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Kategorie: Knödel -

Serviettenknödel




Ich habe letztens einen Wildschweinbraten gemacht und dazu gab es Serviettenknödel. Die hat es bei uns schon sehr lange nicht mehr gegeben, sind aber sehr beliebt in meiner Familie. Wenn Reste davon übrig bleiben, gibt es dann immer geröstete Knödel mit Ei und einen Blattsalatt.


Zutaten:

250 g Knödelbrot oder 6 altbackene Semmeln

40 g Butter

Petersilie nach Geschmack

¼ l Milch

3 – 4 Eier

Salz

Muskatnuss

 

Zubereitung:

Die Semmelwürfel mit der zerlassenen Butter und der Petersilie vermengen. Milch und Eier versprudeln und darübergießen, Salz und Muskatnuss nach Geschmack dazugeben und alles vermengen. Ca. 1 Stunde ziehen lassen, ein Geschirrtuch befeuchten und mit etwas Butter einreiben. Die Knödelmasse darauf geben und zu einer Rolle formen und einwickeln, mit einem Bindfaden befestigen und in kochendem gesalzenem Wasser ca. 1 Stunde garen.

 




Kaspressknödel



Ich habe eine kräftige Rindsuppe gekocht, doch jedesmal Nudeln und Frittaten als Einlage ist langweilig. Auf der Suche nach einer Alternative, entdeckte ich ein Rezept von Kaspressknödel – die Zutaten waren vorhanden, also brauchte nicht eingekauft zu werden, dass natürlich Zeit ersparte. Gesagt, getan, sie schmeckten sehr gut, sind aber auch sehr mächtig, brauchte an diesen Tag nichts mehr zu Essen. Bei uns gab es sie als Einlage in einer Rindsuppe, sie können auch mit Salat und einer Joghurtsauce gegessen werden.


Zutaten für 14 Stück nicht zu große Kaspressknödel:

250 g Knödelbrot oder 6 Stück altbackene Semmeln

200 ml Milch

2 – 3 Eier

Butter

1 kleine Zwiebel

Petersilie

Salz

Muskatnuss

2 Essl Mehl

200 g Bergkäse oder Käse eurer Wahl

Butterschmalz oder Fett eurer Wahl


Zubereitung:

Die Zwiebel feinwürfelig schneiden und in heißer Butter goldgelb braten. Danach mit den Eiern, Petersilie, Milch, Salz und Muskatnuss über das Knödelbrot geben. Alles zu einem mittelfesten Teig vermischen, dass Mehl und den würfelig geschnittenen Käse untermischen und etwas ziehen lassen. Aus der Teigmasse, Knödel formen und diese flachdrücken und im heißem Fett rasch rausbacken.

 

Tipp: Die Knödel sollten nicht zu dick sein, damit sie schneller gar sind.

 

 




Topfenknödel (Quarkklöße)

 

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Zutaten für 12 Knödeln:

7 dag Butter

2 Eier

2 Essl. Staubzucker (Puderzucker)

1 Prise Salz

50 dag Topfen (Quark) 20%

20 dag Mehl

1 Teel Backpulver

4 dag Bröseln


 

Zubereitung:

Die Butter schaumig mixen, danach die ganzen Eier, Staubzucker und 1 Prise Salz unterrühren. Den Topfen zufügen, kurz unterrühren und das mit dem Backpulver vermischte Mehl mit den Bröseln unterheben. Ca. eine halbe Stunde rasten lassen, Knödeln formen und im leicht köchelndem Wasser 25 Minuten kochen. Danach in Butterbröseln wälzen und mit einer Erdbeersauce servieren.

Tipp: Für die Butterbröseln einfach eine beliebige Menge Semmelbröseln in heißer Butter bräunen, vom Herd nehmen und mit Zucker nach Geschmack abschmecken. Für die Erdbeersauce, die Erdbeeren pürieren und mit Zucker und eventuell etwas Zitronensaft verfeinern.




