Ente

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Ich habe die Möglichkeit mit meiner Bio -Obst und Gemüsekiste die uns wöchentlich geliefert wird auch Fleisch zu bestellen und vor einigen Wochen gab es Bio-Enten im Angebot. Wir bestellten eine Ente die zu unserer Überraschung über 3 kg Gewicht auf die Waage brachte, das ist für meine Familie einfach zu viel, daher wurden Gäste eingeladen. Serviert wurde sie mit Rotkraut und Semmelknödeln und sie hat wunderbar geschmeckt.


 

Zutaten für eine Ente:

1 Ente ( unsere hatte über 3 kg)

2-3 Äpfel

Salz

Pfeffer

Majoran

 


 

Zubereitung:

Die Ente bratfertig zubereiten, den Bauchraum mit Salz, Pfeffer und Majoran ausreiben. Mit den ganzen Äpfeln füllen, aber vorher das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen und danach die Ente außen salzen, pfeffern und mit etwas Majoran bestreuen. In einem Bräter etwas Wasser einfüllen und die Ente mit der Brust nach unten einlegen und im vorgeheiztem Backofen bei 220° Grad, Ober-und Unterhitze braten. Nach einer halben Stunde die Hitze auf 200° Grad reduzieren und die Ente ständig mit der Flüssigkeit übergießen. Zum Ende der Garzeit wenden, damit auch die in der Flüssigkeit liegende Seite bräunt. Die Gardauer der Ente pro kg beträgt ca. 50 Minuten. Zum Schluss das Fett abschöpfen und den Bratenrückstand mit etwas Mehl stauben, mit etwas Wasser aufgießen, aufkochen lassen und abschmecken. Die Ente tranchieren und mit der Sauce anrichten.

 

Tipp: Wichtig ist, dass man die Ente mit der Brust nach unten in den Bräter gibt, damit sich das Fett gut ausbraten kann.




Himmlische Himbeerschnitte

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Eines unserer Enkelkinder hatte vor einigen Tagen Geburtstag, sie heißt übrigens Selina und wünschte sich eine Torte oder einen Kuchen ohne Schokolade und mit Früchten. Nach einer kurzen Nachdenkpause entschied ich mich für eine Himbeerschnitte, die himmlisch himbeerig schmeckte.


 

Zutaten für die himmlische Himbeerschnitten:

Biskuit:

4 Eier

120 g Staubzucker (Puderzucker)

120 g glattes Mehl


 

Zubereitung:

Die Eier trennen und das Eiweiß zu festem Eischnee schlagen, den Staubzucker und die Eidotter rasch unterrühren. Danach das Mehl unterheben und die Teigmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen, bis sich der Teig leicht zu bräunen beginnt.


 

Weiters:

1 Schachtel Biskotten

800 g Himbeeren

9 Blatt Gelantine

Himbeermarmelade

750 g Schlagobers (Sahne)

450 g Sauerrahm

Saft einer ½  Zitrone

100 g Staubzucker (Puderzucker)

50 g Staubzucker (Puderzucker)


 

Creme:

Für die Creme 6 Blatt Gelantine im kalten Wasser einweichen und den Schlagobers mit dem Staubzucker cremig steifschlagen. Den Sauerrahm in eine Rührschüssel geben und kurz glatt verrühren, die Gelantine ausdrücken und mit dem Zitronensaft erhitzen, bis sie sich aufgelöst hat. Die aufgelöste Gelantine sofort zügig mit dem  Sauerrahm verrühren und danach das Schlagobers unterheben.


 

Fertigstellung:

Den ausgekühlten Biskuitboden mit der Himbeermarmelade bestreichen, die Biskotten darüberlegen  und 500g Himbeeren über den Biskotten verteilen. Mit einem Kuchenring umstellen, damit die Creme in Form bleibt und die Creme darüber verteilen, am besten über die Nacht in den Kühlschrank stellen. Wenn alles fest und gut durchgezogen ist, für den Belag die restlichen 300g Himbeeren pürieren und passieren (damit keine Kerne dabei sind). 3 Blatt Gelantine im kalten Wasser einweichen, das Himbeerpüree mit 50 g Staubzucker vermischen und am Herd mit der ausgedrückten Gelantine leicht erwärmen. Wichtig ist immer umrühren bis sich die Gelantine vollständig aufgelöst hat, danach über die Himbberschnitte verteilen und fest werden lassen.

