Scheiterhaufen




 

Unsere Äpfel sind reif, eine Sorte ist nicht lagerungsfähig und muss sofort verbraucht werden. Sie sind sehr aromatisch, schmecken leicht säuerlich und sind daher ideal für einen Scheiterhaufen. Das Rezept davon, möchte ich euch nun zeigen, die Süße des Striezels und die Säure der Äpfel harmonisieren wunderbar zusammen.


Zutaten für 4 Personen:

500 g Striezel (Hefezopf)

3/8 l = 375 ml Milch

Prise Salz

2 Eier

650 g geschälte, feinblättrig, geschnittene, säuerliche Äpfel

50 g Kristallzucker (kann auch weggelassen werden)

Zimt nach Geschmack

50 g geriebene Haselnüsse

2 Essl. Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)

Rosinen nach Belieben

80 g Butter


Eischnee:

3 Eiweiß

Prise Salz

120 g Kristallzucker


Zubereitung:

Den Striezel feinblättrig schneiden. Die Milch mit einer Prise Salz und 2 Eiern verquirlen, über den geschnittenen Striezel gießen und danach ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel vorbereiten, mit Zucker, Zimt, Haselnüsse, Marillenmarmelade und Rosinen vermischen. Eine Auflaufform einfetten und mit einer Lage Striezel auslegen, darüber die Hälfte der Apfelmischung verteilen und das Ganze wiederholen. Zum Abschluss mit einer Lage Striezel abdecken, die Butter in kleine Stückchen darüber verteilen. Jetzt kommt der Scheiterhaufen bei 160° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten in den Backofen, bis er eine schöne Bräunung bekommt. Nun wird das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Kristallzucker zu einem festen Eischnee geschlagen und über dem Scheiterhaufen verteilt. Nochmals für 10 Minuten in den Backofen gegeben, bis der Eischnee eine leichte Bräunung bekommt.

 




Heidelbeerauflauf



Seit kurzem sind in meiner Biokiste Heidelbeeren, leider nicht aus dem Wald, sondern gezüchtete. Sie sind größer und nicht so intensiv im Geschmack, aber schmecken hervorragend. Bei mir werden sie heute zu einem Heidelbeerauflauf verarbeitet. Achtung extrem köstlich- Suchtgefahr.


Heidelbeerauflauf für 4 Personen:

100 g zimmerwarme Butter

140 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg Vanillezucker (Ich mache meinen Vanillezucker immer selber)

Prise Salz

5 Eier zimmerwarm

250 g Topfen 20% (Quark)

250 g Sauerrahm (Saure Sahne)

100 g Grieß

2 Pkg. Vanillepuddingpulver

250 g Heidelbeeren (Blaubeeren)

evtl. Staubzucker (Puderzucker) zum Bestreuen


Zubereitung:

Die zimmerwarme Butter, Prise Salz, Staubzucker und Vanillezucker sehr schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe nach und nach unter Buttermasse rühren, das Eiweiß zu festem Eischnee schlagen. In dem Butterabtrieb wird nun Topfen, Sauerrahm, Grieß und Puddingpulver untergerührt, zum Abschluss wird der Eischnee vorsichtig untergehoben. Diese Teigmasse wird in eine gefettete und mit Bröseln ausgestreute Auflaufform gefüllt und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 35 Minuten gebacken. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

 

 




Topfenreisauflauf



Mein Ehemann liebt Süßes zum Mittagessen und liegt mir damit schon tagelang in den Ohren, bevorzugen würde er einen Reisauflauf. Ein Reisauflauf ist so ein Essen, dass Zeit braucht, die mir sehr oft fehlt, da ich berufstätig bin. Aber letztes Wochenende hatte ich frei und kam seinen Wunsch nach und fabrizierte gleich eine große Menge Topfen-Reisauflauf, dazu eine Erdbeersauce. Der nicht verzehrte Teil des Auflaufes wurde tiefgefroren, somit gibt es bald ein sehr schnelles Mittagessen. Übrigens, es hat phänomenal geschmeckt!!


