Archive

Schweinslungenbraten-Gugelhupf mit Pilzsauce & Apfelstreuselkuchen

Die­ses Mal gibt es ein sehr moder­nes aktu­el­les Rezept, dass sehr leicht zu bewerk­stel­li­gen ist. Als Gegen­pol zu dem Neu­en mache ich ein ganz altes Rezept von mei­ner Oma. Außer­dem besuch­te ich letz­tes Wochen­en­de einen wun­der­ba­ren Kurs, der Wein­viert­ler Kräu­ter­aka­de­mie — er inspi­rier­te mich Spitz­we­ge­rich in eine Sau­ce zu geben. Sie schmeck­te vor­züg­lich. Es gibt einen Schweins­lun­gen­bra­ten-Gugel­hupf mit Pilz­sauce und einen Apfel­streu­sel­ku­chen.

Schweins­lun­gen­bra­ten-Gugel­hupf

IMG_0172 IMG_0174 IMG_0175

Zuta­ten (4 Per­so­nen):

1 gro­ßen Schweins­lun­gen­bra­ten

20 dag dünn geschnit­te­nen rohen Bauch­speck

25 dag Sem­mel­wür­fel

3 Eier

1/4l Milch

10 dag gerie­be­nen Emmen­ta­ler

klei­ne Zwie­bel

Salz

Pfef­fer

But­ter

Mus­kat­nuss

Peter­si­lie

Zube­rei­tung:

Die Zwie­bel fein­wür­fe­lig schnei­den, in But­ter anrös­ten und mit den Sem­mel­wür­fel ver­mi­schen. Eier, Milch, Käse und die Peter­si­lie unter die Mas­se mischen. Mit Salz und Mus­kat­nuss wür­zen und eine ½ Stun­de durch­zie­hen las­sen. Den Schweins­lun­gen­bra­ten sal­zen und in einer Pfan­ne rund­her­um anbra­ten, pfef­fern und warm­stel­len. Inzwi­schen eine Gugel­hupf­form ein­fet­ten und mit Speck aus­le­gen und mit der Hälf­te der Sem­mel­fül­le fül­len. Den ange­bra­te­nen Schweins­lun­gen­bra­ten dar­auf­le­gen,  mit der rest­li­chen Sem­mel­fül­le abde­cken und mit dem rest­li­chen Speck zule­gen. Im vor­ge­heiz­tem Back­rohr bei 200° Ober-und Unter­hit­ze ca. 1 Stun­de backen.


Pilz­sauce

Zuta­ten (3 Per­so­nen):

250 g Pil­ze (bei mir waren es Baby-Kräu­ter­seit­lin­ge)

klei­ne Zwie­bel

Peter­si­lie

Spitz­we­ge­rich­blät­ter (kann weg­ge­las­sen wer­den)

¼ l Obers

Salz

Pfef­fer

2–3 Ess­löf­fel Mehl

Gal­gant und Bertram (wer es mag)

But­ter

Zube­rei­tung:

Die Zwie­bel klein­wür­fe­lig schnei­den, in But­ter anschwit­zen, die Pil­ze kurz mitrös­ten und mit dem Mehl stau­ben. Mit einem ¼ l Was­ser und dem Obers auf­gie­ßen und auf­ko­chen. Die Peter­si­lie und den Spitz­we­ge­rich fein schnei­den, zur Sau­ce geben, mit den Gewür­zen alles abschme­cken und fer­tig­ko­chen.

Tipp: Ich habe für die Pilz­sauce den Bra­ten­satz vom Schweins­lun­gen­bra­ten ver­wen­det.

IMG_0181 IMG_0184

Wis­sens­wer­tes: Der Spitz­we­ge­rich ist der berühm­tes­te Ver­tre­ter der Wege­rich­grup­pe. Die Blät­ter des Spitz­we­ge­richs eig­nen sich in der Küche fein geschnit­ten für Auf­stri­che, Gemü­se und Sup­pen. Als Heil­kraut ist er schleim­lö­send und als Hus­ten­mit­tel bekannt. Äußer­lich ange­wen­det hilft ein fri­sches, leicht zer­rie­be­nes Blatt bei Insektenstichen(auf die Stich­stel­le geben).


Apfel­streu­sel­ku­chen

IMG_0180 IMG_0189

Zuta­ten für den Kuchen­teig:

1 kg Äpfel

25 dag But­ter

15 dag Staub­zu­cker

1 Pkg. Vanil­le­zu­cker

5 Eier

36 dag Mehl

1 Pkg Back­pul­ver

1/16 l Milch (Die Hälf­te von einem 1/8 l Milch.)

Streu­seln:

20 dag But­ter

12 dag Staub­zu­cker

25 dag Mehl

5 dag gerie­be­ne Nüs­se

Zimt

Zube­rei­tung:

Die Äpfel schä­len, vier­teln, das Kern­ge­häu­se raus­ge­ben und in dün­ne Schei­ben schnei­den. Für den Kuchen­teig die But­ter, den Staub­zu­cker und den Vanil­le­zu­cker schau­mig rüh­ren. Die Eier ein­zeln unter die But­ter-Zucker­mas­se ein­rüh­ren, dann das Mehl, das Back­pul­ver und die Milch unter­rüh­ren. Die Äpfel unter dem Teig heben und auf ein gefet­te­tes und mit Mehl bestaub­tes Back­blech geben. Für die Streu­seln alle Zuta­ten mit­ein­an­der abbrö­seln und über den Teig ver­tei­len. Im vor­ge­heiz­tem Back­ofen bei 180° Ober-und Unter­hit­ze ca. 40 min backen.

