Rehragout nach Jägerart

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Vor geraumer Zeit habe ich in unserem Regionalladen ein Stück vom Reh gekauft und danach tiefgefroren. Gestern war es dann soweit, es wurde zu einem Ragout verkocht, da es Rehschulter war. Mit Wild zu kochen ist für mich Neuland und es bedarf immer ziemlicher Studien meiner zahlreichen Kochlektüren, um das optimale Rezept zu finden. Natürlich wurde ich fündig, es wurde ein Rehragout nach Jägerart und es war sehr köstlich.


Zutaten:

500 g Rehschulter

1 Zwiebel

Butter

Öl

1 Essl. Tomatenmark

1/8 L Rotwein

¾ L Rindsuppe oder Wildfond, ersatzweise Suppenpulver

Salz

1 Knoblauchzehe

Pfeffer

Pfefferkörner

Wacholderbeeren

Thymian

Lorbeerblatt

250 g Champions

Petersilie

2 – 3 Essl. Maizena

1 Essl. Preiselbeeren


Zubereitung:

Das Rehfleisch in Würfeln schneiden und in erhitztem Öl-Buttergemisch rundherum scharf anbraten, danach aus der Pfanne geben und die feingeschnittene Zwiebel im Bratenfett rösten. 1 Esslöffel Tomatenmark kurz mitrösten, mit Rotwein und Suppe aufgießen. Das Fleisch wieder zufügen, den feingeschnittenen Knoblauch zugeben, Pfefferkörner, Thymian, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt am besten in ein leeres Teesackerl geben und ebenfalls in die Sauce geben. Alles miteinander ca. 2 Stunden dünsten und kurz vor Ende der Garzeit die in Scheiben geschnittenen Champions dazugeben. Das Maizena mit etwas kaltem Wasser glatt verrühren und die Sauce damit eindicken und nochmals für ca. 15 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie nach Geschmack würzen. Wer möchte kann es auch noch mit einem Esslöffel Preiselbeeren verfeinern.

 

Beilage: Serviettenknödel, Semmelknödeln, Nudeln, Kroketten, Schupfnudeln, Salat

 

Tipp: Ich mische immer beim Anbraten etwas Öl zu der Butter, dadurch wird sie nicht zu braun.

 

 

 

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