Apfeltraum



 

Wir sind stolze Besitzer von 2 Apfelbäumen und die Ernte war heuer reichlich, aber leider, sowie auch in den letzten Jahren ist nur eine geringe Lagerfähigkeit gegeben. Also gehören sie relativ rasch verarbeitet, unter andrem wurde auch schon Apfelmus von mir eingekocht, das sehr lange haltbar ist und toll zum Verwenden ist. Nun zeige ich euch das Rezept vom Apfeltraum und der Kuchen wird seinem Namen gerecht.


Zutaten für den Teig:

300 g glattes Mehl

300 g kalte Butter

250 g Staubzucker (Puderzucker)

100 g geriebene Nüsse

100 g geriebene Haselnüsse

Prise Salz

4 Eigelb

½ Pkg. Backpulver


Belag:

1 kg grob geraspelte, geschälte, eher säuerliche Äpfeln

½ Teel. Zimt

4 Eiweiß

200 g Kristallzucker


Zubereitung:

Alle Teigzutaten miteinander verkneten, zu einer Teigplatte ausrollen (oder so wie ich den Teig auf das Backblech geben und mit den Fingern gleichmäßig auseinander drücken) und auf ein gefettetes und bemehltes Backblech geben. Die geraspelten Äpfel mit dem Zimt vermischen, über den Teig verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad Ober- und Unterhitze ca. 25 Minuten backen. In der Zwischenzeit das Eiweiß mit dem Kristallzucker zu steifen Eischnee schlagen. Nach der vorgegebenen Backzeit den Kuchen aus dem Backofen nehmen und die Backtemperatur auf 220° Grad erhöhen. Nun den Eischnee über den Kuchen verteilen und goldbraun fertigbacken.

 

Tipp: Mein Eischnee wurde mit dem Dressiersack aufgespritzt, wäre auch eine Möglichkeit.

 

 

 




Jambalaya nach Südstaatenart



 

Heute gibt es ein Jambalaya nach Südstaatenart, es ist ein Reisgericht das höchstwahrscheinlich von der spanischen Paella abgeleitet wurde. Es ist sehr beliebt in der kreolischen und in der Cajunküche. Folgende 3 Zutaten, sie werden auch Holy Trinity – die heilige Dreifaltigkeit genannt, sind dafür ausschlaggebend: Stangensellerie, grüner Paprika und Zwiebeln. Außerdem gehören auch eine geräucherte Wurst, sowie Hühnchen oder Garnelen dazu.

 

Zutaten:

4 – 5 Stangen Stangensellerie, je nach Größe

2 grüne Paprika

1 Zwiebel

2 Tomaten

450 g Hühnerfilet

1 Paar Debreziner, falls nicht vorhanden, ersatzweise Kabanossi

200 g Basmatireis

500 ml Hühnersuppe, ersatzweise Suppenpulver

1 Teel. Paprikapulver edelsüß

Öl

Salz

Pfeffer

Evtl. Chiliöl, falls Schärfe erwünscht ist.


Zubereitung:

Das Gemüse reinigen, die Paprika vierteln und in mundgerechte Stücke schneiden. Von der Stangensellerie die Fäden ziehen und in Scheiben schneiden, sowie die geschälte Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Das Hühnerfilet ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden und die Debreziner in 1 cm breite Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und darin das Hühnerfleisch und die Wurst anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen herausnehmen und warmstellen. Nun in dem Bratensatz das Gemüse anrösten, den mit warmen Wasser abgespülten Reis und 1 Teelöffel Paprikapulver dazugeben, kurz unterrühren und mit der Suppe aufgießen. Aufkochen lassen und dann bei geringer Temperatur fertigkochen. Inzwischen die Tomaten kreuzweise Einschneiden und kurz in das kochende Wasser legen, danach mit kalten Wasser abschrecken, die Haut entfernen, die Kerne herausgeben und in Würfeln schneiden. Nun kurz vor Ende der Garzeit, das Fleisch, die Debreziner und die gewürfelten Tomaten unterheben, nochmals abschmecken und wer es schärfer möchte, kann etwas Chiliöl dazugeben.

 

Beilage: grüner Blattsalat

 




Curry-Kürbissuppe



Nun hat die Herbstzeit begonnen und da meine Küche sehr saisonal ist, gibt es heute das Rezept von einer Curry-Kürbissuppe. Die Suppe wird aus einem Hokkaido gemacht, ich mag diesen Kürbis sehr gerne, weil er samt Schale gekocht werden kann. Er eignet sich zum Braten, Füllen und Backen, für Suppen und Aufläufe.

 

Zutaten:

1 Hokkaido –ca 1kg

4 Karotten

1 Zwiebel

500 ml Suppe

125 ml Obers (Sahne)

2 Teel. Curry

1 Schuss Sherry (kann weggelassen werden)

Salz

Pfeffer

Butter


Zubereitung:

Den Kürbis  und die Karotten in grobe Stücke schneiden, die Zwiebel schälen und feinwürfelig schneiden. Etwas Butter in einem Topf erhitzen, die Zwiebel hell anrösten und danach den Kürbis und die Karotten dazugeben und nochmals kurz durchrösten. Mit einem Schuss Sherry ablöschen, kurz umrühren und die Suppe dazugeben. Ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist,  Obers und Curry unterrühren. Nun mit einem Stabmixer die Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Suppe zu dick ist, mit etwas Suppe verlängern.

 

Einlage: geröstetes Brot, Kürbiskerne, Kürbisöl