Zucchini-Fenchelsuppe & Zucchini-Cordon-Bleu mit Schnittlauchsauce

Vor eini­gen Tagen beschloss ich spon­tan mei­ne Eltern zu besu­chen. Die­se besit­zen einen rie­si­gen Gemü­se­gar­ten, der ihr gan­zer Stolz ist. Vor allem die Zuc­chi­nipflan­ze ist sehr pro­duk­tiv, sodass ein Über­schuss vor­han­den war. Hoff­nungs­voll frag­te mein Vater ob ich wel­che wol­le — ich sag­te zu. Dar­aus berei­te­te ich eine Zuc­chi­ni-Fen­chel­sup­pe, Zuc­chi­ni-Cor­don bleu und eine Schnitt­lauch­sauce.

Zuc­chi­ni-Fen­chel­sup­pe

IMG_0141 IMG_0133

Zube­rei­tung (4 Per­so­nen):

60 dag Zuc­chi­ni

1 Fen­chel­knol­le

1 klei­ne Zwie­bel

2 Kar­tof­feln

Salz

Pfef­fer

Gute Lau­ne Gewürz- Blü­ten-Zube­rei­tung (von Son­nen­tor)

Sup­pen­ge­würz oder Lieb­stöckl (Mag­gi­kraut)

1/8 l Obers

But­ter

Zube­rei­tung:

Die Zwie­bel wür­fe­lig schnei­den und in zer­las­se­ner But­ter leicht anrös­ten. Zuc­chi­ni, Fen­chel­knol­le und Kar­tof­feln grob zer­schnei­den und kurz mitrös­ten. Mit 1 Liter Was­ser auf­gie­ßen, weich­ko­chen und pürie­ren. Mit den Gewür­zen abschme­cken und mit 1/8 l Obers ver­fei­nern.

Tipp: Die Gute Lau­ne-Gewürz-Blü­ten-Zube­rei­tung kann auch weg­ge­las­sen wer­den. Es macht einen sehr guten Geschmack. Es besteht aus Meer­salz, Knob­lauch, Bär­lauch, Ore­ga­no, Basi­li­kum, Ros­ma­rin, Thy­mi­an, Rin­gel­blu­men, Rosen­blü­ten, Korn­blu­men.


Zuc­chi­ni Cor­don bleu

IMG_0131 IMG_0137 IMG_0142

Zuta­ten (4 Per­so­nen):

1 gro­ße Zuc­chi­ni

ca 100 g Schin­ken

ca 100 g Gou­da

Kräu­ter­salz

Mehl

2 Eier

Brö­seln

Fett zum Aus­ba­cken

Zube­rei­tung:

Zuc­chi­ni der Län­ge nach in 0,5 cm dicke Stü­cke schnei­den und mit Kräu­ter­salz wür­zen. Je 2 Schei­ben mit dem Schin­ken und dem Käse wie ein Cor­don bleu fül­len. Mit einem Zahn­sto­cher fixie­ren und mit Mehl, Eier und den Brö­seln panie­ren und in Fett aus­ba­cken.

Bei­la­ge: Sala­te aller Art, Peter­si­li­en­kar­tof­feln, Reis, Schnitt­lauch­sauce

Tipp: Käse in Schin­ken ein­wi­ckeln, damit er nicht aus­flie­ßen kann.


Schnitt­lauch­sauce

Zuta­ten (4 Per­so­nen):

250 g Sauer­rahm

Salz

Pfef­fer

Schnitt­lauch (nach Geschmack)

Schnitt­lauch fein schnei­den, mit dem Sauer­rahm ver­rüh­ren, mit Salz und Pfef­fer wür­zen.

Gefülltes Huhn & Schichtsalat

Vor eini­gen Tagen war es wie­der soweit, mei­ne Toch­ter hat­te Geburts­tag und sie durf­te sich ihr Lieb­lings­es­sen aus­wäh­len. Da wir auch Geburs­tags­gäs­te ein­ge­la­den hat­ten, benö­tig­ten wir auch eine Jau­se. Somit gab es ein Gefüll­tes Huhn und einen Schicht­sa­lat.

Gefüll­tes Huhn

IMG_0155 IMG_0158

Zuta­ten (4 Per­so­nen):

1 gro­ßes Huhn

Salz

Bra­thendlge­würz

250g Sem­mel­würferl

¼ l Milch

3 Eier

Mus­kat­nuss

Zube­rei­tung:

Die Sem­mel­würferl sal­zen, mit den Eiern und der Milch ver­mi­schen. Eine Pri­se Mus­kat­nuss dazu­rei­ben und die Mas­se eine hal­be Stun­de zie­hen las­sen. Die Mas­se soll­te nicht zu fest und auch nicht zu weich sein. Das Huhn rei­ni­gen, mit Salz und Bra­thendlge­würz außen und im Bauch­raum wür­zen. Den Bauch des Huh­nes mit Sem­mel­fül­le fül­len und den Rest zu Knö­del for­men. Das gefüll­te Huhn auf ein tie­fes Back­blech oder in eine gro­ße Auf­lauf­form geben und mit Was­ser unter­gie­ßen. Bei 200° Grad im vor­ge­heiz­ten Back­rohr bei Ober-und Unter­hit­ze bra­ten.  Zur Hälf­te der Brat­zeit soll­te das Huhn umge­dreht wer­den und auch die rest­li­chen Knö­del wer­den dazu­ge­legt. Das Huhn und die Knö­del gehö­ren auch öfters auf­ge­gos­sen.

