Spaghetti mit Spinat-Specksauce



 

Wir bekommen wöchentlich eine Biokiste geliefert und dieses Mal war frischer Spinat dabei. Der Ursprung vom Spinat ist vermutlich aus Persien und gelangte durch die Mauren, nach Spanien. Von dort aus verbreitete er sich in Europa, er war in der Frühzeit, weder den Römer noch den Griechen bekannt. Der Spinat bevorzugt eher die gemäßigten Klimazonen, seine Blätter werden geerntet, wenn sie noch jung und zart sind. Frischer Spinat enthält sehr viel Folsäure, Kalium, Magnesium, Vitamin A, Vitamin C und Eisen. Heute zeige ich euch Spaghetti in Spinat-Specksauce, sehr schnell gemacht und sehr lecker.

 

Zutaten für 4 Personen:

400 g junger Blattspinat

150 g Speck

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

100 g frisch geriebener Parmesan

250 ml Obers (Sahne)

2 Eier

400 g Spaghetti

Salz

Pfeffer

Öl


Zubereitung:

Spaghetti bissfest kochen und in der Zwischenzeit mit der Zubereitung der Sauce beginnen. Den Speck würfelig schneiden, ebenso mit dem Zwiebel und dem Knoblauch verfahren. Eine Pfanne erhitzen und den Speck knusprig anbraten, den Zwiebel und den Knoblauch zufügen und nochmals kurz mitbraten. Nun den Spinat dazugeben, ca. 5 Minuten garen lassen, bis er zusammengefallen ist. Die Eier mit dem Obers kräftig verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt kommen die bissfest gekochten, noch heißen Spaghetti zu dem Speck- Spinatgemisch, ebenso das Eierobers und der frisch geriebene Parmesan. Alles miteinander vermischen und bei mäßiger Hitze, ca. 5 Minuten, unter öfteren Rührens, etwas eindicken lassen, nochmals abschmecken. Zum Abschluss geriebenen Parmesan darüber streuen.

Beilage: Blattsalat

 




Kräuter-Speckschnecken



 

Heute möchte ich euch Kräuter-Speckschnecken zeigen, mit einer kräftigen Portion Bärlauch. Der ist aber nicht zwingend notwendig, aber da er vorhanden ist, rein damit, er macht auch einen guten Geschmack. Man kann sie als Fingerfood essen oder so wie bei uns mit Salat, sie schmecken auch kalt sehr köstlich und sind eine Alternative zu den Pizzaschnecken.


Zutaten für den Teig:

500 g Mehl universal

300 ml lauwarmes Wasser

20 g frische Germ (Hefe), ein halber Würfel

1 Teel. Kristallzucker

1 ½  Teel. Salz

5 Essl. Öl

 

Fülle:

250 g Kräuterfrischkäse

100 g Bärlauch (kann aber weggelassen werden)

200 g Speck

geriebener Käse


Zubereitung:

Die Germ mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl, Salz und Öl miteinander in eine Rührschüssel geben und vermischen, danach das Germwasser dazugeben und mit einem Knethacken zu einem glatten Teig verarbeiten. An einem warmen Platz stellen und ca. 1 Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Speck würfelig schneiden, den Bärlauch waschen und in feine Streifen schneiden. Den Speck ohne Fett in einer heißen Pfanne knusprig braten, von der Herdplatte nehmen und den geschnittenen Bärlauch untermischen. Nun den Teig nochmals mit der Hand durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen, mit dem Kräuterfrischkäse bestreichen und die Speck-Bärlauchmischung darüber verteilen. Den Teig aufrollen und Scheiben in der gewünschten Größe abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und nochmals an einem warmen Ort  zugedeckt, für 15 Minuten gehen lassen. Mit dem geriebenen Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 20 – 25 Minuten backen.

 

 




Spinatkuchen mit Mascarponecreme



 

Letztes Wochenende hatte ich Zeit und Lust zu backen, ich wollte wieder etwas Neues ausprobieren und da es kurz vor Ostern ist, sollte der Kuchen zur Thematik passen. Es wird ein Spinatkuchen mit Mascarponecreme und wenn ihr euch denkt, Spinat im Kuchen, wie geht das, das kann nicht schmecken, dann habt ihr euch getäuscht. Er hat sensationell gut gemundet, vom Spinatgeschmack keine Spur und er ist auch ein echter Hingucker.