Zutaten:

1 Liter Milch
300 g Reis (ich nehme Risottoreis)
90 g Butter
120 g Staubzucker (Puderzucker)
1Pkg Vanillezucker
Prise Salz
6 Eier
500 g Topfen 20%
etwas Abrieb von der Zitronenschale (vorzugsweise bio)
Saft von einer halben Zitrone

Schneehaube:

3 Eiklar
90 g Kristallzucker fein


Zubereitung:

Den Reis in einem großen Sieb mit kaltem Wasser kurz abspülen. Die Milch mit einer Prise Salz aufkochen, den Reis zufügen und auf kleinster Flamme unter öfteren Umrühren weich kochen, danach vollständig auskühlen lassen. Die Eier trennen und aus dem Eiweiß ein festen Eischnee schlagen. Die Butter, Staubzucker, Vanillezucker und Eidotter sehr schaumig schlagen, den Topfen, Zitronenschale und Zitronensaft unterrühren. Weiters den erkalteten Milchreis einrühren und zum Abschluss den festen Eischnee vorsichtig unterheben. In eine gefettete Auflaufform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten backen. In der Zwischenzeit für die Schneehaube das Eiweiß mit dem Kristallzucker zu festem Eischnee schlagen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit, wenn der Reisauflauf schon eine leichte Bräunung hat, darüber streichen und fertig backen.

Dazu gibt es eine Erdbeersauce.




Kaiserschmarrn einmal anders



Warum den Kaiserschmarrn immer zerrissen essen, kann der nicht ganz bleiben – diese Frage habe ich mir letztens selbst gestellt. Gedacht, getan und gleich ausprobiert und es hat funktioniert. Hat geschmeckt wie ein nicht zerrissener Kaiserschmarrn, der Rand war rundherum schön knusprig, es ist ein Versuch wert und hat eine ganz andere Optik. Serviert wurde er mit selbstgemachten Apfelmus – Äpfel aus eigenen Garten, war eine sehr köstlich Erfahrung.


Zutaten für 4 Personen:

250 ml Milch

40 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg. Vanillezucker

6 Eier

Prise Salz

250 g glattes Mehl

60 g Rosinen

Rum

Öl


Zubereitung:

Die Rosinen in etwas Rum einlegen und ein paar Stunden ziehen lassen. Milch, Mehl und eine Prise Salz glatt verrühren, Eigelb, Vanillezucker und Staubzucker unterrühren. Das Eiweiß zu festen Schnee schlagen und vorsichtig unter die Schneemasse heben. In einer feuerfesten Pfanne etwas Öl erhitzen, die Teigmasse einfüllen und leicht anbacken, sodass eine helle Bräunung entsteht. Danach in das vorgeheizte Backrohr bei 180° Grad, Ober – und Unterhitze geben und ca. 20 Minuten backen, bis eine schöne Bräunung entsteht und sofort genießen.

 

Beilage: Apfelmus, Fruchtsaucen und Kompotte aller Arten

 

Tipp: Ich habe Kristallzucker nach dem fertig backen darüber gestreut und karamellisiert.

 




Kartoffel-Nudelauflauf mit Grünkohl



Heute möchte ich euch ein Gemüse präsentieren, dass bei uns eher nicht so häufig auf den Tisch kommt. Es ist der Grünkohl, denn ich momentan sehr häufig in meiner Biokste habe, normalerweise wird bei uns Suppe daraus gemacht, aber immer Grünkohlsuppe wird auch langweilig mit der Zeit. Also beschäftigte ich mich intensiver mit dieser Pflanze, so stand in diversen Lektüren, dass er im Mittelalter ein wichtiges Grundnahrungsmittel war, auch im Winter, denn er hält Temperaturen bis zu -15°C aus.  Bei uns eher in Vergessenheit geraten, ein sehr gesundes Gemüse, das sehr viel Vitamin A und C, etwas Kalium, Vitamin B6 und Kupfer sowie Folsäure, Kalzium, Eisen Und Zink enthält. Der Grünkohl ist in seiner Struktur eher hart und außerdem sehr geschmacksintensiv. Daher eignet er sich sehr gut für Eintöpfe und Suppen. Bei mir gibt es den Grünkohl in einem Kartoffel-Nudelauflauf.


