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Monat: Juli 2015 -

Himbeer-Joghurttorte mit Schneehaube

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Mich gelüstete es irgendetwas Süßes mit Himbeeren zu essen - gedacht, Zutaten besorgt und produziert. Es wurde eine himmlische Himbeer-Joghurttorte mit Schneehaube und sie hat zum dahin schmelzen geschmeckt.


 

Zutaten für eine Himbeer-Joghurttorte mit Schneehaube:

Tortenform mit einem Durchmesser von 26 cm

Teig:

120 g weiche Butter

4 Eier

Prise Salz

100 g Staubzucker (Puderzucker)

200 g Kristallzucker

1 Pkg Vanillezucker

120 g Mehl

1 Teel Backpulver

30 g Mandelblättchen


 

Zubereitung:

Die Butter mit dem Staubzucker und Vanillezucker schaumig rühren, die Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, unter die Teigmasse rühren und auf 2 Springformen mit 26 cm Durchmesser verteilen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz kurz aufschlagen, den Kristallzucker unterrühren und zu einem festen Eischnee schlagen. Den Eischnee über beide Teigmassen streichen und einen Boden mit den Mandelblättchen bestreuen, im vorgeheiztem Backofen bei 180° Grad; Ober-und Unterhitze ca. 30 Minuten backen und danach auskühlen lassen.


 

Zutaten für die Creme:

500 g Joghurt

250 ml Schlagobers (Sahne)

2 Pkg. Vanillezucker

1/16 l (ca. 60 ml) Himbeersirup

7 Blatt Gelantine

250 g Himbeeren


 

Zubereitung:

Die Gelantine im kaltem Wasser einweichen und das Schlagobers fest schlagen. Das Joghurt mit dem Vanillezucker und dem Himbeersirup verrühren, die Gelantine ausdrücken, in einem Topf erhitzen und zügig unter die Joghurtmasse rühren. Das geschlagene Obers vorsichtig unterheben und die Himbeeren untermischen.


 

Fertigstellung:

Den Tortenboden ohne Mandelblättchen wieder mit dem Tortenring umschließen, die Creme darüber verteilen, den 2. Boden darüberlegen und im Kühlschrank ca. 4 Stunden kalt stellen.

 

Tipp: Die Tortenböden können auch nacheinander gebacken werden.




Weißkraut-Karottensalat (Weißkohl-Karottensalat)

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Diese Woche war in meiner Biokiste ein Weißkraut (Kohl) und ich wusste nicht so recht was damit geschehen sollte. Einen normalen Krautsalat mit Essig, Öl, Kümmel, Zucker und Salz, so wie er von mir sehr gerne gegessen wird, verweigert meine Familie, also musste eine neue Salatrezeptur ausprobiert werden. Ausprobiert wurde ein Weißkraut-Karottensalat - und sieh da, er fand bei meinen zu Bekochenden, Zustimmung - er schmeckte sehr köstlich.


 

Zutaten für einen Weißkraut-Karottensalat (Weißkohl-Karottensalat)
500g Weißkraut (Weißkohl)
4 Karotten
100 ml Buttermilch
5 Essl. Mayonnaise
80 g Obers (Sahne)
4 Essl. Zitronensaft
2 Essl. Essig (bei mir war es Weißweinessig)
2 Essl Kristallzucker
½ Teel Salz
Prise gemahlener Pfeffer
Prise gemahlener Kümmel


 

Zubereitung:
Das Kraut in feine Streifen schneiden und mit den Händen etwas durchdrücken, die Karotten schälen und raspeln. Für die Marinade die restlichen Zutaten glatt verrühren, mit dem Kraut und den Karotten vermischen, zudecken und für 2 Stunden kühl stellen.




Lavendelsirup

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Unser Lavendel war heuer sehr fleißig und hat viele Blüten produziert, also habe ich seine Tätigkeit gewürdigt und einen Lavendelsirup hergestellt. Er schmeckt wunderbar als Sirupsaft und ist auch sehr köstlich mit Sekt oder auch im Gespritzten. Der Lavendel liebt karge, trockene Böden und ist sehr anspruchslos, die Blüten und Blätter können frisch verwendet werden, oder sie werden getrocknet. Getrockneter Lavendel in Kleiderschränke ist ein sehr guter Mottenschutz und außerdem riecht es gut - er wirkt auf uns Menschen harmonisierend und hilft bei Einschlafstörungen.

