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Erdbeercharlotte



Mein mir Ange­trau­ter hat­te Geburts­tag und da ist bei uns in der Fami­lie Tra­di­ti­on, dass sich der Gra­tu­lant sein Wunsch­essen aus­su­chen kann. Zuerst kam ein lapi­da­res “ist mir egal”, aber dann im Nach­spann wur­de doch noch ein Wunsch geäu­ßert. Drei­mal dürft ihr raten, was die Haupt­spei­se war? Rich­tig, es waren Schnit­zel und Cor­don Bleu. Da war noch das The­ma der Mehl­spei­se, da auch Besuch erwar­tet wur­de, da mein­te er das sol­le ich ent­schei­den, so wur­de es dann eine Erd­beer­char­lot­te.


Zuta­ten für die Bis­kui­t­rou­la­de:

6 Eier

Pri­se Salz

180 g Staub­zu­cker (Puder­zu­cker)

180 g Mehl glatt

Wei­ters:

Erd­beer­mar­me­la­de


Zube­rei­tung:

Die Eier tren­nen und das Eiweiß zu fes­ten Eischnee schla­gen. Den Staub­zu­cker mit einer Pri­se Salz unter­rüh­ren, danach die Eidot­ter sehr zügig unter­rüh­ren und zum Abschluss das Mehl unter­he­ben. Die Teig­mas­se auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech gleich­mä­ßig ver­tei­len. Im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei 200° Grad, Ober- und Unter­hit­ze ca. 15 – 20 Minu­ten backen. Sofort auf die Arbeits­flä­che stür­zen und mit der Erd­beer­mar­me­la­de bestrei­chen und ohne Zeit­ver­zö­ge­rung zu einer Rou­la­de rol­len, aus­küh­len las­sen.

 


Creme:

200 g pürier­te Erd­bee­ren

Saft von einer Zitro­ne

100 g Staub­zu­cker

6 Blatt Gel­an­ti­ne

300 g Joghurt natur

300 g Obers (Sah­ne)


Zube­rei­tung:

Die Gel­an­ti­ne im kal­tem Was­ser ein­wei­chen und die pürier­ten Erd­bee­ren mit dem Zitro­nen­saft ver­mi­schen. Das Obers steif schla­gen und das Joghurt mit dem Staub­zu­cker und dem Erd­beer­pü­ree ver­rüh­ren. Die Gel­an­ti­ne aus­drü­cken und in einem Topf erhit­zen, bis sie flüs­sig wird, danach mit der Hälf­te des geschla­ge­nen Obers sehr zügig unter die Joghurt­mas­se rüh­ren. Das rest­li­che Obers vor­sich­tig unter die Creme heben.


End­fer­ti­gung:

Die aus­ge­kühl­te Rou­la­de in fei­ne Schei­ben schnei­den, bei mir waren es 28 Stück. Eine ova­le Form mit Klar­sicht­fo­lie aus­le­gen, danach mit den Rou­la­den­schei­ben aus­le­gen, aber Res­te zurück­be­hal­ten für die Abde­ckung. Nun die Creme ein­fül­len und mit den rest­li­chen Schei­ben abde­cken und min­des­tens 6 Stun­den kühl stel­len, am bes­ten über die Nacht. Nach­dem die Creme fest ist, aus der Form stür­zen, die Folie abzie­hen und genies­sen.

 

 

 

Karottentorte mit Schokoladenglasur



 

Wie ich schon mehr­mals erwähnt habe, bezie­he ich eine Bio­kis­te mit Obst und Gemü­se. Da kann es schon zu Über­schüs­se kom­men, die­ses Mal habe ich zu vie­le Karot­ten. Die Karot­ten stam­men ursprüng­lich aus dem mitt­le­ren Osten und Zen­tral­asi­en und sind sehr reich an Vit­amin A und Kali­um. Karot­ten besit­zen auch hei­len­de Kräf­te, so sol­len sie harn­trei­bend, darm­rei­ni­gend und ent­kramp­fend wir­ken und den Mine­ral­stoff­haus­halt aus­glei­chen. Die Seh­kraft stär­ken und bei Durch­fall und Anämie unter­stüt­zend wir­ken. Bei Ver­bren­nun­gen wir­ken Kom­pres­sen mit frisch gerie­ben Karot­ten lin­dernd. In der Küche sind sie viel­sei­tig ver­wend­bar – Sup­pen, Ein­töp­fe, Bei­la­ge, Kuchen und Gebäck. Heu­te möch­te ich euch das Rezept einer Karot­ten­tor­te mit Scho­ko­la­den­gla­sur zei­gen.


Zuta­ten für eine Tor­te mit 26 cm Durch­mes­ser:

6 Eier

380 g fein­ge­rie­be­ne Karot­ten (Möh­ren)

110 g Staub­zu­cker (Puder­zu­cker)

Vanil­le­zu­cker

Pri­se Salz

Saft einer hal­ben Zitro­ne

240 g gerie­be­ne Nüs­se

110 g Kris­tall­zu­cker

100 g Mehl

½ Pkg. Back­pul­ver

Rum

Wei­ters

Mar­me­la­de (Kon­fi­tü­re)

Scho­ko­la­de­gla­sur


Zube­rei­tung:

Die Eier tren­nen und die Eidot­ter mit dem Staub­zu­cker, Vanil­le­zu­cker und einer Pri­se Salz sehr schau­mig rüh­ren. Nun das mit dem Back­pul­ver ver­misch­te Mehl, gerie­be­ne Nüs­se, Zitro­nen­saft und einen Schuss Rum unter­men­gen. Das Eiweiß kurz auf­schla­gen, danach den Kris­tall­zu­cker dazu­ge­ben und zu einem fes­ten Eischnee schla­gen. Den Eischnee mit den gerie­be­nen Karot­ten unter den vor­ab gerühr­ten Teig vor­sich­tig unter­he­ben, in eine gefet­te­te und bemehl­te Tor­ten­form mit 26 cm Durch­mes­ser fül­len. Im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei 180° Grad, Ober- und Unter­hit­ze ca. 45 Minu­ten backen, danach aus­küh­len las­sen. Mit einer Mar­me­la­de nach Belie­ben bestrei­chen, bei mir war es eine Brom­beer­mar­me­la­de und mit Scho­ko­la­den­gla­sur über­zie­hen.

 

Tipp: Ich mache mei­ne Scho­ko­la­den­gla­sur immer mit 200 g Scho­ko­la­de und 150 g But­ter. Bei­des las­se ich im Was­ser­bad bei gerin­ger Hit­ze, nicht über 40° Grad lang­sam zer­flie­ßen. Mit einem Schnee­be­sen glatt ver­rüh­ren und das Back­gut damit gla­sie­ren. Falls etwas übrig bleibt, wird es im Kühl­schrank kühl gestellt und bei Bedarf wie­der lang­sam bei gerin­ger Tem­pe­ra­tur über den Was­ser­bad erwärmt.