 

 

 

 

 

 

 

Creme

 




Putenrahmgulasch

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Nachdem ich die letzten Wochen nur Rezepte von Kekse veröffentlicht habe, gibt es dieses Mal wieder etwas Deftiges. Da in meiner Kühltruhe noch Putengulaschfleisch war, wurde das selbige zu einem Putenrahmgulasch verkocht. Unser Putenfleisch ist aus Bio-Produktion und wird von uns immer gleich in einer größeren Menge eingekauft.


 

Zutaten:

800 g Putenfleisch (das dunkle Fleisch aus der Keule)

100 g Bauchspeck roh, nicht zu stark geräuchert

3 mittelgroße Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 Essl. Tomatenmark

2 Essl. Paprikapulver mild

Salz

Pfeffer

Prise Majoran

1 l Hühnersuppe zum Aufgießen, ersatzweise Suppenpulver

1 halber roter Paprika

1 halber grüner Paprika

1/8 l Obers (125 ml Sahne)

Öl

evtl. Maizena (Maisstärke)


 

Zubereitung:

Die feingeschnittenen Zwiebeln in einer Pfanne mit erhitztem Öl goldgelb anbraten und mit den würfelig geschnittenen Speck weiterbraten. Das ebenfalls würfelig geschnittene Putenfleisch dazugeben, den feingeschnittenen Knoblauch, das Tomatenmark und das Paprikapulver zufügen und nochmals kurz durchrösten. Wichtig ist das Paprikapulver nicht zu lange rösten, da es bitter werden kann. Mit der Hühnersuppe aufgießen und köcheln lassen, kurz vor Ende der Garzeit die in Streifen geschnittenen Paprika dazugeben und fertigkochen bis das Fleisch weich ist. Das Obers zugießen und kurz ziehen lassen. Sollte das Gericht zu dünnflüssig sein, kann es mit Maizena etwas angedickt werden. Dazu einen Esslöffel Maizena mit etwas Wasser glatt verrühren und etwas davon in die Sauce geben und mit einen Schneebesen unterrühren. Warum nicht gleich das ganze Maizenagemisch in die Sauce geben - sie könnte  zu dickflüssig werden, aber auch kein Problem, dann wird wieder mit Suppe oder Wasser verdünnt.

 

 

 

 




Linzer Augen

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Heute möchte ich euch ein klassisches, österreichisches Backrezept für Weihnachten zeigen. Es sind die Linzer Augen, aus einem Mürbteig gemacht und mit Ribiselmarmelade (Johannisbeermarmelade) gefüllt. Mit Staubzucker (Puderzucker) bestreut und schon steht dem Essgenuss nichts mehr im Wege.


 

Zutaten:

300 g glattes Mehl

200 g Butter

100 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Eidotter

1 Pkg. Vanillezucker

evtl. bisschen Abrieb von einer Zitrone

 

Weiters:

Ribiselmarmelade (Johannisbeermarmelade)

Staubzucker (Puderzucker)


 

Zubereitung:

Aus dem Mehl, Butter, Staubzucker, Eidotter, Vanillezucker und Zitronenabrieb einen glatten Teig kneten und eine halbe Stunde abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Den Teig dünn ausrollen und runde Scheiben ausstechen, die Hälfte davon mittig mit kleinen Löchern versehen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad, Ober- und Unterhitze ca. 10 Minuten backen, bis die Kekse eine leichte Bräunung haben. Ausgekühlt einen Keks ohne Löcher mit der Marmelade bestreichen und mit einem Keks mit Löchern abdecken, mit den restlichen Keksen genauso weitermachen. Mit Staubzucker bestreuen und genießen.

 

Tipp: Ich hatte eine Ausstechform die Löcher in die Kekse macht.