 


 

Zutaten für Lavendelsirup:

2 lockere Hände voll Lavendelblüten-und blätter

2,5 kg Kristallzucker

3 unbehandelte Zitronen, am besten Bio

80 g Zitronensäure

3 l Wasser


 

Zubereitung:

Das Wasser mit dem Zucker aufkochen, rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Zitronensäure unterrühren. Vom Herd nehmen, den Lavendel und die geviertelten Zitronen dazugeben, den Topf luftdicht abschließen und 3 Tage ziehen lassen. Abseihen. nochmals kurz aufkochen, in sterile Flaschen abfüllen und gut verschließen.




Ribisel-Topfenschnitte (Johannisbeer-Quarkkuchen)

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Letztes Jahr wurde von uns ein Ribiselstrauch (Johannisbeerstrauch) in unserem Garten gepflanzt, ein ziemlich kleiner Strauch, aber er hatte heuer sogar schon einige Früchte. Natürlich nicht ausreichend für einen Kuchen, die mussten dieses Mal noch gekauft werden. Ribisel sind sehr reich an Vitamin C und Kalium und enthalten viel Eisen und Magnesium. In meinem Elternhaus gab es unzählige Ribiselsträucher und wir Kinder durften immer unfreiwillig bei der Ernte helfen, das war für uns immer eine total langweilige Arbeit. Aber die Marmelade und den Sirup der daraus gemacht wurde, konsumierten wir sehr gerne.


 

Zutaten:
Teig:
250 g Butter
250 g Staubzucker (Puderzucker)
5 Eier
1 Pkg. Vanillezucker
Zitronensaft von einer halben Zitrone
2 cl Rum
Prise Salz
250 g griffiges Mehl
1 Pkg Backpulver (ich nehme immer Weinsteinbackpulver)

Belag:
500 g Ribiseln (Johannisbeeren)
250 g Topfen (Quark)
2 Eier
40 g Staubzucker (Puderzucker)
40 g Kristallzucker


 

Zubereitung:
Die Butter mit dem Staubzucker, Vanillezucker, Rum und Zitronensaft sehr schaumig rühren. Nach und nach die Eier einzeln unterrühren und zum Schluss das mit Backpulver vermischte Mehl unterheben. Den Teig auf ein gefettetes und bemehltes Backblech streichen. Für den Belag den Topfen mit dem Staubzucker und 2 Eidotter verrühren. Das Eiklar mit dem Kristallzucker zu einem festen Eischnee schlagen und vorsichtig unter die Topfenmasse heben. Diese Masse über dem auf dem Backblech befindlichen Teig streichen und die Ribiseln darüber verteilen. Im vorgeheiztem Backofen bei 180°Grad, Ober-und Unterhitze ca. 40 Minuten backen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Tipp: Für den Teig alle Zutaten zimmerwarm verwenden, es könnte sonst sein das der Teig beim Unterrühren der Eier grießelig wird.




Mediterranes Mozzarellabrot

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Heiß, heiß und nochmals heiß - Temperaturen wie in Italien und auch das südliche Lebensgefühl stellt sich bei mir ein, einfach traumhaft. Da wir jetzt sehr oft Grillen und ich verhindern möchte, dass mein Backofen in eine Depression verfällt, da die Küche meistens kalt bleibt, habe ich ein mediterranes Mozzarellabrot gebacken. Es schmeckt ausgezeichnet zu Gegrilltem.


 

Zutaten für ein Brot:
Teig:
500 g Mehl universal
1 Pkg Trockengerm (Trockenhefe)
1 Teel. Salz
1 Teel Kristallzucker
2 Essl. Olivenöl

Belag:
2 Kugeln Mozzarella
6 Essl. frisch geriebenen Parmesan
4 Stiele Basilikum
1 Teel. Kräutersalz (vorzugsweise mediterran)
2 Essl. Olivenöl


 

Zubereitung:
Die Germ (Hefe) mit dem Zucker, dem Olivenöl in 320 ml lauwarmes Wasser geben und miteinander verrühren. Zugedeckt ca. 10 Minuten zur Seite stellen. Das Mehl mit dem Salz in einer Rührschüssel vermischen, die Germmischung zufügen, alles zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden, das Basilikum reinigen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (ca. 30 x 40 cm), mit dem Parmesan bestreuen, danach die Mozzarellascheiben verteilen, mit den abgezupften Basilikumblättchen belegen und mit etwas Kräutersalz würzen. Den Teig aufrollen, zu einem Kreis formen, die Enden miteinander verbinden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das Brot mit dem Olivenöl einstreichen, mit etwas Kräutersalz bestreuen und die Oberfläche mehrfach einschneiden, bei 180° Grad Ober-und Unterhitze, ca. 40 Minuten backen.




