Archiv | März 2017

Pastinaken-Currysuppe


Bei der letz­ten Lie­fe­rung  mei­ner Bio­kis­te waren wie­der Pas­ti­na­ken dabei, da muss ich auch immer Nach­den­ken, was dar­aus kre­iert wer­den soll. Das in der Anti­ke sehr belieb­te Wur­zel­ge­mü­se war im Mit­tel­meer­raum behei­ma­tet und wur­de von den Römern und Grie­chen kon­su­miert. Bis ins 18. Jahr­hun­dert gehör­ten sie noch zum Grund­nah­rungs­mit­tel, danach ver­lo­ren sie durch den Anbau von Kar­tof­feln an Bedeu­tung. Sie schme­cken leicht nus­sig und wenn sie bei der Ern­te etwas Frost abbe­kom­men wer­den sie auch süßer, denn durch die Käl­te wird die in den Wur­zeln ein­ge­la­ger­te Stär­ke in Zucker umge­wan­delt. Sie ist reich an Kali­um, Fol­säu­re, etwas Vit­amin C, Magne­si­um, Kup­fer, Phos­phor und Vit­amin B 6. Sie wirkt auch ent­kramp­fend, harn­trei­bend und anti­rheu­ma­tisch. Sie schme­cken auch sehr gut als Püree, Pom­mes fri­tes, Gemü­se­bei­la­ge, aber bei mir gibt es sie heu­te als Pas­ti­na­ken-Cur­ry­sup­pe.


Zuta­ten für 4 Per­so­nen:

500 g geschäl­te Pas­ti­na­ken

200 g meh­li­ge Kar­tof­feln

1 Teel. Cur­ry­pul­ver

60 g fein­ge­hack­te Zwie­bel

1 l Gemü­se­sup­pe (ersatz­wei­se Sup­pen­wür­fel- oder pul­ver)

300 ml Milch (hat weni­ger Kalo­ri­en als Obers)

Salz

Pfef­fer

Öl

Ich neh­me auch immer Gal­gant und Bertram dazu, muss aber nicht sein.

 

Zube­rei­tung:

Pas­ti­na­ken und Kar­tof­feln schä­len und in gleich gro­ße Stü­cke schnei­den. In einem Topf das Öl erhit­zen und die fein­ge­hack­te Zwie­bel leicht anrös­ten, soll­te nicht zuviel Far­be haben, danach die Kar­tof­feln, Pas­ti­na­ken und 1 Tee­löf­fel Cur­ry kurz mitrös­ten. Mit der Gemü­se­sup­pe auf­gie­ßen und ca. 20 Minu­ten köcheln las­sen (bis das Gemü­se weich ist), die Milch dazu­ge­ben und alles fein pürie­ren. Mit den Gewür­zen abschme­cken. Als Ein­la­ge pas­sen sehr gut gerös­te­te Brot­wür­feln.