Bei­la­ge: Salat

Tipp: Die Brat­zeit des Huh­nes ist vom Gewicht abhän­gig, pro Kilo Fleisch ca. 1 Stun­de Brat­zeit. Wir lie­ben die mit dem Bra­ten­saft abge­gos­se­nen Sem­mel­knö­del sehr, denn sie sind beson­ders knusp­rig. Des­we­gen mache ich auch öfters mehr Sem­mel­fül­le (mehr Knödel).Für mein Huhn ver­wen­de ich das Bra­thendlge­würz von Son­nen­tor, da es kei­ne Geschmacks­ver­stär­ker ent­hält.


Schicht­sa­lat

IMG_0152 IMG_0160 IMG_0161

Zuta­ten:

20 dag Sel­le­rie­sa­lat (aus dem Glas, in Strei­fen geschnit­ten)

2 gro­ße Äpfel (klein­wür­fe­lig geschnit­ten)

20 dag Mais­kör­ner (aus der Dose)

30 dag Ana­nas ( aus der Dose in Stü­cke)

25 dag Toast­schin­ken ( in Strei­fen geschnit­ten)

2 klei­ne Stan­gen Lauch (in dün­ne Strei­fen geschnit­ten)

5 hart­ge­koch­te Eier (in Schei­ben)

40 dag Mayon­nai­se

25 dag Gou­da ( geraf­felt)

Zube­rei­tung:

Den abge­tropf­ten Sel­le­rie­sa­lat in eine gro­ße Schüs­sel fül­len, die Apfel­wür­fel dar­über­schich­ten und den abge­tropf­ten Mais dar­über­ge­ben. Als nächs­tes schich­tet man die Ana­nas­würferl und danach den in Strei­fen geschnit­te­nen Schin­ken dazu. Nun wird es mit der hal­ben Men­ge Lauch bestreut und dar­über wer­den die Eischei­ben gelegt und mit der Mayon­nai­se bestri­chen. Den rest­li­chen Lauch ver­tei­len und mit dem geraf­fel­ten Käse abde­cken. Mit einer Klar­sicht­fo­lie abde­cken und über Nacht durch­zie­hen las­sen. Vor dem Ser­vie­ren durch­rüh­ren, sal­zen und pfef­fern.

Bei­la­ge: Brot, Gebäck

Tipp: Falls der Salat geschmack­los ist, gie­ße ich noch ein biss­chen Essig vom Sel­le­rie­sa­lat dazu.

Thunfischaufstrich & Schokoküchlein

Als ich vor eini­gen Tagen von der Arbeit nach Hau­se kam, läu­te­te mein Han­dy. Es waren Bekann­te die sich zum Besuch anmel­de­ten. Also mach­te ich sofort einen Blick in den Kühl­schrank und sah, dass der Inhalt für eine Jau­se, wahr­schein­lich nicht rei­chen wür­de. Ein­kau­fen zu fah­ren, war kein The­ma, weil ich schon müde war und das Haus nicht mehr ver­las­sen woll­te. Ich führ­te eine Bestands­auf­nah­me mei­ner Lebens­mit­tel durch. Brot und Gebäck war tief­ge­fro­ren, 2 Dosen Thun­fisch im Kühl­schrank und Back­zu­ta­ten waren auch aus­rei­chend vor­han­den. Nach kur­zer Über­le­gung hat­te ich mich für einen Thun­fisch­auf­strich und war­me Scho­ko­küch­lein ent­schie­den.

 

Thun­fisch­auf­strich

IMG_0087

 

Zuta­ten:

2 Dosen Thun­fisch in Öl

12 dag But­ter

2–3 Essig­gurkerl

3 hart­ge­koch­te Eier

3 Ess­löf­fel Mayon­nai­se

Salz

Pfef­fer

 Senf (ca 1 schwa­chen Ess­löf­fel)

 

Zube­rei­tung:

Vom Thun­fisch das Öl abgie­ßen, die Essig­gurkerl fein schnei­den und die geschäl­ten Eier nicht zu fein hacken. Die But­ter schau­mig rüh­ren und alle Zuta­ten rasch unter­men­gen.

 

Tipp: Mir per­sön­lich ist es wich­tig, Fisch­kon­ser­ven aus zer­ti­fi­ziert nach­hal­ti­ger Fische­rei zu kau­fen.

