Archiv | August 2014

Laucheintopf & Brombeerauflauf

Wenn man nach dem Kalen­der geht, ist es noch Som­mer, aber gefühlt ist es Herbst. Da habe ich mir gedacht, wie wäre es mit 2 herbst­li­chen Gerich­ten. Als Haupt­spei­se gibt es einen Lauch­ein­topf, der sehr schnell gemacht ist und als Nach­spei­se einen Brom­beer­auf­lauf.

 

Lauch­ein­topf

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Zuta­ten (4 Per­so­nen):

40 dag Schwei­ne­schul­ter

1 Zwie­bel

2 gro­ße Stan­gen Lauch

40 dag Karot­ten

60 dag Kar­tof­feln

Salz

Pfef­fer

Sup­pen­wür­fel ( fer­ti­ge Sup­pe )

Gal­gant, Bertram (wer es mag)

Öl

 

Zube­rei­tung:

Schweins­schul­ter in klei­ne­re Stü­cke zer­tei­len und den Zwie­bel fein wür­feln. Lauch und Karot­ten in 1 cm gro­ße Rin­ge und die Kar­tof­feln in grö­ße­re Stü­cke schnei­den.

Öl in einer Pfan­ne erhit­zen und die Zwie­bel dar­in braun anrös­ten. Die Schwei­ne­schul­ter kurz mit­bra­ten und mit Was­ser oder Sup­pe auf­gie­ßen. Das Gemü­se hin­zu­fü­gen, sal­zen und weich­düns­ten. Mit den Gewür­zen abschme­cken.

Bei­la­ge: Baguette, Brot

Tipp: Ich habe beim Anrich­ten noch fein­ge­schnit­te­ne Peter­si­lie dar­über­ge­streut.

 

 

Brom­beer­auf­lauf

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Zuta­ten (4 Per­so­nen):

500 g Top­fen

120 g Grieß

50 g But­ter

100 g Zucker

4 Eier

1 Pkg. Vanil­le­zu­cker

500 g Brom­bee­ren

 

Zube­rei­tung: 

In einem Topf, But­ter erwär­men (nicht zu heiß). Top­fen, Grieß, Zucker, Vanil­le­zu­cker, 4 Eidot­ter und die erwärm­te But­ter mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Den Teig eine hal­be Stun­de quel­len las­sen und mit steif­ge­schla­ge­nem Eiklar ver­mi­schen. Die gewa­sche­nen Brom­bee­ren vor­sich­tig unter den Teig heben und in eine befet­te­te Auf­lauf­form fül­len. Bei 180°C ‚ca. 50 min, bei Ober- und Unter­hit­ze, backen und mit Staub­zu­cker bestreu­en.

 

Tipp:

1) Ich hebe das steif­ge­schla­ge­ne Eiklar immer vor­sich­tig mit einer Teigs­pach­tel unter den Teig. Dadurch wird die Mas­se beim Backen flau­mi­ger.

2) Anstatt Brom­bee­ren kann man auch Hei­del­bee­ren ver­wen­den.

 

Brom­bee­ren

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Wis­sens­wer­tes:

Sie ent­hal­ten viel Vit­amin C, Kali­um, Kal­zi­um und haben einen hohen Eisen­ge­halt. Am bes­ten wer­den sie frisch gepflückt. Hat man aber die­se Mög­lich­keit nicht, ist beim Ein­kauf fol­gen­des zu beach­ten: ihre Far­be soll glän­zend sein und das Frucht­fleisch fest.

Forelle, Mangold & Maulwurfstorte

Wie ihr schon im vor­her­ge­hen­den Bei­trag gele­sen habt, bezie­he ich eine Bio­kis­te, die wöchent­lich zu mir nach Hau­se gelie­fert wird. Die­ses mal war Man­gold dabei, damit wer­de ich eine Gemü­se­bei­la­ge zube­rei­ten. Da wir ger­ne Forel­len essen und das wun­der­bar mit dem Man­gold har­mo­niert, wird es auch davon ein Rezept geben. Als Nach­spei­se gibt es heu­te eine Maul­wurfstor­te, da mach ich mei­nem  Mann eine Freu­de, denn er ist eine Nasch­kat­ze.


