Quittenmarmelade

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Mei­ne ers­te Bekannt­schaft mit einer Quit­te mach­te ich in mei­ner Kind­heit, da stand die­ser Baum- oder damals war er mehr ein Strauch- und der hat­te die­se gut­aus­se­hen­den gel­ben Früch­te drauf. Der stand aber nicht in unse­rem Gar­ten, son­dern bei Bekann­ten wo wir ein­ge­la­den waren und die­se Früch­te sahen so köst­lich aus. Also nah­men wir uns heim­lich eine her­un­ter und bis­sen genuss­voll hin­ein, aber das ging nicht, denn sie war stein­hart und unge­nieß­bar. Seit­dem hat­te ich mit Quit­ten nichts mehr zu tun, bis eine lie­be Bekann­te uns wel­che schenk­te, weil sie weis, das ich ger­ne expe­ri­men­tie­re. Also wur­de wie­der alle Koch­bü­cher zu dem The­ma Quit­te durch­ge­schaut, bis der Ent­schluss kam, Mar­me­la­de zu machen. Die Quit­te ent­hält viel Kali­um, etwas Kup­fer und Vit­amin C, sie ist appe­tit­an­re­gend, ver­dau­ungs­för­dernd und adstrin­gie­rend. Die Scha­le soll­te vor dem Gebrauch abge­rie­ben wer­den.


Zuta­ten:

1 kg Quit­ten, geschält, ent­kernt und in klei­ne Stü­cke geschnit­ten

2 Vanil­le­scho­ten

4 Essl. Zitro­nen­saft

500 g Gelier­zu­cker 2:1

½ l Apfel­saft


Zube­rei­tung:

Die Quit­ten mit dem Apfel­saft und dem aus­ge­schab­ten Vanil­lemark, samt Scho­te weich kochen. Die Vanil­le­scho­ten her­aus­neh­men und alles mit einem Pürier­stab pürie­ren, dann den Zitro­nen­saft und den Gelier­zu­cker unter­rüh­ren. Zum Kochen brin­gen und ca. 5 Minu­ten unter stän­di­gem rüh­ren köcheln las­sen, eine Gelier­pro­be machen und in sau­be­re Glä­ser abfül­len.

 

Tipp: Ich stel­le alle Mar­me­la­de­glä­ser auf den Kopf, damit wird ver­hin­dert dass sie schim­meln.

 

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