Semmelknödel

 

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Zutaten (8 Knödeln):

25 dag Semmelwürfel (Knödelbrot)

3 dag zerlassene Butter

3 Eier

3/8 l Milch

10 dag glattes Mehl

feingeschnittene Petersilie (nach Geschmack)

halbe geröstete Zwiebel

Salz

Prise Muskatnuss

1-2 Essl. Grieß


 

Zubereitung:

Die Semmelwürfel mit der zerlassenen Butter vermischen, danach die Eier, Milch, geröstete Zwiebel, Petersilie und die Gewürze untermischen. Zum Schluss das Mehl und den Grieß untermengen, danach eine 1,5 Stunden durchziehen lassen. 8 Knödeln formen und im leicht köchelnden Salzwasser ca. eine halbe Stunde garen.

Tipp: Da ich früher immer Probleme mit den Semmelknödel hatte (zerfielen im Wasser), kann ich dieses Rezept nur empfehlen.

 

 




Marillenknödel aus Brandteig

 

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Zutaten (für 16 Knödeln):

3/8 l Wasser

6 dag Butter

60 dag Mehl

2 Eier

Prise Salz

16 Marillen (Aprikosen)

Butter

Semmelbrösel

Kristallzucker


 

Zubereitung:

Das Wasser mit der Butter aufkochen, 30 dag Mehl einkochen, rühren bis das Mehl zu einem Klumpen wird und überkühlen lassen. Das restliche Mehl, Eier und eine Prise Salz mit dem Brandteig verkneten. Den Teig zu einer Rolle formen, in 16 Stücke teilen, mit einer Marille füllen und zu einem Knödel formen. Im kochenden Wasser, das leicht gesalzen ist, ca. 15 Minuten kochen und in gerösteten Semmelbröseln wälzen.

Tipp: Wie die gerösteten Semmelbrösel gemacht werden, findet ihr bei meinem Blog-Eintrag von den Zwetschkenködeln. Einfach Zwetschkenknödeln in die Suchleiste eingeben und Enter drücken. Man kann auch tiefgefrorene Marillen nehmen, dann muss die Kochzeit jedoch verlängert werden.




Zwetschkenknödel

 

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Da die Zwetschken zur Zeit reif sind, machen wir heute einen Klassiker. Da ich sie jahrelang nicht gegessen habe, habe ich sie für mich wieder neu entdeckt.


 

Zutaten (12 Stück):

250 g Topfen

100 g Mehl

30 g Butter

1 Dotter

Prise Salz

12 Stück Zwetschken

Brösel

Butter

Zucker


 

Zubereitung:

Butter aus dem Kühlschrank geben, damit sie nicht zu hart ist. Topfen, Mehl, Butter, Dotter und Salz zu einem Teig verkneten und ca. ½ Stunde kalt stellen. Den Teig in eine Rolle formen und mit einem Messer 12 Stücke abschneiden. Ein Stück nehmen, flach auseinander drücken, eine Zwetschke darauflegen und mit dem Teig umhüllen. In der bemehlten Handfläche drehen, dass der Knödel rund wird. Leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Knödel einlegen. Die Knödel nicht zu stark kochen, eher ziehen lassen, da sie aufplatzen können. Kochzeit ca. 15 min. In einer Pfanne, Butter erhitzen und eine beliebige Menge Brösel darin bräunen. Vom Herd nehmen und den Kristallzucker nach Geschmack zufügen. Knödel darin wälzen.

Tipp:

Diese Menge reicht für 6 Stück Marillen oder Pflaumen. Wenn man mehr möchte, einfach die doppelte Menge vom Teig machen. Den Zucker gebe ich immer erst dazu, wenn die Brösel vom Herd sind, sonst kann es passieren, dass er durch die Hitze zu karamellisieren beginnt. Dadurch entstehen harte Klumpen. Weiters nehme ich statt Butter, Ceres soft, da diese nicht so schnell verbrennt.

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Wichtig ist es auch die Hände zu bemehlen, da der Teig klebrig ist. Ich walze sogar die kochfertigen Knödel bevor ich sie ins Wasser gebe, nochmals im Mehl. Eventuell einen Probeknödel kochen.