Forel­le

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Zuta­ten (für 2 Per­so­nen):

2 Forel­len

Salz

Peter­si­lie

Zitro­ne

Knob­lauch

But­ter

Öl

Zube­rei­tung:

Forel­le rei­ni­gen, tro­cken tup­fen und außen sal­zen. Den Bauch des Fisches sal­zen und den in dün­ne Schei­ben geschnit­te­nen Knob­lauch, die Peter­si­lie und die in Schei­ben geschnit­te­ne Zitro­ne, hin­ein­ge­ben.

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Außen bestäu­be ich die Forel­le noch leicht mit Mehl. Ab damit in die Pfan­ne, in der 1 Essl. But­ter

mit etwas Öl erhitzt wur­de. Auf jeder Sei­te ca. 4 min. bra­ten.

Bei­la­ge: Man­gold, Peter­si­li­en­kar­tof­feln, grü­ner Salat

Tipp: 

1) Peter­si­lie gebe ich immer im Gan­zen in den Fisch­bauch.

2) Man erkennt dass der Fisch fer­tig ist, wenn sich die Rücken­flos­se leicht raus­zie­hen lässt.

3) Zur But­ter gebe ich beim Anbra­ten immer etwas Öl dazu, sonst wür­de sie bei zu hoher Hit­ze schnell ver­bren­nen.

4) Da die Zitro­ne schon ange­schnit­ten ist, wer­den noch eini­ge Schei­ben ins Fett zum Anbra­ten dazu­ge­ge­ben.

5) Es wäre sinn­voll Bio­zi­tro­nen zu neh­men.


 Man­gold 

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Zuta­ten (für 2 Per­so­nen):

1 Stück Man­gold, ca. 700 g (ver­liert 2/3 sei­nes Volu­mens)

1 klei­ne Zwie­bel

1 gro­ße Knob­lauch­ze­he

Salz

Pfef­fer

Gal­gant, Bertram

1/8l Obers

Gemü­se­sup­pen­pul­ver

But­ter, Öl

Zube­rei­tung:

Den Strunk des Man­golds abschnei­den, so dass er in ein­zel­ne Tei­le zer­fällt und mit Was­ser rei­ni­gen. Den wei­ßen Stiel des Man­gold­blat­tes von den Blät­tern schnei­den. Bei­de Tei­le in ca. 0,5 cm dicke Strei­fen schnei­den. In einer Pfan­ne eine But­ter-Ölmi­schung erhit­zen, die fein­ge­wür­fel­te Zwie­bel dar­in kurz anschwit­zen und den wei­ßen Teil des Man­golds mit den fein­ge­schnit­te­nen Knob­lauch dazu­ge­ben. Danach ca. 5min. mit­bra­ten und die geschnit­te­nen Blät­ter hin­ein­ge­ben, mit einem 1/8l Was­ser und den Obers auf­gie­ßen.

Gemü­se­sup­pen­pul­ver nach Geschmack zufü­gen, sal­zen und Flüs­sig­keit ein­re­du­zie­ren, damit eine fast cre­mi­ge Kon­sis­tenz ent­steht. Gemü­se soll­te noch Biss haben, mit Pfef­fer, Gal­gant und Bertram wür­zen.

Tipp:
1) Ich neh­me immer Sup­pen­pul­ver das bio­lo­gisch ist, es ent­hält kein Glut­amat.

2) Pfef­fer immer zum Schluss in ein Gericht geben, da er sei­nen vol­len Geschmack erhält.