Zutaten für den Spinatkuchen:

5 Eier

200 g Staubzucker

1 Pkg. Vanillezucker

Prise Salz

1/8 l geschmacksneutrales Öl

250 g passierten Spinat (am besten Tiefkühlspinat, aufgetaut, samt Wasser)

250 g Mehl universal

1 Pkg Backpulver

 


Zubereitung:

Die Eier trennen und die Eidotter (Eigelb) mit dem Staubzucker, Vanillezucker, Prise Salz, Öl und dem passierten Spinat verrühren. Nun das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gleichmäßig verstreichen, bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 30 Minuten backen, danach auskühlen lassen.


Zutaten für die Mascarponecreme:

500g  Mascarpone

6 Blatt Gelatine

500 ml  Obers  (Sahne)

80 g Staubzucker (Puderzucker)

Saft von einer halben Zitrone

2 Essl. Brombeermarmelade

 

weiters

evtl. 200 ml Obers

geriebene Pistazien

Osterdekor


Zubereitung:

Die Gelatine im kalten Wasser einweichen und das Obers steif schlagen. Mascarpone mit dem Staubzucker und dem Zitronensaft verrühren, die Gelatine ausdrücken und in einem Topf erhitzen, bis sie flüssig wird. Die Hälfte des geschlagenen Obers zu der Mascarpone geben und mit der aufgelösten Gelatine schnell unterrühren. Nun das restliche Obers vorsichtig unterheben, bis eine glatte Creme entsteht. Die Mascarponecreme nun halbieren und in eine Hälfte die Brombeermarmelade unterrühren, somit entsteht eine schöne Färbung.


Endfertigung:

Nun den ausgekühlten Kuchen in der Mitte halbieren und da beide Kuchenhälften sehr hoch sind, wie eine Torte mittig durchschneiden, so das 4 gleiche Teile entstehen. Diese nun abwechselnd mit den Cremen füllen, beginnend mit der weißen Creme. Verzieren nach Lust und Laune, ich habe noch einen Becher Obers steif geschlagen und den Kuchen damit eingestrichen und ein Muster gespritzt. Mit geriebene Pistazien bestreut und mit Osterdekor verziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Bärlauchbraten



Heute habe ich mich in aller Früh schon aus dem Bett gequält, trotz Zeitumstellung, um Bärlauch zu pflücken. Ich habe es gleich mit dem Morgensport verbunden und bin bis zum ersten Bärlauchplatz, ca. 3 Kilometer gewalkt. Es war eine sehr interessante Erfahrung, so direkt vom Bett in die Turnschuhe, nur mit einem kleinen Schluck Kaffee. Aber was macht Frau nicht alles für ein gutes Mittagessen, eines ist klar, es gibt etwas mit Bärlauch. Dieses Mal zeige ich euch das Rezept von einem Bärlauchbraten und der war so richtig lecker. Übrigens kann man ihn auch super kalt zur Jause genießen.


Zutaten für 6 Personen:

Ca. 1,2 kg mageres Bauchfleisch

300 g Bärlauch

1 kleine Zwiebel

150 g Schinken, würfelig geschnitten

100 g  geriebener Emmentaler

Salz

Pfeffer

Butter

300 ml Suppe


Zubereitung:

Den Bärlauch reinigen und im kochenden Wasser kurz blanchieren, danach sofort im kalten Wasser abkühlen, ausdrücken und fein schneiden. Nun eine kleine Zwiebel fein schneiden und in erhitzter Butter kurz anbraten, den Bärlauch und den würfelig geschnittenen Schinken kurz mitbraten. Vom Herd nehmen, den geriebenen Emmentaler untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schwarte vom Bauchfleisch schröpfen und zu einer Platte aufschneiden, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Bärlauchfüllung über dem Fleisch verteilen, das Fleisch aufrollen und mit einem Küchengarn fixieren, sodass ein Rollbraten entsteht. In einem Bräter geben, mit der Suppe untergießen und in den vorgeheizten Backofen, bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze geben. Ca. 2 Stunden braten, öfters mit dem Bratensaft übergießen und in der Halbzeit, den Braten umdrehen, sodass die Schwarte oben ist, damit sie knusprig wird.

 

Beilage: Salat, Kartoffelknödeln, Petersilienkartoffel