Zutaten für den Kartoffel-Nudelauflauf mit Grünkohl:

600 g gekochte Kartoffeln

300 g gekochte Nudeln (bei mir waren es Penne)

300 g Grünkohl geputzt

150 g Bauchspeck roh

1 große Zwiebel

3 Knoblauchzehen

¼ l Rindsuppe – ersatzweise Suppenpulver

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

200 g Sauerrahm

1/8 l Obers (Sahne)

3 Eier

100 g geriebener Käse (bei mir war es Emmentaler)

Öl


Zubereitung:

Den Grünkohl putzen und in breite Streifen schneiden, die Zwiebel und den Knoblauch fein schneiden und den Speck ebenfalls in Würfeln schneiden. Den Speck und die Zwiebel mit etwas Öl in eine erhitzte Pfanne geben und goldgelb anrösten, kurz vor Schluss der Röstphase den feingeschnittenen Knoblauch mitrösten. Den geschnittenen Grünkohl dazugeben, kurz durchrösten und mit der Suppe aufgießen. Ungefähr 20 Minuten dünsten lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. In der Zwischenzeit die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und den Sauerrrahm mit dem Obers und den Eiern verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Unter der inzwischen weichgekochten Grünkohl-Speckmasse, die Kartoffeln und Nudeln untermischen. Wichtig ist auch das die Suppe verkocht ist, sodass keine Flüssigkeit mehr bei der Grünkohlmasse ist. Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen, danach in eine Auflaufform füllen, mit der Sauerrahmmasse übergießen und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Im vorgeheiztem Backofen bei 190° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 35 Minuten backen, oder bis der Käse eine Bräunung bekommt.

 

Beilage: Blattsalate

 

 

 




Brokkoli-Kartoffelauflauf



Wir lieben Gemüse in allen Varianten und besonders wenn es ein Auflauf ist. Dieses Mal habe ich einen Brokkoli-Kartoffelauflauf gemacht - ein sehr schnelles und leichtes Gericht. Brokkoli stammt ursprünglich aus Kleinasien und gelangte mit den Seefahrern nach Italien, wo er weiterveredelt und in seinem Geschmack erheblich verbessert wurde. Beim Einkauf sollten die Brokkoliröschen unbeschädigt und fest sein und auch eine gleichmäßige grüne Farbe aufweisen. Ich verwende auch immer den Strunk – einfach abschälen, den weißen inneren Teil in Scheiben schneiden und mitgaren. Von den Inhaltsstoffen enthält Brokkoli sehr viel Vitamin C, Kalium, Folsäure sowie Magnesium, Eisen, Phosphor und Pantothensäure. Außerdem, wie alle Mitglieder der Kohlfamilie, sehr viel Betakarotine, denen eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs nachgesagt wird.

 

Zutaten für 3 – 4 Personen:

500 g Brokkoli

500 g gekochte und geschälte Kartoffeln

4 Eier

100 g geriebener Käse (Bei uns war es Emmentaler)

6 Essl. Sauerrahm

150 g Schinken

Salz

Pfeffer


Zubereitung:

Brokkoli in Röschen zerteilen, die Strünke abschälen, das innere in Scheiben schneiden, danach im gesalzenen Wasser bissfest kochen. Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und den Schinken in kleine Würfel schneiden. Eier, Sauerrahm, Salz und Pfeffer miteinander verquirlen. Eine Auflaufform mit Butter befetten, den Brokkoli, die Kartoffeln und den Schinken hineingeben, mit der Eiermasse übergießen und mit dem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober-und Unterhitze ca. 30 Minuten überbacken, bis eine leichte Bräunung entsteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Faschiertes mit Kartoffelpüree überbacken



In meiner wöchentlichen Biokiste war in den letzten Wochen sehr häufig Stangensellerie, ich habe ihn immer in Suppen verarbeitet. Aber er ist sehr vielseitig verwendbar, er schmeckt roh sehr gut zu einem  Dip, die Blätter eignen sich sehr gut für Suppen und Saucen, denn sie haben einen sehr aromatischen Geschmack. Stangensellerie ist reich an Kalium, Vitamin C, Folsäure und Vitamin B6, außerdem  soll er den Appetit anregen, den Verdauungstrakt reinigen, Vitaminmangel vorbeugen und den Mineralstoffhaushalt ausgleichen. Er lindert rheumatische Beschwerden, ist harntreibend, magenstärkend, antiseptisch und wirkt entkrampfend, er enthält auch einen Stoff der den Abbau von Stresshormonen fördert. Als ich mich mit diesem Gemüse auseinandersetzte,  wurde mir seine Bandbreite bewusst und es wird jetzt sehr oft auf unserem Speiseplan zu finden sein. Dieses Mal zeige ich euch das Rezept vom Faschierten (Hack) mit Kartoffelpüree überbacken, es schmeckt wundbar würzig.


