Wildschweinbraten

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In mei­nem Hei­mat­ort Scheibbs gibt es seit kur­zem ein Regio­nal­ge­schäft und da ent­deck­te ich Fleisch vom Wild­schwein. Da ich sehr expe­ri­men­tier­freu­dig bin wur­de es sofort ein­ge­kauft und tief­ge­fro­ren, da es Dezem­ber war und ich sehr wenig Zeit für Expe­ri­men­te hat­te, das ist berufs­be­dingt so. Aber vor ein paar Tagen setz­te ich mich mit dem The­ma Wild­schwein aus­ein­an­der, in Sachen Wild bin ich sehr unbe­darft. Frag­te in der Arbeit mei­ne Kund­schaf­ten, bei denen ich wuss­te, dass sie ger­ne Wild kochen — aber mit Wild­schwein war nicht wirk­lich wer so ver­traut. Also ver­leg­te ich die Rezept­su­che ins Inter­net, wur­de aber auch nicht wirk­lich schlau­er. Also kram­te ich ein Koch­buch aus mei­ner Schul­zeit her­vor und da war es – das ulti­ma­ti­ve Rezept für mei­nen Wild­schwein­bra­ten. Es schmeck­te abso­lut köst­lich und wird ganz sicher wie­der gekocht — so gut, so zart, mei­ne Fami­lie war begeis­tert.


Zuta­ten:

1 – 1,5 kg Wild­schwein­rü­cken

1 l But­ter­milch

80 g Speck

1 Zwie­bel

500 g Sup­pen­ge­mü­se

1 Stan­ge Stau­den­sel­le­rie (wer mag)

1 Essl. Toma­ten­mark

¼ l Rot­wein

¼ l Sup­pe oder Sup­pen­pul­ver

Salz

Pfef­fer

10 Wachol­der­bee­ren

1 Lor­beer­blatt

Thy­mi­an

2 Essl. Sauer­rahm

1 – 2 Essl. Mai­ze­na

Öl


Zube­rei­tung:

Das Wild­schwein­fleisch min­des­tens über die Nacht in But­ter­milch ein­le­gen. Her­aus­neh­men und tro­cken­tup­fen, mit Salz, Pfef­fer und den zer­sto­ße­nen Wachol­der­bee­ren ein­rei­ben. Das Fleisch in einem Brä­ter mit erhitz­tem Öl rund­her­um anbra­ten, her­aus­neh­men den fein­ge­schnit­te­nen Speck und den wür­fe­lig geschnit­te­nen Zwie­bel im Bra­ten­an­satz kurz anbra­ten. Das  zer­klei­ner­te Sup­pen­ge­mü­se und den Stan­gen­sel­le­rie eben­falls mit­bra­ten, 1 Ess­löf­fel Toma­ten­mark dazu­ge­ben und auch kurz anrös­ten und danach mit dem Rot­wein angie­ßen. Auf­ko­chen las­sen und die Sup­pe dazu­fü­gen, den Bra­ten auf das Gemü­se legen, die Gewür­ze dazu­ge­ben und bei 170° Grad, Ober- und Unter­hit­ze ca. 3 Stun­den zuge­deckt im Back­ofen schmor­ren. In der Halb­zeit des Garens, den Bra­ten umdre­hen und mit dem Safterl über­gie­ßen und wie­der zu decken. Wenn der Bra­ten fer­tig gegart ist, aus dem Brä­ter neh­men und warm stel­len, das Gemü­se und den Bra­ten­saft durch ein Sieb gie­ßen, even­tu­ell mit einem Schöpf­löf­fel das Gemü­se drü­cken, es kommt dadurch noch mehr Saft her­aus. Falls zu wenig Saft vor­han­den ist noch mit etwas Sup­pe oder Was­ser angie­ßen, danach auf­ko­chen. Einen klei­nen Schöp­fer Bra­ten­saft in eine Schüs­sel geben, mit dem Sauer­rahm und dem Mai­ze­na ver­rüh­ren. Damit den übri­gen Bra­ten­saft ein­di­cken, aber vor­sich­tig und nicht alles auf ein­mal, damit die Sau­ce nicht zu dick wird. Zum Abschluss die Sau­ce abschme­cken, ich habe auch einen Ess­löf­fel Prei­sel­bee­ren dazu­ge­ge­ben.

 

Bei­la­gen: Ser­vi­et­ten­knö­del, Sem­mel­knö­deln, Kar­tof­fel­knö­deln. Kro­ket­ten, Rot­kraut und auch Sala­te

 

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