 

 


 

Scho­ko­küch­lein

IMG_0093

 

Zuta­ten (12 Stück):

150 g Scho­ko­la­de

100 g But­ter

Pri­se Salz

4 Eier

150 g Mehl

100 g Staub­zu­cker

1 Pkg. Vanil­le­zu­cker

½ Pkg. Back­pul­ver

Scho­ko­stück­chen

 

Zube­rei­tung:

Scho­ko­la­de, But­ter und eine Pri­se Salz, über einem Was­ser­bad zum Schmel­zen brin­gen. Eidot­ter, Staub­zu­cker und Vanil­le­zu­cker schau­mig rüh­ren, geschmol­ze­ne Scho­ko­la­de dazu­rüh­ren. Danach Mehl und Back­pul­ver unte­rüh­ren, Eiklar zu Schnee schla­gen und vor­sich­tig unter die Mas­se heben. Muf­fins­back­form mit dem dazu­ge­hö­ri­gen Papier aus­le­gen, mit dem Teig fül­len und in die Mit­te ein Stück Scho­ko­la­de hin­ein­drü­cken. Bei 180°Grad ‚Ober- und Unter­hit­ze ca 17 Minu­ten backen. Mit Staub­zu­cker bestreu­en.

 

Tipp: Die Küch­lein schme­cken am bes­ten wenn sie noch warm sind, da das Inne­re noch flüs­sig ist.

Ich habe sie erst in das Back­rohr gege­ben, als wir mit der Jau­se begon­nen haben.

Putenfleisch mit Schinken-Käsesauce & Zwetschkenknödel

Heu­te habe ich ein Rezept mit Puten­fleisch, es geht schnell, ist Gäs­te­taug­lich und sehr sät­ti­gend. Da die Zwetsch­ken zur Zeit reif sind, machen wir heu­te einen Klas­si­ker. Da ich sie jah­re­lang nicht geges­sen habe, habe ich sie für mich wie­der neu ent­deckt. 

Es gibt Puten­schnit­zel mit Schin­ken-Käse-Sau­ce und Zwetsch­gen­knö­del.

 

Puten­schnit­zel mit Schin­ken-Käse-Sau­ce

IMG_0123

 

Zuta­ten (für 4 Per­so­nen):

4 Puten­schnit­zel

10 dag Schin­ken

1/8 l Hüh­ner­sup­pe ( ersatz­wei­se Was­ser mit Sup­pen­wür­fel )

1 gro­ßen Ess­löf­fel glat­tes Mehl

¼ l Obers

4 klei­ne Stück Rah­me­ckerl­kä­se

Öl

Salz

Pfef­fer

 

Zube­rei­tung:

Die Puten­schnit­zel sal­zen. In einer Pfan­ne Öl erhit­zen und beid­sei­tig kurz anbra­ten. Aus der Pfan­ne neh­men und auf einem Tel­ler warm stel­len. Den in dün­ne Strei­fen geschnit­te­nen Schin­ken im Bra­ten­rück­stand rös­ten, mit dem Mehl bestreu­en und kurz unter­rüh­ren. Mit der Sup­pe und dem Obers auf­gie­ßen und auf­ko­chen. Den Rah­me­ckerl­kä­se auf einem Tel­ler zer­drü­cken und in die Sau­ce geben und sofort unter­rüh­ren bis er geschmol­zen ist. Mit Salz und Pfef­fer wür­zen, das Puten­fleisch dazu­ge­ben und bei gerin­ger Hit­ze noch­mals erwär­men.

 

Bei­la­ge: Reis, Nudeln, Grü­ner Salat

Tipp: Ich neh­me immer Raps­öl, da es reich an unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren ist.

 

 

Zwetsch­ken­knö­del

IMG_0035 

 

Zuta­ten (12 Stück):

250 g Top­fen

100 g Mehl

30 g But­ter

1 Dot­ter

Pri­se Salz

12 Stück Zwetsch­ken

Brö­sel

But­ter

Zucker

 

Zube­rei­tung:

But­ter aus dem Kühl­schrank geben, damit sie nicht zu hart ist. Top­fen, Mehl, But­ter, Dot­ter und Salz zu einem Teig ver­kne­ten und ca. ½ Stun­de kalt stel­len. Den Teig in eine Rol­le for­men und mit einem Mes­ser 12 Stü­cke abschnei­den. Ein Stück neh­men, flach aus­ein­an­der drü­cken, eine Zwetsch­ke dar­auf­le­gen und mit dem Teig umhül­len. In der bemehl­ten Hand­flä­che dre­hen, dass der Knö­del rund wird. Leicht gesal­ze­nes Was­ser zum Kochen brin­gen und die Knö­del ein­le­gen. Die Knö­del nicht zu stark kochen, eher zie­hen las­sen, da sie auf­plat­zen kön­nen. Koch­zeit ca. 15 min. In einer Pfan­ne, But­ter erhit­zen und eine belie­bi­ge Men­ge Brö­sel dar­in bräu­nen. Vom Herd neh­men und den Kris­tall­zu­cker nach Geschmack zufü­gen. Knö­del dar­in wäl­zen.

Tipp: Die­se Men­ge reicht für 6 Stück Maril­len oder Pflau­men. Wenn man mehr möch­te, ein­fach die dop­pel­te Men­ge vom Teig machen. Den Zucker gebe ich immer erst dazu, wenn die Brö­sel vom Herd sind, sonst kann es pas­sie­ren, dass er durch die Hit­ze zu kara­mel­li­sie­ren beginnt. Dadurch ent­ste­hen har­te Klum­pen. Wei­ters neh­me ich statt But­ter, Ceres soft, da die­se nicht so schnell ver­brennt.