Zutaten für 4 Personen:

600 g mehlige Kartoffeln

1 große Zwiebel

2 Karotten

1 Stange Stangensellerie oder ca. 400 g

800 g gemischtes Faschiertes (Hack)

300 ml Rindsuppe, ersatzweise Suppenwürfel

Öl

2 Essl Tomatenmark

100 g geriebener Käse (bei uns war es Emmentaler)

Salz

Pfeffer

Ca. 120 ml heiße Milch

Butter

Muskat


Zubereitung:

Kartoffeln schälen, waschen und im gesalzenem Wasser weich kochen. Karotten, Stangensellerie und Zwiebel in feine Würfel schneiden. Die Zwiebel im heißen Öl kurz anbraten, das Faschierte zufügen und weiterbraten bis eine Bräunung entsteht. Karotten, Stangensellerie und Tomatenmark dazugeben, kurz durchrösten und mit der Rindsuppe aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und weiter köcheln lassen bis die Flüssigkeit verkocht ist. Nochmals abschmecken und die in der Zwischenzeit gekochten Kartoffeln abgießen. Die Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse- oder stampfer zu Püree verarbeiten, die heiße Milch unterrühren - aber Vorsicht, nicht zuviel - damit das Püree nicht zu flüssig wird. Mit Salz und Muskat abschmecken, eine kleine Auflaufform ausbuttern und das Faschierte einfüllen. Darüber das Kartoffelpüree verteilen und mit dem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad ca. 40 Minuten backen, bis die Oberfläche knusprig wird.

 

Beilage: grüner Salat

 




Melanzani (Auberginen) — Lasagne

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Das Rezept einer Melanzani (Auberginen) - Lasagne stelle ich euch heute vor. Die Melanzani, so wird sie in Österreich genannt, war für mich immer ein Gemüse wo ich nicht so recht wusste, was ich daraus fabrizieren sollte. Aber nach über 3 Jahre Bio-Kistenzeit habe ich die Scheu verloren und schon sehr viele verschiedene Rezepte ausprobiert, wovon auch einige auf meinem Blog zu finden sind. In der vorab erwähnten Bio-Kiste, befinden sich immer verschiedene Obst- und Gemüsesorten und auch manchmal Raritäten die im normalen Lebensmittelhandel nicht zu bekommen sind.


Zutaten für 4 Personen:

1 Bund Jungzwiebel oder 1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

600 g gemischtes Faschiertes (Hackfleisch)

Öl

½  Bund Basilikum

1 Essl. Tomatenmark

1 Essl Mehl

1 Dose passierte Tomaten (ca. 850 ml)

¼ l klare Gemüsesuppe, ersatzweise Suppenwürfel oder wie in meinem Fall selbstgemachte Suppenwürze

Oregano nach Geschmack

Salz

Pfeffer

2 Melanzani (Auberginen)

9 Lasagneblätter  ohne Vorkochen

200g Mozzarella

80 g geriebener Parmesan


Zubereitung:

Die Melanzani waschen und längst in dünne Streifen schneiden, salzen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Die Jungzwiebel, oder Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und das Faschierte 5 Minuten anbraten, den Zwiebel und den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Danach das Tomatenmark einrühren, das Mehl darüberstreuen und nochmals anbraten. Die passierten Tomaten und die Gemüsesuppe zugeben, aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und die Sauce köcheln lassen, bis sie sämig wird. Zum Abschluss das feingehackte Basilikum unterrühren und die Sauce abschmecken.

Die Melanzani mit einer Küchenrolle trocknen und in einer Pfanne mit erhitztem Öl portionsweise auf beiden Seiten anbraten.

In einer Auflaufform den Boden mit ein bisschen Fleischsauce bedecken, danach 3 Lasagneblätter darüberlegen, wieder etwas Fleischsauce darüber verteilen und die Hälfte der gebratenen Melanzani darauf legen. Über den Melanzani wieder die Fleischsauce geben und den von mir beschriebenen Vorgang nochmals wiederholen, mit Lasagneblätter abdecken und die restlichen Fleischsauce darüber verteilen. Zum Abschluss den zerkleinerten Mozzarella darüberstreuen und im vorgeheiztem Backofen bei 200° Grad Ober-und Unterhitze zugedeckt ca. 1 Stunde backen. Danach den geriebenen Parmesan darüber und ohne Deckel ca. 10 Minuten fertig backen.