Wis­sens­wer­tes: 

Gal­gant schmeckt ähn­lich wie Ing­wer. Da dem bio­lo­gi­schen Sup­pen­pul­ver manch­mal der wür­zi­ge Geschmack fehlt, ist die­ses Gewürz sehr hilf­reich. Es wirkt geschmacks­ver­stär­kend.

Außer­dem ist er wohl dos­siert aus­ge­spro­chen gesund.

Bertram hat eine gewis­se Schär­fe, eine Pri­se in jedem Fleisch-, Sup­pen- oder Gemü­se­ge­richt kann nicht scha­den. Man kann ihn auch auf ein But­ter­brot streu­en, da er sehr gesund ist.

Erhält­lich sind bei­de Gewür­ze meis­tens im Reform­haus (bei den Hil­de­gard von Bin­gen Pro­duk­ten).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen hier: 

http://hildegardvonbingen.info/mittel/elixiere-tropfen/galgant-krautertropfen/

http://www.st-hildegard.com/de/hildegard-heilkunde/40-galgant-gewuerz-des-lebens-und-der-liebe.html

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/bertram.htm


Maul­wurfstor­te

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Zuta­ten (ca. 12 Stück):

Spring­form 26 cm Durch­mes­ser

14 dag But­ter

20 dag Staub­zu­cker

1 Pkg. Vanil­le­zu­cker

6 Eier

14 dag glat­tes Mehl

½ Pkg. Back­pul­ver

1 Pkg. Scho­ko­flo­cken

3 Bana­nen

Maril­len­mar­me­la­de

2 Becher Obers

2 Essl. Staub­zu­cker

2 Pkg. Sah­nesteif

Zube­rei­tung:

But­ter mit Staub­zu­cker, Vanil­le­zu­cker und den Dot­tern schau­mig rüh­ren. Mehl und Back­pul­ver dar­un­ter­rüh­ren, geschla­ge­nes Eiklar und Scho­ko­flo­cken unter­he­ben. In eine gefet­te­te und bemehl­te Spring­form die Mas­se ein­fül­len, bei 180° Ober-/Un­ter­hit­ze, 40 min backen.

Die erkal­te­te Tor­te mit einem Löf­fel vor­sich­tig aus­höh­len und einen 1,5 cm dicken Rand las­sen.

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Die Tor­ten­stü­cke die her­aus­ge­ar­bei­tet wur­den, zer­brö­seln. Den Tor­ten­bo­den mit Maril­len­mar­me­la­de bestrei­chen und mit den, in Schei­ben geschnit­te­nen Bana­nen, bele­gen.

Obers schla­gen, 2 Essl. Staub­zu­cker und das Sah­nesteif ein­rüh­ren. 2/3 der Tor­ten­brö­sel unter­he­ben und kup­pel­för­mig auf den Tor­ten­bo­den auf­strei­chen. Die übrig geblie­be­nen Tor­ten­brö­sel gleich­mä­ßig dar­über streu­en und leicht andrü­cken.

Tipp:
Das Mehl sie­ben, dadurch wird jedes Gebäck flau­mi­ger.

Chili-Hühnchen & Hühnersuppe

Da ich jede Woche eine Bio-Gemü­se-Obst-Kis­te bezie­he und die­ses Mal Lauch dabei war, über­leg­te ich mir ein Gericht, in dem ich das Gemü­se ver­ko­chen konn­te. Da ich sehr vie­le Rezep­te besit­ze, ist mir das geschmor­te Chi­li-Hühn­chen ins Auge gesto­chen. Rasch besorg­te ich alle Zuta­ten und mach­te mich an den Herd.


Hüh­ner­sup­pe

Beim Zer­le­gen des Hühn­chens blieb mir das Gerip­pe über, mit dem ich eine Hüh­ner­sup­pe zube­rei­te­te. Hüh­ner­sup­pe ist vor allem im Win­ter bei Erkäl­tungs­krank­hei­ten aus­ge­spro­chen hilf­reich.

