Pastinaken-Currysuppe


Bei der letzten Lieferung  meiner Biokiste waren wieder Pastinaken dabei, da muss ich auch immer Nachdenken, was daraus kreiert werden soll. Das in der Antike sehr beliebte Wurzelgemüse war im Mittelmeerraum beheimatet und wurde von den Römern und Griechen konsumiert. Bis ins 18. Jahrhundert gehörten sie noch zum Grundnahrungsmittel, danach verloren sie durch den Anbau von Kartoffeln an Bedeutung. Sie schmecken leicht nussig und wenn sie bei der Ernte etwas Frost abbekommen werden sie auch süßer, denn durch die Kälte wird die in den Wurzeln eingelagerte Stärke in Zucker umgewandelt. Sie ist reich an Kalium, Folsäure, etwas Vitamin C, Magnesium, Kupfer, Phosphor und Vitamin B 6. Sie wirkt auch entkrampfend, harntreibend und antirheumatisch. Sie schmecken auch sehr gut als Püree, Pommes frites, Gemüsebeilage, aber bei mir gibt es sie heute als Pastinaken-Currysuppe.


Zutaten für 4 Personen:

500 g geschälte Pastinaken

200 g mehlige Kartoffeln

1 Teel. Currypulver

60 g feingehackte Zwiebel

1 l Gemüsesuppe (ersatzweise Suppenwürfel- oder pulver)

300 ml Milch (hat weniger Kalorien als Obers)

Salz

Pfeffer

Öl

Ich nehme auch immer Galgant und Bertram dazu, muss aber nicht sein.

 

Zubereitung:

Pastinaken und Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden. In einem Topf das Öl erhitzen und die feingehackte Zwiebel leicht anrösten, sollte nicht zuviel Farbe haben, danach die Kartoffeln, Pastinaken und 1 Teelöffel Curry kurz mitrösten. Mit der Gemüsesuppe aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen (bis das Gemüse weich ist), die Milch dazugeben und alles fein pürieren. Mit den Gewürzen abschmecken. Als Einlage passen sehr gut geröstete Brotwürfeln.

 

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