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Kategorie: Vegetarisch -

Kartoffel-Zucchini-Laibchen mit Feta



 

In meiner letzten Biokiste waren sehr viele Zucchini, von einigen wurde Kuchen gemacht, eine verkochte meine Tochter, aber es blieb immer noch eine übrig. Da ich wieder Lust verspürte, etwas Neues auszuprobieren, machte ich mich auf die Suche und fand das Rezept von Kartoffeln-Zucchini-Laibchen mit Feta.  Es ist sehr einfach und schmeckt sehr köstlich.


Zutaten für 4 Portionen:

330 g festkochende Kartoffeln

1 Ei

250 g Zucchini

2 Essl. feingeschnittene Petersilie

1 Teel. Oregano

Salz

Pfeffer

150 g Feta (schnittfester griechischer Schafkäse)

60 g Semmelbrösel


Zubereitung:

Kartoffeln kochen, schälen und auskühlen lassen, grob raffeln, sodass 330 g für die Laibchen vorhanden sind. Die Zucchini ebenfalls grob raffeln und ausdrücken. Mit den Kartoffeln vermischen, Ei, Salz, Pfeffer, Oregano und Petersilie dazugeben und nochmals gut vermengen. Den Feta in sehr kleine Würfeln schneiden und mit den Bröseln unter den Laibchenteig mischen, nochmals abschmecken. Ca. 12 kleine Laibchen formen und in einer beschichteten Pfanne mit erhitztem Öl bei mittlerer Hitze beidseitig braten, bis sie eine schöne Bräunung haben.

 

Beilage: Schnittlauchsauce, Blattsalate, Gurkensalat




Kaspressknödel



Ich habe eine kräftige Rindsuppe gekocht, doch jedesmal Nudeln und Frittaten als Einlage ist langweilig. Auf der Suche nach einer Alternative, entdeckte ich ein Rezept von Kaspressknödel – die Zutaten waren vorhanden, also brauchte nicht eingekauft zu werden, dass natürlich Zeit ersparte. Gesagt, getan, sie schmeckten sehr gut, sind aber auch sehr mächtig, brauchte an diesen Tag nichts mehr zu Essen. Bei uns gab es sie als Einlage in einer Rindsuppe, sie können auch mit Salat und einer Joghurtsauce gegessen werden.


Zutaten für 14 Stück nicht zu große Kaspressknödel:

250 g Knödelbrot oder 6 Stück altbackene Semmeln

200 ml Milch

2 – 3 Eier

Butter

1 kleine Zwiebel

Petersilie

Salz

Muskatnuss

2 Essl Mehl

200 g Bergkäse oder Käse eurer Wahl

Butterschmalz oder Fett eurer Wahl


Zubereitung:

Die Zwiebel feinwürfelig schneiden und in heißer Butter goldgelb braten. Danach mit den Eiern, Petersilie, Milch, Salz und Muskatnuss über das Knödelbrot geben. Alles zu einem mittelfesten Teig vermischen, dass Mehl und den würfelig geschnittenen Käse untermischen und etwas ziehen lassen. Aus der Teigmasse, Knödel formen und diese flachdrücken und im heißem Fett rasch rausbacken.

 

Tipp: Die Knödel sollten nicht zu dick sein, damit sie schneller gar sind.

 

 




Mohn-Topfennudeln



Ich bin dabei meine Vorräte durchzuarbeiten, ältere Nahrungsmittel zu verkochen, einfach wieder alles auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei fiel mir beim Stöbern in der Tiefkühltruhe ein Sackerl mit gemahlenem Mohn in die Hände und daraus wurde gleich unser Mittagsessen gemacht – Mohnnudeln. Dieses Mal eine schnellere Variante, der Teig für die Nudeln wurde aus Topfen gemacht, sehr, sehr lecker.


Zutaten für die Mohn-Topfennudeln

Teig:

80 g Butter

500 g Topfen (Quark)

2 Eier

150 g Grieß

Prise Salz

150 g Mehl universal


Fertigstellen:

100 g Butter

200 g geriebener Mohn

Staubzucker (Puderzucker)


Zubereitung:

Für den Teig den Butter, Topfen, ganze Eier und eine Prise Salz verrühren, danach das Mehl und den Grieß unterrühren und eine halbe Stunde rasten lassen. Die Hände befeuchten und Nudeln formen, in leicht kochenden, gesalzenen Wasser einlegen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne 100 g Butter schmelzen und mit dem geriebenen Mohn vermischen. Mit den gekochten und den abgetropften Nudeln vermischen und mit Staubzucker nach Belieben bestreuen.