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Zuta­ten:

½ Sup­pen­huhn (das Gerip­pe des Chi­li-Hühn­chens)

1 Bund Sup­pen­grün

1 1/2l Was­ser

Pfef­fer­kör­ner

Salz, Mus­kat­nuss

evtl. Hüh­ner­sup­pen­wür­fel

Lieb­stö­ckel (Mag­gi­kraut)

Zube­rei­tung:

Das Huhn mit dem gewa­sche­nen, geputz­ten Sup­pen­grün in 1 1/2l gesal­ze­nem Was­ser auf den Herd stel­len. Pfef­fer­kör­ner die in einem Mör­ser leicht ange­sto­ßen wer­den und eini­ge Blät­ter vom Lieb­stö­ckel dazu­ge­ben. Die Sup­pe bei gerin­ger Hit­ze ca. 1 Stun­de köcheln las­sen; absei­hen und abschme­cken. Eine Pri­se Mus­kat­nuss dazu­rei­ben.

Bei­la­ge: Sup­pen­nu­deln, Sup­pen­ge­mü­se (vom Sup­pen­an­satz)

Tipps: 1) Ich gebe immer ein biss­chen Zwie­bel­scha­le in die Sup­pe , macht eine schö­ne Far­be.

            2) Man kann auch das Hüh­ner­fleisch, das auf den Kno­chen ist, aus­lö­sen und in die Sup­pe geben.

            3) Wei­ters, gebe ich auch in sehr vie­len mei­ner Gerich­te die Gewür­ze Gal­gant und Bertram dazu.


Chi­li-Hühn­chen

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Zuta­ten:

1 gan­zes Huhn

2–3 Stan­gen Lauch

1 mit­tel­gro­ße Zwie­bel

3–4 Knob­lauch­ze­hen, Öl, Salz

1 Tee­löf­fel getrock­ne­ter Thy­mi­an

1 Fla­sche Chi­li­sauce (250 ml), fin­det man im Super­markt im Regal bei Cock­tail­sauce, Sau­ce Tata­re etc., bit­te nicht vom Asia­re­gal neh­men ( zu scharf ).

ersatz­wei­se Grill­sauce

200g Schlag­obers

Hüh­ner­sup­pe (ersatz­wei­se 1 Wür­fel Hüh­ner­sup­pe)

1 Dose geschäl­te Toma­ten (850 ml)

Chili­pul­ver, Pfef­fer

Zube­rei­tung:

Lauch put­zen, waschen, längst, hal­bie­ren und in gro­be Stü­cke schnei­den.

Zwie­bel und Knob­lauch schä­len. Zwie­beln grob wür­feln und Knob­lauch hal­bie­ren.

Zwie­bel und Knob­lauch in Öl kurz anbra­ten, Lauch zufü­gen, kurz mit­bra­ten.

Mit Salz und Thy­mi­an wür­zen. 1/8 l Hüh­ner­sup­pe (Hüh­ner­sup­pen­wür­fel),

Chi­li­sauce und Obers ein­rüh­ren. Toma­ten samt Saft zugie­ßen, grob zer­klei­nern und auf­ko­chen,

zuge­deckt 5 min. köcheln.

Hühn­chen zer­tei­len und mit Salz und Chili­pul­ver ein­rei­ben. In eine Brat­pfan­ne legen und die Sau­ce

dar­über­gie­ßen. Alles im vor­ge­heiz­ten Back­rohr bei 200°C Ober-/ Unter­hit­ze, ca. 1 Stun­de bra­ten. 

Bei­la­ge: Kar­tof­feln, Baguette

Tipps: 1) Falls es nicht zu scharf wer­den soll, dass Chili­pul­ver ein­fach weg­las­sen.

           2) Wenn die Haut des Hühn­chens knusp­rig wer­den soll, dann soll­te man es auf die Sau­ce legen.

 Die­ses Gericht reicht für 4 Per­so­nen.