Kürbis-Topfenstrudel



Es gibt unzählige Kürbissorten, mein bevorzugter ist der Hokkaido. Bei dieser Sorte kann auch die Schale mitgekocht werden, ich verwende ihn für Suppe, Kürbisgulasch und auch für das heutige Gericht einen Kürbis-Topfenstrudel. So mag ihn mein Ehemann am liebsten, denn mit den Kürbis hat er es nicht so. Für den Strudel wird die Schale entfernt, ausprobieren, schmeckt sehr gut.

 

Zutaten:

2 Pkg. Blätterteig 250 g

300 g Kürbis (Bei mir war es ein Hokkaido)

60 g Kristallzucker

10 ml Cointreau (Orangenlikör)

80 ml Orangensaft

30 ml Rum

140 g Butter zimmerwarm

Prise Salz

3 Eidotter

2 Eiweiß

60 g Kristallzucker

80 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Pkg Vanillezucker (ich nehme immer meinen selbstgemachten)

500 g Magertopfen

1 Pkg. Vanillepuddingpulver

1 Ei


Zubereitung:

Den Kürbis ohne Schale in kleine, würfelige Stückchen schneiden. In einer Pfanne 60 g Kristallzucker schmelzen, bis er zu karamellisieren beginnt, mit dem Cointreau, Rum und den Orangensaft ablöschen. Die Kürbisstückchen zufügen, unterrühren, den karamellisierten Zucker auflösen und so lange köcheln lassen bis der Kürbis bissfest gegart ist, beziehungsweise die Flüssigkeit verkocht ist. Danach auskühlen lassen. Das Eiweiß mit 60 g Kristallzucker zu festen Eischnee schlagen. Die Butter mit einer Prise Salz, den Eidotter, Staubzucker und Vanillezucker cremig rühren. Nun den Topfen und das Vanillepuddingpulver zügig unterrühren. Zum Abschluss den Eischnee mit den abgetropften Kürbisstückchen vorsichtig unterheben.  Den Blätterteig aus dem Papier rollen und die Hälfte der Fülle mittig aufstreichen, nun die die Ränder des Blätterteiges mit einem verquirlten Ei einstreichen. Den Teig zuerst von der kurzen Seite einklappen, danach die Längsseiten übereinander klappen und auf ein Backblech legen. Das ganze nochmals mit dem 2. Blätterteig wiederholen und beiden mit dem verquirlten Ei bestreichen. Bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze, ca. 30 Minuten backen, bis der Teig eine schöne braune Farbe bekommt.

 

 

 




Gemüsehuhn



Gemüse im Überfluss, wir waren ein paar Tage unterwegs und das Chaos war perfekt. Also gab es ein Gemüsehühnchen, wobei das Gemüse das ich verwende immer unterschiedlich ist. Es ist ein sehr leichtes, sommerliches Gericht, wir lieben es. Wichtig ist der Saft der sich bildet, denn einfach mit den Kartoffeln genießen, wir zerquetschten sie mit der Gabel, dadurch wird die Sauce gebunden, das ist wirklich köstlich.


Zutaten für 4 Personen:

1 ganzes Huhn

800 g Kartoffeln

3 verschieden färbige Paprika

4 kleine Stangen Stangensellerie (wer mag, muss nicht sein, für den Geschmack sind sie vorzüglich)

2 große Tomaten

2 große Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

Salz

Pfeffer

Brathuhngewürz

1/8 l Sherry oder eventuell ersatzweise Weißwein


Zubereitung:

Die Tomaten in einem Topf mit kochenden Wasser kurz blanchieren, danach sofort mit eiskalten Wasser abschrecken und die Haut abziehen. Aufschneiden, die Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden, ebenso mit den Zwiebel und Paprika verfahren. Den Stangensellerie reinigen und die Fäden ziehen, danach relativ klein schneiden, den Knoblauch schälen und vierteln. Das Gemüse miteinander vermischen, kräftig salzen und pfeffern, danach in eine Auflaufform geben. Das Huhn zerteilen, mit Brathuhngewürz würzen und über das Gemüse verteilen, mit dem Sherry untergießen und im vorgeheiztem Backofen bei 200° Grad ca. 1 Stunde weichdünsten. Die Hühnerteile öfters mit den entstandenen Saft übergießen, bis sie eine knusprige Haut haben.

 

Beilage: Baguette

Tipp: Ich nehme immer ein ganzes Huhn, schneide die Keulen, die Flügerl und das Filet runter und mache mit dem Korpus eine Hühnersuppe. Meistens friere ich sie portionsweise ein und falls ich später ein Gericht mache, wo Hühnersuppe gebraucht wird, ist immer eine vorrätig. Darum ist ein ganzes Huhn sinnvoller, meistens auch günstiger. Wichtig ist mir auch das es Bio ist, aber das ist nur meine Meinung, jeder wie er mag. Auch variiere ich mit dem Gemüse, seit kreativ, kochen macht Spaß.




Gemüsequiche




Wir waren ein paar Tage im Burgenland und als wir wieder zu Hause waren, musste ich feststellen, dass meine Tomaten auch nicht untätig waren. Es hingen unzählig viele kleine, reife Cocktailtomaten auf den Strauch, außerdem hatte noch etwas Obst und Gemüse aus unserem Kurzurlaub mitgenommen. Flugs wurde nach einem Rezept gesucht, es meinem Gemüse wurde eine Quiche gebacken. War sehr köstlich, hat sogar mein Ehemann gegessen, obwohl er keine Tomaten mag.


Zutaten für eine Gemüsequiche (Quicheform hat einen Durchmesser von 28 cm, ersatzweise eine Auflaufform):

 

2 Blätterteig oder ihr findet bei euren Händler einen runden 32 cm Durchmesser

250 g Cocktailtomaten

1 Bund Jungzwiebel

600 g Brokkoli

3 rote Paprika

5 Eier

120 g geriebener Emmentaler

200 g Toastschinken

300 g Creme fraiche

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

4 Essl. Semmelbröseln

Öl


Zubereitung:

Die Jungzwiebel in Ringe schneiden, die Paprika vierteln, Kerne entfernen und in Streifen schneiden,

Brokkoli in kleine Stücke zerteilen und bissfest im Salzwasser kochen. In einer Pfanne Öl erhitzen und den geschnittenen Paprika ca. 5 Minuten braten, danach sofort den Jungzwiebel dazugeben und nochmals kurz mit braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Schinken in feine Würfel schneiden und die Tomaten halbieren, nun das ganze Gemüse mit dem Schinken vermischen. Eine Quicheform oder ersatzweise eine Auflaufform einfetten und bemehlen und mit dem Blätterteig auslegen - mit dem restlichen Blätterteig habe ich Marmeladetascherl gebacken. Die Bröseln auf dem Boden verteilen und das Gemüse-Schinkengemisch darüber geben. Nun die ganzen Eier mit dem Creme fraiche vermixen, kräftig mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen, 80 g geriebenen Emmentaler untermischen und diese Masse über das Gemüse gießen. Mit dem restlichen Käse bestreuen und die überstehenden Ränder des Blätterteiges nach innen kippen, mit Eidotter bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad Heißluft, ca. 45 Minuten backen.

 

Beilage: Blattsalat