 




Bärlauch-Dip


Zutaten für den Bärlauch-Dip:

Bärlauch nach Geschmack

200 g Doppelrahmfrischkäse

150 g Joghurt

Salz

Pfeffer

1 Teel. Senf (Estragon oder Dijon)


Zubereitung:

Den Bärlauch fein schneiden und mit den restlichen Zutaten verrühren, abschmecken. Dieser Dip schmeckt auch gut zu Gemüse: Karotten ,Kohlrabi, Paprika etc.




Karotten-Zucchini-Rösti

 



Dieses Wochenende war ich wieder experimentierfreudig – ich hatte einen großen Bund Bärlauch bekommen und der wurde flugs verarbeitet. Ich backte ein Bärlauchbrot, das sehr köstlich schmeckte, eine Bärlauchsuppe und Karotten-Zucchini-Rösti mit einem Bärlauch-Dip. Das letzte Gericht möchte ich euch heute näher bringen, es war mein erster Rösti, habe so ein Gericht vorher noch nie gemacht und war dadurch sehr skeptisch. Dadurch bin jetzt umso begeisterter, weil dieses Gericht so einfach ist und extrem gut schmeckt und außerdem sehr schnell gemacht ist.


Zutaten für die Karotten-Zucchini-Rösti für 4 Personen:

Ca. 200 g Zucchini

1 Karotte

800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln

1 kleine Zwiebel

2 Essl. Kartoffelstärke

2 Eier

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

Öl für die Pfanne


Zubereitung:

Die Karotte und die Kartoffel schälen. Karotte, Zucchini und Kartoffeln reiben und etwas ausdrücken, sonst wird die Masse zu flüssig. Die Zwiebel fein schneiden und mit den Eiern und der Kartoffelstärke zu dem geriebenen Gemüse geben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und mit einem Esslöffel aus der vorbereiteten Masse einen Nocken abstechen, in das erhitzte Öl geben und sofort breit drücken. Die Rösti beidseitig ca. 5 Minuten goldbraun braten, so dass sie schön knusprig sind. Am besten schmecken sie frisch aus der Pfanne, aber sie können auch im vorgeheizten Backofen bei 80° Grad warmgehalten werden.


Zutaten für den Bärlauch-Dip:

Bärlauch nach Geschmack

200 g Doppelrahmfrischkäse

150 g Joghurt

Salz

Pfeffer

1 Teel. Senf (Estragon oder Dijon)


Zubereitung:

Den Bärlauch fein schneiden und mit den restlichen Zutaten verrühren, abschmecken. Dieser Dip schmeckt auch gut zu Gemüse: Karotten ,Kohlrabi, Paprika etc.

 

Beilage: grüner Salat

 

 




Sauce Tartare

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Zutaten für die Sauce Tartare für 4 Personen:

200 g Mayonnaise

70 g feingehackte Essiggurkerln

50 g feingehackter Zwiebel

1 Teel. feingehackte Kapern

1 Essl feingehackte Petersilie

Salz

Pfeffer

eventuell etwas Essiggurkerlwasser

 

Zubereitung:

Die Mayonnaise mit etwas Essiggurkerlwasser verdünnen (nur ein bisschen) und auf eine sämige Konsistenz rühren. Danach  Essiggurkerln, Zwiebeln, Kapern und Petersilie unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Tipp: Wer mag kann auch noch etwas Senf dazugeben.




Gebackener Karfiol mit Sauce Tartare

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Karfiol oder Blumenkohl – so wird er in Deutschland genannt, stammt wahrscheinlich aus Kleinasien. Er kann gedämpft, gekocht oder gebraten werden, sollte immer bissfest sein, denn bei zu langer Garzeit verliert er Geschmack und seine Nährstoffe. Er enthält sehr viel Vitamin C und Kalium, außerdem viel Folsäure, sowie eine geringe Menge an Vitamin B6 und Kupfer. Er ist von allen Kohlsorten der bekömmlichste, wir essen in sehr gerne. Heute möchte ich euch einen gebackenen Karfiol (Blumenkohl) mit einer Sauce Tartare zeigen.