IMG_0025 IMG_0026 IMG_0027

 

 

Wich­tig ist es auch die Hän­de zu bemeh­len, da der Teig kleb­rig ist. Ich wal­ze sogar die koch­fer­ti­gen Knö­del bevor ich sie ins Was­ser gebe, noch­mals im Mehl. Even­tu­ell einen Pro­be­knö­del kochen.

Kürbissuppe & Kürbis-Mohn-Kuchen

Vor ein paar Tagen läu­te­te die Glo­cke von mei­ner Haus­tü­re, es war mei­ne Schwes­ter, die mich besuch­te. Im Gepäck hat­te sie einen Kür­bis aus ihrem Gar­ten. Dar­aus mach­te ich fol­gen­de Gerich­te: Kür­bis­sup­pe und einen Kür­bis-Mohn-Kuchen.

 

Kür­bis­sup­pe

IMG_0109 IMG_0122 

Zube­rei­tung ( 4 Per­so­nen):

600g Kür­bis (Hok­kai­do)

1 klei­ne Zwie­bel

1 Knob­lauch­ze­he

But­ter

Lor­beer­blatt

Salz

Pfef­fer

Papri­ka edel­süß

Sup­pen­pul­ver

Obers

2 Kar­tof­feln

 

Zube­rei­tung:

Kür­bis schä­len (beim Hok­kai­do kann die Scha­le mit­ge­kocht wer­den), Kern­ge­häu­se ent­fer­nen und in gro­be Stü­cke zer­tei­len. Die fein­ge­hack­te Zwie­bel in But­ter anrös­ten, fein­ge­schnit­te­ne Knob­lauch­ze­he, 1 Tee­löf­fel Papri­ka und den Kür­bis kurz mitrös­ten. Mit 1 Liter Sup­pe (ersatz­wei­se Was­ser mit Sup­pen­wür­fel) auf­gie­ßen. Grob gewür­fel­te Kar­tof­feln und 1 Lor­beer­blatt dazu­ge­ben und alles weich­ko­chen. Lor­beer­blatt ent­fer­nen und die Sup­pe pürie­ren. 1/8 l Obers ein­rüh­ren und mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

 

Tipp:

1) Ich wür­ze auch mit Gal­gant und Bertram.

2) Als Ein­la­ge schme­cken gerös­te­te Weiß­brot­wür­fel und ein Sprit­zer Kür­bis­kern­öl.

 

Kür­bis-Mohn-Kuchen

 IMG_0107 IMG_0113 IMG_0115

 

Zuta­ten:

200 g But­ter

100 g Staub­zu­cker

1 Pkg Vanil­le­zu­cker

7 Eier

100 g Zucker

300 g gerie­be­ner Kür­bis

250 g gemah­le­ner Mohn

100 g Mehl

½ Pkg Back­pul­ver

80 g Spei­se­stär­ke ( Mai­ze­na )

1/8 l Sauer­rahm

Pri­se Salz

Zimt

Rum

 

 

Zube­rei­tung:

Den But­ter, Staub­zu­cker, Vanil­le­zu­cker, 7 Eidot­ter und eine Pri­se Salz schau­mig rüh­ren. Sauer­rahm, gerie­be­nen Kür­bis, 2 Ess­löf­fel Rum und einen hal­ben Tee­löf­fel Zimt unter die Dot­ter­mas­se rüh­ren. Mohn, Mehl, Back­pul­ver und die Stär­ke ver­mi­schen und in den Teig ein­rüh­ren. 7 Eiklar mit dem Kris­tall­zu­cker zu Schnee schla­gen und vor­sich­tig mit einer Teigs­pach­tel unter die Mas­se heben. In eine befet­te­te und bemehl­te Auf­lauf­form unge­fähr 36 x 27 cm ( Ultra­Pro Auf­lauf­form 3,3 l von Tup­per) fül­len. Bei 180°Grad Ober- und Unter­hit­ze ca. 50 min backen. Aus­küh­len las­sen und mit Staub­zu­cker bestreu­en.

Tipp:

1) Den Mohn habe ich vor der Zube­rei­tung mit einer Mohn­müh­le gerie­ben, dadurch schmeckt er bes­ser.

2) Auf mei­nem Bild habe ich den Kuchen noch lau­warm in run­de Schei­ben aus­ge­sto­chen, gezu­ckert, mit Scho­ko­sauce ver­ziert und eini­ge Tup­fer Schlag­obers dazu­ge­ge­ben — Fer­tig, war ein wun­der­ba­res Des­sert.

3) Man könn­te die­se Kuchen­mas­se auch auf ein Back­blech strei­chen, dadurch ver­kürzt sich die Back­zeit.

IMG_0103

Die im oben gezeig­ten Bild sind die Hok­kai­do und die Hal­lo­we­en­kür­bis­se. Sie sind Sor­ten die sich zum Backen eig­nen.

