazu geben, mit einem Knethacken das ganze vermischen. Nach und nach die ganzen Eier dazugeben, bis ein zähflüssiger Teig entsteht und zum Abschluss die Rumrosinen kurz unterrühren. In einer Pfanne Fett erhitzen, mit einem Esslöffel etwas Teig herausnehmen und in das Fett gleiten lassen. Es sollte genug Fett in der Pfanne sein, das die Mäuse darin schwimmen können. Wenn sie eine schöne Bräunung haben einfach umdrehen und die andere Seite fertig backen. Abtropfen lassen und noch lauwarm mit Staubzucker (Puderzucker) bestreut servieren.

 




Nussschnecken


Ich habe vor einigen Tagen ein Rezept für Nussschnecken entdeckt, die sehr schnell gemacht sind. Der Teig wird mit Topfen (Quark) zubereitet und sie schmecken einfach köstlich.

 

Zutaten für ca. 20 Schnecken:

Teig:

200 g Topfen

1 Ei

6 Essl. Milch

80 g Öl

100 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg Vanillezucker

Prise Salz

400 g Dinkelmehl fein

1 ½ Pkg Backpulver

 

Nussfülle:

150 g geriebene Nüsse

70 g Kristallzucker

1/16 l Milch

Zimt

 

Weiters :

Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)

Staubzucker (Puderzucker)

Zitronensaft

 


Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und diesen dünn zu einem Rechteck ausrollen. Für die Fülle die Milch aufkochen und die restlichen Zutaten unterrühren, den Zimt nach Geschmack dazugeben. Den ausgerollten Teig mit der  Fülle bestreichen und zu einer Rolle einrollen, danach ca. 3 cm dicke Schnecken abschneiden. Im vorgeheizten Backofen, bei 180° Grad, Ober-und Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Noch heiß mit erwärmter Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade) bestreichen und mit Zitronenglasur verzieren.

 

Zitronenglasur:

Staubzucker mit Zitronensaft zu einer zähflüssigen Masse verrühren. Falls sie zu dünn wird kann wieder Staubzucker dazu gegeben werden.