Zutaten für 4 Personen:

1 Karfiol (Blumenkohl)

etwas griffiges Mehl

2 -3 Eier

Bröseln

Salz

Fett zum Ausbacken nach eurer Wahl

 


Zubereitung:

Den Karfiol reinigen, waschen, in gleichmäßige Röschen zerteilen und die Strünke eventuell kreuzweise einschneiden. In gesalzenem Wasser bissfest garen, aus dem Wasser heben, im kaltem Wasser abkühlen und gut abtropfen lassen. Noch feucht im Mehl wenden, dadurch hält die Panier besser, danach durch die verquirlten Eier ziehen und zum Abschluss in den Bröseln wenden und fertig ist die Panier. In erhitztem Fett, goldgelb ausbacken und auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.


Zutaten für die Sauce Tartare für 4 Personen:

200 g Mayonnaise

70 g feingehackte Essiggurkerln

50 g feingehackter Zwiebel

1 Teel. feingehackte Kapern

1 Essl feingehackte Petersilie

Salz

Pfeffer

eventuell etwas Essiggurkerlwasser


Zubereitung:

Die Mayonnaise mit etwas Essiggurkerlwasser verdünnen (nur ein bisschen) und auf eine sämige Konsistenz rühren. Danach Essiggurkerln, Zwiebeln, Kapern und Petersilie unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Tipp: Wer mag kann auch noch etwas Senf dazugeben.

 

 

 




Melanzaniaufstrich

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Unsere Freunde aus Deutschland hatten mich vor kurzem gefragt, was eine Melanzani sei, sie kennen kein Gemüse das so einen Namen hat. Des Rätsels Lösung war, dass sie bei Ihnen zu Hause Aubergine heißt und sich bei uns die italienische Ableitung von Melanzane mit Melanzani durchgesetzt hat. Im englischen wird sie unter „eggplant“ angeboten,  dass von dem Wort Eierfrucht stammt. Heute zeige ich euch einen überraschend schmackhaften Melanzani(Auberginen)aufstrich, der meine Familie sehr begeisterte.


Zutaten:

1 Melanzani (Aubergine) ca. 400g

1 roten Paprika

50 g feingehackten Zwiebel

100 g Topfen 20%

1 Essl Creme fraiche

1 – 2 gepresste Knoblauchzehen (nach Geschmack)

1 Essl. feingehackte Petersilie

Salz

Pfeffer


Zubereitung:

Die Melanzani halbieren, die Schnittflächen mit Salz bestreuen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach in einer Pfanne mit erhitztem Öl, die Schnittfläche braun anbraten und gemeinsam mit den gesalzenem halbierten Paprika in das auf 200° Grad vorgeheizte Backrohr geben. Ca. eine halbe Stunde braten und dann auskühlen lassen. Von der Paprika die Haut abziehen und von der Melanzani das Fruchtfleisch aus der Schale löffeln und beides sehr fein schneiden. Das feingeschnittene Gemüse mit dem Topfen und dem Creme fraiche vermischen. Die Zwiebel, den Knoblauch und die Petersilie untermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Tipp: Die Melanzani vor dem Kochen immer salzen und eine halbe Stunde rasten lassen, dass entzieht der Frucht mögliche Bitterstoffe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Kohlstrudel mit Joghurt-Kräutersauce

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Heute habe ich einen Kohlstrudel mit einer Joghurt-Kräutersauce ausprobiert. Er hat meine Familie in 2 Lager gespalten, da er doch einen sehr prägnanten Geschmack hat. Mir persönlich hat er wunderbar geschmeckt, sonst würde ich dieses Rezept auch nicht veröffentlichen – für Kohlliebhaber eine Bereicherung. Als Beilage zu einer gebratenen Putenkeule mit Sauce, war er auch für meinen Ehemann sehr schmackhaft. Kohl, oder wie unsere deutschen Nachbarn sagen – Wirsing, ist auch ein sehr gesundes Gemüse. Er enthält sehr viel Vitamin C, Kalium und Folsäure und Kohlsaft ist sehr hilfreich gegen Magengeschwüre.