Laucheintopf & Brombeerauflauf

Wenn man nach dem Kalen­der geht, ist es noch Som­mer, aber gefühlt ist es Herbst. Da habe ich mir gedacht, wie wäre es mit 2 herbst­li­chen Gerich­ten. Als Haupt­spei­se gibt es einen Lauch­ein­topf, der sehr schnell gemacht ist und als Nach­spei­se einen Brom­beer­auf­lauf.

 

Lauch­ein­topf

IMG_0068 IMG_0071

 

 

Zuta­ten (4 Per­so­nen):

40 dag Schwei­ne­schul­ter

1 Zwie­bel

2 gro­ße Stan­gen Lauch

40 dag Karot­ten

60 dag Kar­tof­feln

Salz

Pfef­fer

Sup­pen­wür­fel ( fer­ti­ge Sup­pe )

Gal­gant, Bertram (wer es mag)

Öl

 

Zube­rei­tung:

Schweins­schul­ter in klei­ne­re Stü­cke zer­tei­len und den Zwie­bel fein wür­feln. Lauch und Karot­ten in 1 cm gro­ße Rin­ge und die Kar­tof­feln in grö­ße­re Stü­cke schnei­den.

Öl in einer Pfan­ne erhit­zen und die Zwie­bel dar­in braun anrös­ten. Die Schwei­ne­schul­ter kurz mit­bra­ten und mit Was­ser oder Sup­pe auf­gie­ßen. Das Gemü­se hin­zu­fü­gen, sal­zen und weich­düns­ten. Mit den Gewür­zen abschme­cken.

Bei­la­ge: Baguette, Brot

Tipp: Ich habe beim Anrich­ten noch fein­ge­schnit­te­ne Peter­si­lie dar­über­ge­streut.

 

 

Brom­beer­auf­lauf

IMG_0074 IMG_0078 

Zuta­ten (4 Per­so­nen):

500 g Top­fen

120 g Grieß

50 g But­ter

100 g Zucker

4 Eier

1 Pkg. Vanil­le­zu­cker

500 g Brom­bee­ren

 

Zube­rei­tung: 

In einem Topf, But­ter erwär­men (nicht zu heiß). Top­fen, Grieß, Zucker, Vanil­le­zu­cker, 4 Eidot­ter und die erwärm­te But­ter mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Den Teig eine hal­be Stun­de quel­len las­sen und mit steif­ge­schla­ge­nem Eiklar ver­mi­schen. Die gewa­sche­nen Brom­bee­ren vor­sich­tig unter den Teig heben und in eine befet­te­te Auf­lauf­form fül­len. Bei 180°C ‚ca. 50 min, bei Ober- und Unter­hit­ze, backen und mit Staub­zu­cker bestreu­en.

 

Tipp:

1) Ich hebe das steif­ge­schla­ge­ne Eiklar immer vor­sich­tig mit einer Teigs­pach­tel unter den Teig. Dadurch wird die Mas­se beim Backen flau­mi­ger.

2) Anstatt Brom­bee­ren kann man auch Hei­del­bee­ren ver­wen­den.

 

Brom­bee­ren

IMG_0072

 

 

Wis­sens­wer­tes:

Sie ent­hal­ten viel Vit­amin C, Kali­um, Kal­zi­um und haben einen hohen Eisen­ge­halt. Am bes­ten wer­den sie frisch gepflückt. Hat man aber die­se Mög­lich­keit nicht, ist beim Ein­kauf fol­gen­des zu beach­ten: ihre Far­be soll glän­zend sein und das Frucht­fleisch fest.

Forelle, Mangold & Maulwurfstorte

Wie ihr schon im vor­her­ge­hen­den Bei­trag gele­sen habt, bezie­he ich eine Bio­kis­te, die wöchent­lich zu mir nach Hau­se gelie­fert wird. Die­ses mal war Man­gold dabei, damit wer­de ich eine Gemü­se­bei­la­ge zube­rei­ten. Da wir ger­ne Forel­len essen und das wun­der­bar mit dem Man­gold har­mo­niert, wird es auch davon ein Rezept geben. Als Nach­spei­se gibt es heu­te eine Maul­wurfstor­te, da mach ich mei­nem  Mann eine Freu­de, denn er ist eine Nasch­kat­ze.


Forel­le

IMG_0051 

Zuta­ten (für 2 Per­so­nen):

2 Forel­len

Salz

Peter­si­lie

Zitro­ne

Knob­lauch

But­ter

Öl

Zube­rei­tung:

Forel­le rei­ni­gen, tro­cken tup­fen und außen sal­zen. Den Bauch des Fisches sal­zen und den in dün­ne Schei­ben geschnit­te­nen Knob­lauch, die Peter­si­lie und die in Schei­ben geschnit­te­ne Zitro­ne, hin­ein­ge­ben.

IMG_0043

Außen bestäu­be ich die Forel­le noch leicht mit Mehl. Ab damit in die Pfan­ne, in der 1 Essl. But­ter

mit etwas Öl erhitzt wur­de. Auf jeder Sei­te ca. 4 min. bra­ten.

Bei­la­ge: Man­gold, Peter­si­li­en­kar­tof­feln, grü­ner Salat

Tipp: 

1) Peter­si­lie gebe ich immer im Gan­zen in den Fisch­bauch.