Rosenblütensirup

 

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In meinem Garten blühen derzeit die Rosen und einige davon haben einen besonders intensiven Duft, aus diesen Sorten mache ich meinen Rosenblütensirup. Wichtig ist das die Rosen nicht mit Pflanzenschutzmittel gespritzt sind und auch bei der Düngung sollten naturbelassener Dünger verwendet werden. Frühmorgens ist das Rosenaroma am stärksten, dadurch ist es die beste Erntezeit für die Rosenblätter, einfach mit einer Schere die Rosenköpfe abschneiden. Für die Verarbeitung sollten die Rosenblätter nicht gewaschen werden, weil sie dadurch sehr viel Aroma verlieren. Auch der Blütenansatz sollte nicht verwendet werden, weil er leicht bitter schmeckt. Außerdem ist für die Farbe des Sirups die Farbe der Rosenblätter ausschlaggebend, also rote Rosenblätter ergeben einen roten Sirup. Wir lieben diesen Sirup sehr, er schmeckt mit Wasser verdünnt, mit Sekt oder in einem Gespritzten sehr gut.


 

Zutaten für den Rosenblütensirup:

500 g frische, duftende Rosenblätter

1 kg Kristallzucker

1 l Wasser

20 g Zitronensäure


 

Zubereitung:

Die Rosenblüten gut ausschütteln, damit darin versteckte Käfer und Insekten noch entfernt werden können. Danach 1 kg Kristallzucker mit 1 l Wasser aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und über die Rosenblätter gießen. Sofort abdecken damit der Duft nicht verloren geht und 24 bis 48 Stunden in einem kühlen Raum stellen. Das Rosenblütengemisch abseihen und mit der Zitronensäure nochmals aufkochen, in gereinigte Glasflaschen abfüllen und kühl lagern.

 

Tipp: Wenn Zitronensäure verwendet wird, sollten die damit hergestellten Produkte immer in Glasgefäße abgefüllt werden. Zitronensäure hat die Eigenschaft aus Plastik oder Aluminium bestimmte Bestandteile herauszulösen, die für den menschlichen Körper nicht geeignet sind!




Topfenstrudel mit Heidelbeeren

 

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Hallo meine Lieben, jetzt ist schon fast ein Monat vergangen, dass ich ein neues Rezept niedergeschrieben habe, aber leider hat mir mein Körper eine Zwangspause auferlegt. Genau genommen war es meine rechte Schulter die in den letzten Jahren, von mir unbemerkt Kalk gepunkert hat, eine sehr unangenehme und schmerzhafte Angelegenheit, die meine rechte Hand unbenutzbar machte. So halbwegs wiederhergestellt, machte ich mich sofort ans Werk und produzierte einen Topfenstrudel mit Heidelbeeren, der wunderbar schmeckte. Heidelbeeren enthalten sehr viel Vitamin C und sind ein sehr gutes Heilmittel bei Durchfall, Blasenentzündung und haben auch eine blutstillende Wirkung.


 

Zutaten für 1 Strudel:

1 Pkg Blätterteig

150 g Heidelbeeren (Blaubeeren)

250 ml Milch

1/2 Pkg Vanillepuddingpulver

2 Essl. Grieß

120 g Staubzucker (Puderzucker)

1 Ei

250 g Topfen 20% (Quark)

1 Eigelb


 

Zubereitung:

Die Milch mit dem Staubzucker, Puddingpulver und dem Grieß verrühren und unter ständigen Rühren aufkochen, danach auskühlen lassen. Den Topfen mit dem Ei verrühren und mit der ausgekühlten Pudding-Grießmasse vermengen. Den Blätterteig ausrollen, die Masse in der Mitte verteilen und die Heidelbeeren drüberstreuen. Die Seiten des Blätterteiges mit dem Eigelb bestreichen und übereinanderschlagen, mit einer Gabel den Strudel mehrfach einstechen und mit dem Eigelb einpinseln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad Umluft, ca 25 Minuten goldbraun backen Ausgekühlt mit Staubzucker bestreuen.