 

Zutaten für einen Kohlstrudel für 4 Personen:

1 Pkg. Blätterteig

700 g Kohl (Wirsing)

250 g Kartoffeln

250 ml Creme fraiche

2 Eier

Suppenwürze nach Geschmack (ich verwende mein Selbstgemachtes)

Salz

Pfeffer

Galgant und Bertram (muss nicht sein, tut den Körper aber Gutes)

gemahlenen Kümmel

1 Ei zum Bestreichen des Strudels


Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, in Würfeln schneiden und den Kohl in Streifen schneiden. Den Kohl und die Kartoffeln mit etwas Wasser weichdünsten und mit den angegebenen Gewürzen abschmecken. Auskühlen lassen, es sollte keine Flüssigkeit dabei sein. Die 2 Eier mit dem Creme fraiche verrühren und mit der abgekühlten Kohl-Kartoffelmasse vermischen. Den Blätterteig ausrollen und mit der Fülle belegen, einrollen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Bei 200° Grad Ober-und Unterhitze, ca 30 Minuten backen, bis er eine schöne goldbraune Farbe hat.


 

Zutaten für eine Joghurt-Kräutersauce:

250 ml Joghurt (ich nehme griechisches Joghurt ist geschmackvoller, aber auch gehaltvoller)

125 ml Sauerrahm

Salz

Pfeffer

gehackte Kräuter nach Geschmack


 

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermischen und abschmecken.




Risotto mit Schwarzwurzeln

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Nach einer kurzen Pause wurde für diese Woche wieder unsere Biokiste geliefert, wir warteten schon sehnsüchtig darauf. Sie besteht immer aus verschiedenen Obst und Gemüsesorten und dieses Mal waren auch Schwarzwurzeln dabei. Diese sind eine Herausforderung, da ich noch selten mit selbigen gekocht habe, aber mit für mich neuen Lebensmittel zu arbeiten, Rezepte zu suchen oder zu kreieren liebe ich. Die Schwarzwurzel wird auch der Spargel des armen Mannes genannt und war ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Beim Schälen dieser Wurzel sollten Handschuhe getragen werden, denn diese sondert einen milchigen Saft ab der sich braun verfärbt, darum sollten sie nach dem Schälen immer sofort in Zitronen- oder Essigwasser eingelegt werden. Dieses Gemüse hat sehr viel Kalium und enthaltet auch Vitamin C, B 6 , Folsäure, Magnesium und Phosphor, sowie Inulin. Nach Studium meiner umfangreichen Rezeptesammlung wurde von mir ein Risotto mit Schwarzwurzeln gekocht, es hat mir sehr gut geschmeckt und es wurde auch meinen Mittesser nach kurzen Zögern, als gut befunden.


 

Zutaten für ein Risotto mit Schwarzwurzeln für 4 Personen:

500 g geschälte Schwarzwurzeln

etwas Zitronensaft

100 g feingeschnittener Zwiebel

40 g getrocknete und feingeschnittene Tomaten

Salz

1 Essl. Butter

1 Essl. Öl

200 g Risottoreis

1 l Gemüsesuppe (Brühe)

125 ml trockener Weißwein

100 ml Obers (Sahne)

120 g geriebenen Parmesan

Pfeffer


 

Zubereitung:

Die Schwarzwurzeln mit Handschuhe und einen Sparschäler schälen und sofort in Zitronenwasser einlegen, damit sie sich nicht braun verfärben. In dünne Scheiben schneiden, mit Salz und Zitronensaft im Wasser bissfest kochen, danach abseihen. In einer Pfanne die Butter mit dem Öl erhitzen, die feingeschnittenen Zwiebeln und Tomaten darin ca. 3 Minuten anschwitzen, den Reis dazugeben und kurz mitrösten. Mit dem Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren verkochen lassen und  danach mit etwas heißer Gemüsesuppe den Reis bedecken und bei kleiner Hitze einkochen lassen. Immer wieder umrühren und Gemüsesuppe nachgießen bis sie aufgebraucht ist und der Reis bissfest gegart ist. Kurz vor Ende der Garzeit die gekochten Schwarzwurzeln und das Obers dazugeben, zum Abschluss den geriebenen Parmesan untermischen und das Risotto abschmecken.

 

Tipp: Dieses Gericht ist vegetarisch, kann aber mit in Streifen geschnittenem Hühnerfilet das kurz gebraten wurde, verfeinert werden.