2) Man erkennt dass der Fisch fer­tig ist, wenn sich die Rücken­flos­se leicht raus­zie­hen lässt.

3) Zur But­ter gebe ich beim Anbra­ten immer etwas Öl dazu, sonst wür­de sie bei zu hoher Hit­ze schnell ver­bren­nen.

4) Da die Zitro­ne schon ange­schnit­ten ist, wer­den noch eini­ge Schei­ben ins Fett zum Anbra­ten dazu­ge­ge­ben.

5) Es wäre sinn­voll Bio­zi­tro­nen zu neh­men.


 Man­gold 

 IMG_0039 IMG_0040 

Zuta­ten (für 2 Per­so­nen):

1 Stück Man­gold, ca. 700 g (ver­liert 2/3 sei­nes Volu­mens)

1 klei­ne Zwie­bel

1 gro­ße Knob­lauch­ze­he

Salz

Pfef­fer

Gal­gant, Bertram

1/8l Obers

Gemü­se­sup­pen­pul­ver

But­ter, Öl

Zube­rei­tung:

Den Strunk des Man­golds abschnei­den, so dass er in ein­zel­ne Tei­le zer­fällt und mit Was­ser rei­ni­gen. Den wei­ßen Stiel des Man­gold­blat­tes von den Blät­tern schnei­den. Bei­de Tei­le in ca. 0,5 cm dicke Strei­fen schnei­den. In einer Pfan­ne eine But­ter-Ölmi­schung erhit­zen, die fein­ge­wür­fel­te Zwie­bel dar­in kurz anschwit­zen und den wei­ßen Teil des Man­golds mit den fein­ge­schnit­te­nen Knob­lauch dazu­ge­ben. Danach ca. 5min. mit­bra­ten und die geschnit­te­nen Blät­ter hin­ein­ge­ben, mit einem 1/8l Was­ser und den Obers auf­gie­ßen.

Gemü­se­sup­pen­pul­ver nach Geschmack zufü­gen, sal­zen und Flüs­sig­keit ein­re­du­zie­ren, damit eine fast cre­mi­ge Kon­sis­tenz ent­steht. Gemü­se soll­te noch Biss haben, mit Pfef­fer, Gal­gant und Bertram wür­zen.

Tipp:
1) Ich neh­me immer Sup­pen­pul­ver das bio­lo­gisch ist, es ent­hält kein Glut­amat.

2) Pfef­fer immer zum Schluss in ein Gericht geben, da er sei­nen vol­len Geschmack erhält.

Wis­sens­wer­tes: 

Gal­gant schmeckt ähn­lich wie Ing­wer. Da dem bio­lo­gi­schen Sup­pen­pul­ver manch­mal der wür­zi­ge Geschmack fehlt, ist die­ses Gewürz sehr hilf­reich. Es wirkt geschmacks­ver­stär­kend.

Außer­dem ist er wohl dos­siert aus­ge­spro­chen gesund.

Bertram hat eine gewis­se Schär­fe, eine Pri­se in jedem Fleisch-, Sup­pen- oder Gemü­se­ge­richt kann nicht scha­den. Man kann ihn auch auf ein But­ter­brot streu­en, da er sehr gesund ist.

Erhält­lich sind bei­de Gewür­ze meis­tens im Reform­haus (bei den Hil­de­gard von Bin­gen Pro­duk­ten).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen hier: 

http://hildegardvonbingen.info/mittel/elixiere-tropfen/galgant-krautertropfen/

http://www.st-hildegard.com/de/hildegard-heilkunde/40-galgant-gewuerz-des-lebens-und-der-liebe.html

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/bertram.htm


Maul­wurfstor­te

IMG_0056 IMG_0058 

Zuta­ten (ca. 12 Stück):

Spring­form 26 cm Durch­mes­ser

14 dag But­ter

20 dag Staub­zu­cker

1 Pkg. Vanil­le­zu­cker

6 Eier

14 dag glat­tes Mehl

½ Pkg. Back­pul­ver

1 Pkg. Scho­ko­flo­cken

3 Bana­nen

Maril­len­mar­me­la­de

2 Becher Obers

2 Essl. Staub­zu­cker

2 Pkg. Sah­nesteif

Zube­rei­tung:

But­ter mit Staub­zu­cker, Vanil­le­zu­cker und den Dot­tern schau­mig rüh­ren. Mehl und Back­pul­ver dar­un­ter­rüh­ren, geschla­ge­nes Eiklar und Scho­ko­flo­cken unter­he­ben. In eine gefet­te­te und bemehl­te Spring­form die Mas­se ein­fül­len, bei 180° Ober-/Un­ter­hit­ze, 40 min backen.

Die erkal­te­te Tor­te mit einem Löf­fel vor­sich­tig aus­höh­len und einen 1,5 cm dicken Rand las­sen.

IMG_0053 

Die Tor­ten­stü­cke die her­aus­ge­ar­bei­tet wur­den, zer­brö­seln. Den Tor­ten­bo­den mit Maril­len­mar­me­la­de bestrei­chen und mit den, in Schei­ben geschnit­te­nen Bana­nen, bele­gen.