 

Beilage: grüner Salat

 

Tipp: Ich habe in die Fleischsauce auch eine Prise Zucker gegeben, dass nimmt ein bisschen die Säure der Tomaten. Falls kein Deckel bei der Auflaufform vorhanden ist, einfach mit Alufolie abdecken.

 

 




Karfiol-Schinken-Auflauf

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Karfiol oder wie unsere deutschen Nachbarn sagen – Blumenkohl - war bei der letzten Lieferung unserer Biokiste mit dabei. Er ist sehr reich an Vitamin C, Folsäure und Kalium. Ich verwende auch immer den Strunk – einfach abschälen und den weichen, inneren Teil in Scheiben schneiden und mit kochen. Heute zeige ich euch einen einfachen und sehr schnell gemachten Karfiol-Schinken-Auflauf.


 

Zutaten für einen Karfiol-Schinken-Auflauf:

1 großen Karfiol (Blumenkohl)

200 g kleingeschnittenen Schinken

Butter

2 Eier

1/8 l Obers (Sahne)

Salz

Pfeffer

1 – 2 Essl. Bröseln

geriebener Käse nach Belieben


 

Zubereitung:

Den Karfiol in kleine Stücke zerteilen, weichkochen, in eine gebutterte Auflaufform geben und den Schinken darüber verteilen. Die Eier mit dem Obers, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Auflauf gießen und mit etwas Bröseln bestreuen. Danach etwas geriebenen Käse darüber geben, sodass eine schöne Kruste entsteht. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober-und Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

 




Melanzaniauflauf (Auberginenauflauf)

 

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Zutaten für 4 Hungrige:

Ca. 700g Melanzani (Aubergine)

600g Faschiertes gemischt (Hack)

1 kleine Dose geschälte und gewürfelte Tomaten

2 Essl. Tomatenmark

80g feingeschnittene Zwiebeln

2 feingeschnittene Knoblauchzehen

Öl

Salz

Pfeffer

Oregano

Suppenpulver (ich nehme immer mein Selbstgemachtes)

2 Essl. feingehackte Petersilienblätter

Prise Zucker

einen Hauch gemahlenen Zimt (nur für Mutige)

Bechamelsauce:

3/8 l Milch

40g Butter

40g glattes Mehl

Salz

Pfeffer

eine Prise Muskatnuss

2 Eidotter

100g geriebenen Emmentaler


 

Zubereitung:

Die geschälten Melanzani in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Mit einer Küchenrolle trockentupfen, im Mehl beidseitig wenden und in erhitztem Öl schwimmend ausbacken, bis beide Seiten gebräunt sind, auf ein Küchengitter legen und abtropfen lassen. Die feingeschnittenen Zwiebeln in heißem Öl anbraten, Faschiertes dazugeben, mitbraten, die Dose geschälte und gewürfelte Tomaten zufügen und aufkochen. 2 Esslöffeln Tomatenmark unterrühren, den Knoblauch und die Gewürze dazugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Nochmals abschmecken und in der Zwischenzeit die Bechamelsauce zubereiten.

Tipp: Die Flüssigkeit der Fleischsauce sollte ziemlich verkocht sein.

Für die Bechamelsauce in einem Topf die Butter schmelzen und mit dem Mehl kurz anschwitzen, soll keine Farbe bekommen, sich einfach nur mit der Butter verbinden. Mit der Milch aufgießen und sofort mit einem Schneebesen kräftig glattrühren, sodass keine Klumpen entstehen und ein paar Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, kurz überkühlen lassen, danach 2 Eidotter unterrühren, nochmals etwas abkühlen lassen und die Hälfte des geriebenen Käse untermengen.

Tipp: Wenn die Bechamelsauce beim Käseunterrühren zu heiß ist, kann es passieren, dass sich der Käse trennt und sich das Fett absetzt, aber zu kalt sollte die Sauce auch nicht sein, damit der Schmelzvorgang  des Käses einsetzt und er sich mit der Sauce verbindet. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht, nur keine Scheu, die Übung macht den Meister, alles schon selbst erlebt.

Fertigstellung:

In einer kleinen Auflaufform, oder so wie bei mir in einem feuerfesten Topf, den Boden mit der Hälfte der Melanzanischeiben belegen, die Fleischsauce darüber verteilen, die restlichen Melanzani darauf verteilen, mit der Bechamelsauce abschließen und den restlichen Käse darüberstreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 220°Grad, Ober-und Unterhitze ca. 35 Minuten goldbraun backen.

Beilage: Kartoffelpüree und grüner Salat