Obers schla­gen, 2 Essl. Staub­zu­cker und das Sah­nesteif ein­rüh­ren. 2/3 der Tor­ten­brö­sel unter­he­ben und kup­pel­för­mig auf den Tor­ten­bo­den auf­strei­chen. Die übrig geblie­be­nen Tor­ten­brö­sel gleich­mä­ßig dar­über streu­en und leicht andrü­cken.

Tipp:
Das Mehl sie­ben, dadurch wird jedes Gebäck flau­mi­ger.

Chili-Hühnchen & Hühnersuppe

Da ich jede Woche eine Bio-Gemü­se-Obst-Kis­te bezie­he und die­ses Mal Lauch dabei war, über­leg­te ich mir ein Gericht, in dem ich das Gemü­se ver­ko­chen konn­te. Da ich sehr vie­le Rezep­te besit­ze, ist mir das geschmor­te Chi­li-Hühn­chen ins Auge gesto­chen. Rasch besorg­te ich alle Zuta­ten und mach­te mich an den Herd.


Hüh­ner­sup­pe

Beim Zer­le­gen des Hühn­chens blieb mir das Gerip­pe über, mit dem ich eine Hüh­ner­sup­pe zube­rei­te­te. Hüh­ner­sup­pe ist vor allem im Win­ter bei Erkäl­tungs­krank­hei­ten aus­ge­spro­chen hilf­reich.

IMG_0019 IMG_0032

Zuta­ten:

½ Sup­pen­huhn (das Gerip­pe des Chi­li-Hühn­chens)

1 Bund Sup­pen­grün

1 1/2l Was­ser

Pfef­fer­kör­ner

Salz, Mus­kat­nuss

evtl. Hüh­ner­sup­pen­wür­fel

Lieb­stö­ckel (Mag­gi­kraut)

Zube­rei­tung:

Das Huhn mit dem gewa­sche­nen, geputz­ten Sup­pen­grün in 1 1/2l gesal­ze­nem Was­ser auf den Herd stel­len. Pfef­fer­kör­ner die in einem Mör­ser leicht ange­sto­ßen wer­den und eini­ge Blät­ter vom Lieb­stö­ckel dazu­ge­ben. Die Sup­pe bei gerin­ger Hit­ze ca. 1 Stun­de köcheln las­sen; absei­hen und abschme­cken. Eine Pri­se Mus­kat­nuss dazu­rei­ben.

Bei­la­ge: Sup­pen­nu­deln, Sup­pen­ge­mü­se (vom Sup­pen­an­satz)

Tipps: 1) Ich gebe immer ein biss­chen Zwie­bel­scha­le in die Sup­pe , macht eine schö­ne Far­be.

            2) Man kann auch das Hüh­ner­fleisch, das auf den Kno­chen ist, aus­lö­sen und in die Sup­pe geben.

            3) Wei­ters, gebe ich auch in sehr vie­len mei­ner Gerich­te die Gewür­ze Gal­gant und Bertram dazu.


Chi­li-Hühn­chen

IMG_0023

Zuta­ten:

1 gan­zes Huhn

2–3 Stan­gen Lauch

1 mit­tel­gro­ße Zwie­bel

3–4 Knob­lauch­ze­hen, Öl, Salz

1 Tee­löf­fel getrock­ne­ter Thy­mi­an

1 Fla­sche Chi­li­sauce (250 ml), fin­det man im Super­markt im Regal bei Cock­tail­sauce, Sau­ce Tata­re etc., bit­te nicht vom Asia­re­gal neh­men ( zu scharf ).

ersatz­wei­se Grill­sauce

200g Schlag­obers

Hüh­ner­sup­pe (ersatz­wei­se 1 Wür­fel Hüh­ner­sup­pe)

1 Dose geschäl­te Toma­ten (850 ml)

Chili­pul­ver, Pfef­fer

Zube­rei­tung:

Lauch put­zen, waschen, längst, hal­bie­ren und in gro­be Stü­cke schnei­den.

Zwie­bel und Knob­lauch schä­len. Zwie­beln grob wür­feln und Knob­lauch hal­bie­ren.

Zwie­bel und Knob­lauch in Öl kurz anbra­ten, Lauch zufü­gen, kurz mit­bra­ten.

Mit Salz und Thy­mi­an wür­zen. 1/8 l Hüh­ner­sup­pe (Hüh­ner­sup­pen­wür­fel),

Chi­li­sauce und Obers ein­rüh­ren. Toma­ten samt Saft zugie­ßen, grob zer­klei­nern und auf­ko­chen,

zuge­deckt 5 min. köcheln.

Hühn­chen zer­tei­len und mit Salz und Chili­pul­ver ein­rei­ben. In eine Brat­pfan­ne legen und die Sau­ce

dar­über­gie­ßen. Alles im vor­ge­heiz­ten Back­rohr bei 200°C Ober-/ Unter­hit­ze, ca. 1 Stun­de bra­ten. 

Bei­la­ge: Kar­tof­feln, Baguette

Tipps: 1) Falls es nicht zu scharf wer­den soll, dass Chili­pul­ver ein­fach weg­las­sen.

           2) Wenn die Haut des Hühn­chens knusp­rig wer­den soll, dann soll­te man es auf die Sau­ce legen.

 Die­ses Gericht reicht für 4 Per­so­nen.